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Kategorie: Lautsprecherbausätze

Einzeltest: Monacor Logo MKII


Gut gewürzt

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Nachdem wir im letzten Heft mit dem Little-Sumo-Subwoofer mal ordentlich geklotzt haben, wollen wir uns in diesem Artikel mit etwas leichterem Besteck befassen und haben uns aus dem Monacor Bauvorschlagsheft eine recht kompakte – ich sag jetzt einfach mal das böse Wort – Regalbox herausgesucht

Logo Mk2 heißt der kleine Lautsprecher, der von Monacor ausdrücklich als regaltauglich ausgelegt und konzipiert wurde. Dass dabei eine Box herausgekommen ist, die noch viel mehr kann, hat man sicher wohlwollend zur Kenntnis genommen, dazu aber später mehr. Die Typenbezeichnung „MkII“ deutet nur darauf hin, dass die Box durch eine Änderung des Chassisprogramms neu bestückt wurde.

Technik


Der vorgegebene Einsatztzweck limitiert natürlich die Größe der Box und damit die der Chassis. Im Tiefmitteltonbereich kommt aus diesem Grund der 11-Zentimeter- Treiber SPH-115 zum Einsatz, der durch seinen flachen Stahlblech-Korbrand einfach von vorne auf die Schallwand geschraubt werden kann. Ansonsten sieht man dem Chassis seine hochwertige und saubere Ausführung an allen Stellen an. Die leichte Papiermembran ist beschichtet und hat eine Kunststoff-Dustcap. Geführt wird sie in einer optimierten Gummisicke, während der gelochte Träger aus Aluminium der Schwingspule genügend Kühlung verschafft. Bei der Parametrierung eines solchen Tieftöners hat man zwei Möglichkeiten: Entweder man versucht, mit der vorhandenen kleinen Membranfläche eine möglichst tiefe Basswiedergabe zu erzielen. Das kann auch funktionieren – allerdings immer auf Kosten des Maximalpegels und letztens Endes der Belastbarkeit – viel Pegel bei tiefen Frequenzen bedeutet eben für ein kleines Chassis eine Auslenkung, die irgendwann nicht mehr zu stemmen ist. Monacor hat sich für den anderen Weg entschieden: Der SPH-115 hat keine tiefe Resonanzfrequenz, macht dafür aber ordentlich Pegel: Gute 86 Dezibel an 2,83 Volt sind für einen „Elfer“ schon ein Wort! Tiefbassausflüge sind damit natürlich nicht zu erwarten, dafür aber ordentlich Spaßfaktor. Den Hochtonbereich übernimmt der DT-250 – eine Kalotte aus einer Titan- Leichtmetalllegierung, die uns schon in der Cognito MkII in Heft 5/2008 sehr gut gefallen hat – vor allem durch ihre unaufdringliche und feinsinnige Spielweise. Durch die rechteckige Frontplatte erzielt sie fast die gleiche Breite wie der Tiefmitteltöner, der übrigens auch schon in der eben erwähnten Box mitgespielt hat, dort allerdings im Doppelpack und mit zwei zusätzlichen Mitteltönern. 

Gehäuse


Hier gibt es nicht viel zu erzählen: Sechs Bretter und ein Reflexkanal ergeben ein Volumen von etwa 6 Litern. Innen ist die Logo großzügig bedämpft. Die Chassis werden einfach von vorne auf die Schallwand geschraubt – das Äußere der Box ist in einem Salz-und-Pfeffer-Finish gehalten – ob die Box auch akustische Würze besitzt, werden wir gleich hören. 

Preis: um 130 Euro

Monacor Logo MKII


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Thomas Schmidt
Autor Thomas Schmidt
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Datum 31.01.2012, 14:54 Uhr
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