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Testbericht

Kategorie: Lautsprecher Surround

Wharfedale Achromatic Basic

Wharfedale Achromatic Basic

Wharfedale Achromatic Basic - Slim & powerful

Flach und schlank ist in! Was bei Fernsehgeräten heute als Ideal angesehen wird, ist unter vielen Heimkinofans im Lautsprecher-Bereich noch immer verpönt. Doch was wäre, wenn es doch extraschlanke Schallwandler gibt, die nicht nur gut aussehen, sondern auch exzellent klingen?

Egal ob LED, Plasma oder integrierter Blu-ray-Receiver, der Boom immer flacher werdender Heimkinobausteine nimmt kein Ende. Mit dieser Entwicklung verändert sich auch das Bild der im Wohnraum eingesetzten Lautsprecher. Schick und schlank sollen sie sein – und natürlich vollen Kinosound erzeugen. Und während viele Boxensets an genau dieser Aufgabenstellung scheitern, hat sich Wharfedale der Herausforderung gestellt und ein extrem schmales Säulensystem geschaffen, das nicht nur optisch eine hervorragende Figur macht, sondern auch höchsten technischen und klanglichen Ansprüchen gerecht wird.

Ausstattung

Seit nahezu 80 Jahren entwickeln und produzieren die britischen Klangspezialisten von Wharfedale Lautsprechersysteme. Ein unbezahlbarer Erfahrungsschatz, von dem auch die hier vor mir befindliche Achromatic Basic profitiert, die in unserem Testkino beweisen will, dass schlanke und schöne Boxensysteme jede Menge Hirn und Power haben und auch ohne sich optisch in den Vordergrund zu drängen satten Kinosound in kleinen Räumen erzeugen können. Hauptakteur dieses Sets ist zweifelsfrei die knapp einen Meter hohe und opulent ausgestattete Standsäule, welche hier als Hauptlautsprecher dient. So finde ich hinter dem feinmaschigen Abdeckgitter gleich vier 80 Millimeter durchmessende Aluminium- Tiefmitteltöner und einen großen 25er-Hochtontreiber, welche bereits auf den ersten Blick satten Kinosound versprechen. Und wie es sich für ein hochwertiges 5.1-System gehört, erfreuen sich auch Center und Rearspeaker einer identischen Chassisbestückung, wobei im Center zwei und in den Satelliten aus Platzgründen jeweils ein Midbass-Driver zum Einsatz kommen.

Subwoofer-Unterstützung

Ein wenig voluminöser präsentiert sich dagegen der zum Set gehörige 100-Watt-Subwoofer mit der Bezeichnung WA-12SB: Das muss er auch, schließlich braucht ein im Bassreflex-Gehäuse betriebenes 300-Millimeter- Basschassis auch etwas mehr Raum. Dass mehr Volumen aber nicht gleichbedeutend mit einem klumpigen oder riesigen Korpus sein muss, beweist Wharfedale mit der eher ungewöhnlichen Bauform seines Bassmeisters. Dieser weist zwar ein Fassungsvermögen von rund 60 Litern auf (was mir extreme Tiefbassperformance verspricht, auf die ich mich jetzt schon freue), lässt sich dank seiner eher länglichen Form aber dennoch unauffällig hinter oder neben dem Sofa platzieren. Wie gewohnt befindet sich das Aktivterminal derweil auch beim WA-12SB auf der Rückseite wieder. Neben zwei griffigen Drehreglern zur Einstellung der Lautstärke und Trennfrequenz ist dieses mit einem Schalter zur Phasenwahl (0 oder 180 Grad) sowie je zwei Niederpegelein- und -ausgängen ausgestattet.

Klang

Schlanke Schallwandler – voluminöser Klang: So könnte man die Achromatic Basic in nur einem einzigen Satz beschreiben, denn was Wharfdales Slim-Sextett in unserem Testraum anstellt, ist aller Ehren wert. In erster Linie ist hier die impulsstarke und bei Bedarf auch abgrundtiefe Bassperformance zu nennen, die auch mittelgroße Hörräume (bis 25 qm) mit sattem Kinobass versorgt. Des Weiteren muss hier unbedingt das hervorragende Zusammenspiel der fünf Lautsprecher erwähnt werden. Während selbige eine exzellente Surroundkulisse aufbauen (es geht doch nichts über identische Chassisbestückung), beeindrucken sie durch ihre exzellente Detail- und Dialogreproduktion sowie jede Menge Drive, Spielfreude und eine hervorragende Mittenabbildung, wie ich sie sonst eher von voluminöseren Boxensystemen kenne.

Fazit

Mit der Achromatic Basic beweist Wharfedale einmal mehr, dass man zu den absoluten Heimkino-Spezialisten gehört und auch in der Lage ist, mit schlanken Lautsprechern mitreißenden und satten Kinosound zu kreieren. Wer also wenig Platz zur Verfügung hat, seine Lautsprecher aber dennoch präsentieren möchte und gleichzeitig großen Wert auf eine richtige und tief greifende Filmtonreproduktion legt, findet in Wharfedales Achromatic-Serie mit Sicherheit die passende Lösung fürs eigene Wohnraumkino.

Roman Maier
Testredaktion Heimkino



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Das optische Highlight der Zweieinhalb-Wege-Standsäulen ist sicherlich der schicke Fuß. Neben seiner äußerlichen Erscheinung sorgt er dank raumgreifender Abmessungen und hochwertiger Spikes auch für festen Stand und somit sauberere Filmtonwiedergabe

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Der Subwoofer: Reichlich Volumen, ein von einer 100-Watt-Endstufe angetriebenes 300-Millimeter- Chassis und die sinnvolle Ausstattung des Aktivmoduls sorgen auch in mittelgroßen Hörräumen für reichlich Tiefdruck

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Technik: Frequenzgang Center & Subwoofer Subwoofer und Center harmonieren perfekt. Zudem gibt sich der WA-C2 relativ linear mit leichtem Anstieg in Richtung Hochtonbereich. Vor allem in üppig bestückten Wohnräumen mit Polstermöbeln und Teppichboden erweist sich dies als Vorteil.

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Ausstattungsliste und technische Daten

Wharfedale Achromatic Basic
Garantie 5 Jahre
Ausstattung
Abmessungen (B / H / T in mm):
Frontlautsprecher 115/945/76
Center 289/115/76
Rearspeaker 115/201/76
Subwoofer 600/445/250
Subwoofer WA-12SB
Gewicht 16
Leistung laut Hersteller (in Watt) 100
Membrandurchmesser (in mm) 300
Bauart Bassreflex
Prinzip Frontfire
Pegel Regler
Trennfrequenz Regler (35 - 85 Hz)
Phasenregulierung Schalter (0/180°)
Hochpegel Eingang / Ausgang keine
Niederpegel Eingang / Ausgang Cinch (2/2)
Frontlautsprecher WA-T4
Gewicht (in kg) 5
Anschluss Single-Wire
Tief-/Mittelton (in mm) 4 x 80
Hochtonton (in mm) 25
Bauart geschlossen
Centerspeaker WA-C2
Gewicht (in kg) 2
Anschluss Single-Wire
Tief-/Mittelton (in mm) 2 x 80
Hochtonton (in mm) 25
Bauart geschlossen
Rearspeaker WA-S1
Gewicht in Kg 2
Anschluss Single-Wire
Tief-/Mittelton 80
Hochton 25
Bauart geschlossen
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