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Kategorie: Lautsprecher Stereo

Einzeltest: Sonus Faber Venere 1.5


Eine Venus für jedermann …

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… Genau das will uns die italienische Edel-Manufaktur Sonus Faber mit der Venere 1.5 ermöglichen. Mit dem neuen Lautsprecher aus der Baureihe Venere – zu Deutsch Venus – versucht der Hersteller aus Arcugnano in gemäßigteren Preisregionen Fuß zu fassen

Um das zu realisieren, wurde die gesamte Fertigung bei Sonus Faber umstrukturiert. Planung und Konstruktion stammen aus Italien, gebaut wird jedoch in China. Um auch dort optimale Qualität zu gewährleisten, werden die Arbeiter in Arcugnano geschult, die Fertigungsanlagen dort sind exakt die gleichen wie im fernen Osten. So ist es möglich, eine hohe Qualität zu einem so niedrigen Preis anzubieten – 1.250 Euro pro Paar sind für Sonus Faber schon eine Kampfansage. Und auch sonst ist einiges anders am Projekt Venere: Man hat, ganz markenuntypisch, auf Echtholz als dominierendes Gestaltungselement verzichtet, jedoch den typischen Stil der Marke als Ganzes bewahrt und einige Dinge optisch an das Flaggschiff „Aida“ angelehnt. Die Venere besitzt einen ähnlichen, ebenfalls an eine Laute erinnernden Grundriss und einen nach oben angeschrägten Deckel. Als kleines Highlight wurde dieser aus Glas gefertigt, was in Kombination mit dem schwarzen Hochglanzlack der geschwungenen Seiten sehr edel aussieht. Die Venere ist sonst nur noch in Weiß erhältlich – man wollte wohl diesmal alles etwas schlichter halten. Eine Besonderheit des Modells 1.5 ist der optional erhältliche, speziell für die Boxen gefertigte Ständer mit einer Bodenplatte aus dem gleichen Glaswerkstoff. Die Fertigungsqualität des gesamten Lautsprechers ist über jeden Zweifel erhaben – hier will Sonus Faber seinen guten Ruf nicht aufs Spiel setzen.

Als kleines Gimmick wurde dem Karton ein Mikrofasertuch beigefügt, um die Glasplatte und den Lack sauber zu halten. Das ist praktisch, da die Oberfläche Fingerabdrücke nahezu magisch anzieht, aber auch die Einstellung des Herstellers widerspiegelt – die „Instrumente“ wollen gepflegt werden. Das hat die kleine Venere auch verdient, macht sie doch der antiken Göttin der Schönheit alle Ehre. Dass Design aus Italien einen Weltruf hat, kommt ja nicht von ungefähr und wird hier ein weiteres Mal bestätigt. Zeitlos und schlicht ist die Erscheinung, jedoch nicht langweilig oder gewöhnlich. Um damit eine breite Masse von Hörern anzusprechen, soll die Venere-Baureihe universell einsetzbar und erweiterbar sein. Daher wird es insgesamt sechs verschiedene Modelle geben, wobei gegenwärtig erst drei Varianten auf dem Markt sind. Am Ende wird es eine komplette Reihe mit Standboxen, kompakten Varianten, Wandlösungen und Center geben, mit der sich unterschiedlichste Anforderungen erfüllen lassen. Stereohörer sollen mit der Serie genauso glücklich werden wie Heimkinofans. Klanglich soll das Ganze dynamisch sein, jedoch durchaus High- End-Anspruch besitzen – eine richtige Allround-Palette eben. Beim Modell 1.5 handelt es sich um die kleine Kompaktbox der Reihe, konzipiert als klassisches 2-Wege-System in Bassreflex-Bauweise. Die Trennfrequenz liegt laut Hersteller bei 2000 Hz, der Wirkungsgrad bei 85 dB.

Preis: um 1250 Euro

Sonus Faber Venere 1.5


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Autor Philipp Busch
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Datum 07.03.2013, 13:44 Uhr
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