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Kategorie: Lautsprecher Surround

Einzeltest: KEF E305


Europapremiere

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Dass Ostern längst vorbei ist, ist hinlänglich bekannt. Doch die „Eier“, die KEF uns in Form des E305 ins Nest gelegt hat, sind spannender als die beste Osterüberraschung!

Boxensets zu bauen, die der ansonsten optisch üblichen Norm widersprechen – darin hat KEF eine gewisse Tradition. So präsentierten die britischen Lautsprecherspezialisten mit dem KHT1005 bereits vor mehr als zehn Jahren ein Mehrkanalsystem mit abgerundetem Gehäuse, das ein echter Bestseller werden sollte. Der Erfolg war so überwältigend, dass man diese Bauform in verschiedenen Serien bis heute beibehalten hat. Dieser Tage präsentiert KEF mit dem E305 nun die allerneueste Version, die wir als erstes Magazin Europas auf den Testparcours schicken durften.

Ausstattung


Eine homogene Surroundkulisse bedarf fünf identisch bestückter Lautsprecher. Das ist zwar gemeinhin bekannt, wird aber oft gerade dann vernachlässigt, wenn es sich um ein Mehrkanalpaket handelt, das in den Wohnraum integriert werden soll. Dies hat seinen Grund, denn gerade die limitierten Platzierungsmöglichkeiten beim Center sorgen oft dafür, das selbiger im Gegensatz zu seinen Mitspielern besonders schmal oder flach konstruiert wird. Dieses Problem hat KEF mittels seiner kompakten, zugleich überraschend volumösen und flexibel einsetzbaren Bauform allerdings eleganter lösen können. So erfreut sich jeder der fünf hier angetretenen Schallwandler eines robusten, mattweiß lackierten Kunststoffgehäuses, das deutlich kleiner wirkt, als es tatsächlich ist. Die wahren Dimensionen lassen sich erst dann erahnen, wenn man den immerhin 110 Millimeter durchmessenden Uni- Q-Treiber genauer betrachtet, der hinter der feinmaschigen Metallabdeckung thront. Hier handelt es sich um eine leicht veränderte Version des in der Q-Serie eingesetzten Modells inklusive bewährtem Tangerine-Waveguide und einer perfekt austarierten, sie umgebenden Mittel-/Tieftoneinheit mit Alu- Membran und Flex-Z-Sicke. Aufgrund der limitierten Platzverhältnisse macht gerade Letztere Sinn, da die Membran dank neuer Aufhängung deutlich agiler zur Sache geht und einen höheren Hub als vergleichbare Mitbewerbsmodelle erreicht. Als ebenfalls vollständig durchdacht lässt sich auch die Konstruktion des zum Set gehörigen Subwoofers beschreiben, bei dem KEF konsequenterweise ebenfalls auf eine kompakte und optisch den Satelliten angepasste Bauform setzt. Um selbigen möglichst flexibel einsetzen zu können, wurden sowohl das Anschlussfeld als auch das 200 Millimeter durchmessendes Tieftonchassis, das im definierten Abstand Richtung Boden strahlt, in der Unterseite des formvollendet gestylten Bassisten platziert.

Preis: um 1000 Euro

Ganze Bewertung anzeigen
KEF E305

Mittelklasse

4.5 von 5 Sternen

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Roman Maier
Autor Roman Maier
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Datum 08.07.2013, 13:42 Uhr
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