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Kategorie: Lautsprecher Surround

Einzeltest: Canton GLE 400


Die fantastische 4

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Wer sein Einsteigersystem in der Vergangenheit durch ein höherwertiges Lautsprecherset ersetzen wollte, entschied sich oft für Cantons erfolgreiche LE-Serie. Nun präsentieren die Hessen mit dem neuen GLE 400-Programm den Nachfolger der Erfolgsserie.

Cantons legendäre LE 100-Serie gehört ohne Frage zu den meistverkauften Heimkinosystemen der letzten zehn Jahre. Eigentlich kein Grund für eine Erneuerung, denken Sie? Doch selbst bei ihrer Bestseller- Linie fanden die fleißigen Hessen noch ein paar Verbesserungsansätze, was zur rundum gelungenen GLE-Serie führte. Dies war aber nicht so einfach, denn neben den Erneuerungen war eine der Hauptvorgaben, das attraktive Preisniveau zu halten.

Ausstattung

Die neue Namensgebung ließ bereits vermuten, dass bei den Nachfolgern der weltweit erfolgreichen LESerie gravierende Änderungen zu erwarten sind. Dass es sich aber um ein nahezu neues Programm handeln würde, hatte wohl niemand erwartet. Am deutlichsten werden die Änderungen im Standlautsprecher GLE 409. Zuerst fällt hier die Schallwand auf, die im Gegensatz zu ihrem Vorgänger nicht mehr leicht gewölbt, sondern fl ach ist. Ein weiteres Indiz sind die oval wirkenden Chassis. Hierfür zeichnen die neuen, schmaleren Körbe verantwortlich, wobei eigentlich nur der Ring an den Seiten unterbrochen ist. Der Durchmesser beträgt immerhin stattliche 18 bzw. 16 Zentimeter. Damit aber nicht genug, denn sowohl Mittel- wie Tieftöner sind, wie bei den großen Brüdern der Karat- oder Vento-Serie, jetzt ebenfalls mit den Canton-typischen Alu-Schwingsystemen ausgestattet. Ebenfalls überarbeitet erscheint der 25 Millimeter messende Hochtöner, der in allen Lautsprechern der neuen Linie eingesetzt wird. Dieser erhielt eine Gewebe-Kalotte und sitzt in einer neuartigen Transmission-Frontplate. Alle Neuerungen gelten auch für den Zweieinhalb-Wege-Center GLE 405 und den Rearspeaker GLE 403, nur dass diese aufgrund der geringeren Baugröße mit kleineren Chassis ausgestattet sind und über keinen speziellen Tieftöner verfügen.

Ein weiteres Highlight ist die neue Frequenzweiche: Auch diese haben Cantons Entwickler genauer unter die Lupe genommen und optimiert. Hochwertige, auf die neuen Treiber abgestimmte Bauteile sollen hier für ein frischeres Sounderlebnis sorgen. Um die Signalwege so kurz wie möglich zu halten, befindet sich die Weiche natürlich nah am Anschlussterminal. Dieses ist ebenfalls neu und verfügt über vergoldete Schraubklemmen, die in der Lage sind, Bananas oder Kabelschuhe aufzunehmen. Um die Sache rund zu machen, haben die Hessen natürlich auch den zugehörigen Frontfire Subwoofer überarbeitet. Dieser heißt jetzt AS 105 SC und ist wie seine Gefährten mit einer Aluminium- Membran bestückt. Diese sitzt erwartungsgemäß in Cantons neu entwickelter Wave-Sicke, verfügt über eine steifere Zentrierung und wird kontrollierter geführt. Wie beim Vorgänger befindet sich die riesige Bassreflexöffnung direkt unter dem 220-Millimeter- Treiber in der Schallwand, was eine flexiblere Aufstellung erlaubt.

Preis: um 1720 Euro

Canton GLE 400

Oberklasse


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Roman Maier
Autor Roman Maier
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Datum 03.01.2010, 15:27 Uhr
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