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Kategorie: Lautsprecher Surround

Einzeltest: JBL Studio 1-Serie


Ganz großes (Heim-)Kino

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Wohl kaum ein Lautsprecher-Hersteller genießt eine weltweit größere Reputation als JBL, wenn es um Kino- oder Heimkinoschallwandler geht. Kein Wunder, dass wir den neuesten Streich der Amerikaner einfach testen mussten, der obendrein durch ein außergewöhnliches Äußeres und ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis auffällt

Lautsprecherkisten zu bauen, deren Hauptaugenmerk auf dem Design liegt, ist nicht das Ding der Amerikaner. Der Technik folgend müssen sie gestaltet sein, dabei aber zugleich markant und wohnraumtauglich bleiben. Und genau das ist dem Team von JBL wieder einmal gelungen, als sie ihre neue Studio-1-Linie kreierten. Hier erfreuen sich alle Probanden eines nahezu identischen, dabei aber eher extravaganten Designs. Extravagant deshalb, weil sich JBL bei den Passivmodellen für eine zweiteilige und unregelmäßig erscheinende Chassis-Abdeckung entschied, hinter der sich die hochwertige Schallwandlertechnik verbirgt. Speziell für den Studio- bzw. Heimkinoeinsatz konzipiert, profitiert die neue Linie sogar vom steten Technologietransfer der wohl begehrtesten Kino-Lautsprecherserie der Welt, der JBL Synthesis.

Ausstattung


Für die bestmögliche Performance setzen die Amerikaner in ihrer Standbox Studio 190 natürlich auf einen Drei-Wege-Aufbau. Dieser besteht aus JBLs bewährter Ein-Zoll-CMMD-Hochtonkalotte, die ihren Platz im Hals des JBL-typischen Horns im rechten oberen Teil des rund 1,12 Meter hohen Towers findet. Direkt darunter kommt das 100 Millimeter durchmessende Mitteltonchassis mit PolyPlas-Membran zum Einsatz. Und was zunächst ungewöhnlich erscheint, macht Sinn, denn so können Hoch- und Mitteltöner einander perfekt angeglichen werden. Unter der zweiten Einheit des Abdeckgitters, also etwas weiter unten im Gehäuse, kommen dann die beiden 165-Millimeter-Woofer zum Vorschein. Auch hier setzen die JBL-Entwickler auf altbewährte Treibertechnik und statteten die beiden Bassisten mit einer PolyPlas-Schwingeinheit aus, die sich durch ihre hochfeste und zugleich sehr leichte Membranfläche auszeichnet. Und da einheitliche Treiber in einem Heimkinoset unabdinglich sind, erfreuen sich auch die zum Set gehörigen Center- und Effektlautsprecher einer identischen Chassisbestückung. Nur mit dem kleinen Unterschied, dass die Amerikaner in beiden Modellen auf einen Zwei-Wege-Aufbau setzen. Das ist absolut legitim und durchaus üblich, schließlich gibt es ja noch den zum Set gehörigen Subwoofer. Und der hat es in sich: So ist der mit der Bezeichnung Sub150P versehene Druckerzeuger mit einer 300 Watt leistenden Endstufe ausgestattet, die das im definierten Abstand gen Boden strahlende 250-Millimeter- Chassis zu Höchstleistungen antreibt. Da es sich um ein reines Heimkinogerät handelt, verzichtet JBL auf die hier unnötigen Hochpegeleingänge und setzt stattdessen auf einen „normalen“ Niederpegel- und einen LFE-Input.

Preis: um 1750 Euro

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JBL Studio 1-Serie

Oberklasse

4.5 von 5 Sternen

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Roman Maier
Autor Roman Maier
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Datum 19.08.2011, 12:27 Uhr
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