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Kategorie: Lautsprecher Stereo

Usertest: Quadral Platinum M2


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Quadral Platinum M 2 – Ein Erfahrungsbericht. Erster Eindruck Sofort gefällt das wertige Auftreten der Quadral Platinum M2: das MDF-Gehäuse wirkt massiv, der Hochglanzlack ist perfekt, die Kanten sind fein gerundet, die beiden Chassis sitzen passgenau in den Fräsungen, das gleiche gilt für das Bi-Wiring-Terminal und Bassreflexrohr. Besonders gefällt die Stoffabdeckung, welche mit Magneten angebracht ist, um Bohrlöcher zu vermeiden, die bei offener Aufstellung immer störend wirken. Überdies halten erfahrungsgemäß die Pinökel an den Abdeckungen nicht ewig – im Gegensatz zu den Magneten. Der RiCom M-Ringstrahler-Hochtöner ist in einer festen Metallplatte eingefügt, welche der Schallführung dient und wird durch zwei Metallbügel geschützt. Die Materialität würde auch einer höheren Preisklasse gerecht werden. Der Mittel/Tieftöner besteht aus einer Aluminiummembran. Das Bi-Wiring-Terminal ist robust und mit versilberten Kabelbrücken statt der sonst üblichen Blechstreifen versehen. Allerdings ist es etwas frickelig, Kabelbrücke und 2,5 mm²-Lautsprecherkabel zusammen einzuschrauben.

Tipp: wenn mit die Kabelbrücken (single wiring) verwendet werden, die Quadral Platinum M 2 mit Kabelsteckern oder Kabelschuhen betreiben. Klang (Klangtest nach zweiwöchiger Einspielzeit) Test-Equipment: 2 x MARANTZ PM-KI Pearl Vollverstärker im Bi-Amping-Modus, MARANTZ SA-KI Pearl CD/SACD-Player, Pro-Ject RPM 1.3 “Genie” mit Ortofon Red, Silent Wire NF 5 Cinchkabel, Silent Wire LS 5 Lautsprecherkabel. Test-Musik: Sophie Zelmani “My” CD Dire Straits “Where do you think you’re going” CD Sade “Soldier of love” CD Toto “I will remember” CD Charlie “It’s your life” LP Sophie Zelmani: “My” Schon beim ersten, sparsam instrumentierten Stück „My“ zeigt sich die überraschend große räumliche abbildung der M2. Die Stimme der Schwedin steht fest fokussiert zwischen und hinter den Platinum M2, erscheint unverrückbar, wie festgenagelt. Noch weiter im Tiefenraum sind das Schlagzeug und der Bass zu hören, ebenfalls deutlich fokussiert. Sophie Zelmanis Stimme ist klar und konturiert, aber nicht artifiziell (der Autor dieser Zeilen hörte sie jüngst live in Köln und hat den Vergleich).

Auch der Bass zu Beginn des Stückes ist prägnant, obwohl (bauartbedingt bei Kompaktboxen) etwas Tiefgang fehlt. Dire Straits: “Where do you think you’re going” Die Räumlichkeit ist wiederum enorm, Mark Knopfler steht scheinbar weit hinter den Boxen, Stimme und Instrumente erklingen transparent, lösen sich gut und “rückstandsfrei“ von den Lautsprechern. Die Töne perlen schnell und leicht von den Gitarrensaiten in den Raum, das Schlagzeug agiert präzise. Schlagzeug und Bass gewinnen sehr viel an Tiefgang bei wandnaher Aufstellung der Lautsprecher. Mark Knopflers Stimme ist jederzeit natürlich in den Raum gestellt, das bleibt auch bei so wandnaher Aufstellung. Die Räumlichkeit lässt sich gut einstellen über leichtes Einwinkeln der Lautsprecher. Sade: “Soldier of love” Der kantig-elektronisch-metallische Klangcharakter des Stückes wird gut und authentisch dargestellt, es fehlt nur dem Bass etwas “Schwärze” – wie gesagt, das ist allgemein bauartbedingt bei Kompaktboxen.

Preis: um 700 Euro

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Quadral Platinum M2

5.0 von 5 Sternen

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Autor fusionhead
Datum 07.04.2011, 15:23 Uhr
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