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Kategorie: Lautsprecher Surround

Einzeltest: Canton Karat 711


HochKarätig

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Kann man Gutes noch verbessern? „Aber immer!“, dachten sich die Ingenieure des deutschen Lautsprecherherstellers Canton und nahmen sich ihre Karat-Serie vor, die bereits seit 1999 in der Szene für Aufsehen sorgt. Und das Ergebnis gibt ihnen Recht.

Nach wie vor spricht das Design der Karat-Lautsprecher die universelle Sprache zeitloser Eleganz, was gerade in der zum Test überstellten Variante in Hochglanzschwarz sehr deutlich zum Ausdruck kommt. Besonders augenfällig sind hierbei die präzise Verarbeitung des Gehäuses und die hohe Oberflächengüte, vor allem kommen aber die Aluminiummembranen der Chassis so vollendet zur Geltung.

Karat 711 DC

Als Frontlautsprecher in unserem Testsystem dient die Nachfolgerin des Bestsellers L800 DC. Das Sahnestück und Topmodell hoben die Entwickler sich bei der Überarbeitung der Serie bis zuletzt auf, so dass die wuchtige Standbox nun mit allem aufwartet, was Canton in dieser Klasse an Technologien und Know-how zu bieten hat. Optisch unterscheidet sich die 711 kaum von der Vorgängerin, dabei wurden durchaus tief greifende Veränderungen vorgenommen. Statt als Dreiwege-System arbeitet die Neue nun mit einer Dreieinhalb-Wege- Anordnung. Die beiden identischen Alu-Chassis mit 160 Millimetern Durchmesser in der Front arbeiten in unterschiedlichen Frequenzbereichen, während das eine zwischen 150 und 400 Hertz eingesetzt wird, übernimmt das zweite Schwingsystem alle Frequenzen zwischen 150 und 4.000 Hertz, wodurch eine homogenere und detailreichere Abstrahlcharakteristik gewährleistet wird. In der so genannten „Transmission Frontplate“ zwischen diesen beiden Chassis befindet sich der 25 Millimeter messende Hochtöner, der so über ein korrektes und verzerrungsfreies Dispersionsverhalten verfügt.

Wie auch das Vorgängermodell verfügt die 711 DC als Besonderheit über ein 310 Millimeter durchmessendes Tieftonchassis in der Seitenwand, das in der überarbeiteten Version nun aber - wie die Tiefmitteltonchassis - mit Cantons patentierter Wave-Sicke ausgestattet ist, was eine größere Auslenkung der der riesigen Zellulose/Graphit- Membran und damit deutlich mehr Tiefgang erlaubt. Damit das auch gelingt, beansprucht der Tieftöner rund ein Drittel des Gesamtvolumens der Box. Für die bei einer solchen Beanspruchung nötige Steifigkeit des Gehäuses sorgen 22 Millimeter starkes und äußerst sorgfältig verarbeitetes MDF sowie zahlreiche Verstrebungen im Inneren. Um ganz sicher zu gehen, dass keinerlei störende Eigenresonanzen die Performance der fertigen Box beeinträchtigen, geht Canton sogar so weit, dass jedes einzelne Gehäuse vor dem Lackieren einem speziellen Drucktest unterzogen wird.

Preis: um 6460 Euro

Canton Karat 711

Referenzklasse


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Roman Maier
Autor Roman Maier
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Datum 23.12.2009, 13:09 Uhr
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