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Kategorie: Lautsprecher Stereo

Usertest: Quadral Aurum Phonologue Montan VIII


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Quadral Aurum Phonologue MONTAN VIII – Ein Erfahrungsbericht Schon beim Aufstellen gefällt das edle und wertige Auftreten mit perfektem Lack, präzisen Fräsungen, passgenau in das Gehäuse eingefügtem 17’er ALTIMA-Mitteltonchassis und Hochtöner-Magnetostatenplatte. Die Bi-Wiring-Anschlussterminals sind solide und mit Kabelbrücken versehen. Auf der Vorderfront prangt stolz ein Aluminiumschild mit dem „MONTAN Aurum Phonologue - Made in Germany“-Emblem. Mit einem UVP-Paarpreis von 5000,- € in Hochglanzlackausführung sind die MONTAN VIII keine Billigheimer, aber sie wirken optisch noch „teurer“. Der erstaunlich große Hochtöner-Magnetostat und die mit Gummibändern abgesetzte Bassreflexdruckkammer (hinter der sich ein schräg montierter 26 cm-Bass verbirgt) lassen diese Box zu einem Hingucker werden. In Seitenansicht ist die Boxenfront leicht nach hinten geneigt, die Rückseite schwingt formvollendet nach unten aus in einem leichten Bogen, an die Architektur von Gehry erinnernd. Sie wirkt durch diese Form und die gerundeten Seiten graziler als sie ist. Meine MONTAN VIII werden angesteuert durch zwei MARANTZ PM KI PEARL-Verstärker im horizontalen Bi-Amping, die Signale kommen von einem Plattenspieler PRO-JECT RPM 1.3 mit Ortofon RED und vom SACD-Player MARANTZ SA KI PEARL, Verkabelung durch Silent Wire Lautsprecherkabel LS 5, Silent Wire Cinchkabel NF 5 RCA.

Habe diverse Amps an der MONTAN VIII gehört (Yamaha, Denon, Advance, NAD) und fand die Kombination mit MARANTZ-Verstärkern klanglich am besten, exakt, warm, stressfrei und räumlich. Silent Wire-Kabel sind klanglich neutral. Der erste Höreindruck ist dennoch so enttäuschend, wie ich befürchtet hatte: Mir war schon in diversen Händler-Studios aufgefallen, dass Quadral Aurum Lautsprecher ohne Einspielzeit zunächst weit unter ihrem Niveau spielen, die Musik löst sich nicht von den Boxen, wenig Raum, kleine Bühne, Höhenbetonung, leicht unnatürliche Klangfarben. Mehr als für andere Lautsprecher ist hier „einbrennen“ oder Einspielen Pflicht. Vermutlich ist der Magnetostat-Hochtöner für die anfängliche „Zickigkeit“ verantwortlich. Tipp also an alle HiFi-Händler: Quadral Aurum Lautsprecher niemals ohne Einspielen/Einbrennen vorführen! Nach dem Einbrennen war meine Befürchtung, dass mein Hörraum mit seinen 37 m² zu klein sein könnte, da die Box sich bei mir nicht wirklich völlig frei aufstellen lässt (aber mit immerhin mit 60 cm Abstand zur Rückwand und einem Meter zu den Seitenwänden). Aber der Bass wummert dennoch nicht, sondern ist präzise und „punchig“, legt ein sattes Fundament in die Musik, ohne je zu dominieren. Die von Quadral erhältlichen Bassreflexstopfen setze ich also nicht ein. Die MONTAN VIII ist befestigt an einer Bodenplatte, abgesetzt durch 12 mm Aluminiumringe zwecks Entkoppelung.

Preis: um 5000 Euro

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Quadral Aurum Phonologue Montan VIII

5.0 von 5 Sternen

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Autor fusionhead
Datum 04.08.2010, 13:14 Uhr
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