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Kategorie: Lautsprecherchassis Mitteltöner

Einzeltest: Mivoc MHE 380


Mivoc MHE 380

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Endlich ist sie da, die neue Mittelhochtoneinheit von Mivoc. Nach viel Detailarbeit präsentieren die Solinger nun die dritte Version der kompakten Einheit, die mit zwei 8-cm-Tiefmitteltönern und einer dazwischenliegenden Hochtonkalotte auf gemeinsamer Frontplatte den Frequenzbereich ab 100 Hz übernimmt. Äußerlich hat sich im Vergleich zu den beiden Vorgängern einiges getan. Die Oberfläche der Front wurde, genau wie die Anschlussterminals von Mivoc, mit einer äußerst angenehm anzufassenden Gummierung versehen. Dominiert wird die Front jedoch von der eingelassenen Platte aus gebürstetem Aluminium. Das eröffnet gleichzeitig die Möglichkeit zur Farbgestaltung: Die MHT 380 ist sowohl mit silberner Alu-Natur-Front als auch in einer dunkel eloxierten Version zu haben. Die Papiermembranen der Tiefmitteltöner erstrahlen jetzt in hellem Weiß, zudem ziert ein metallenes Phaseplug mit Mivoc-Schriftzug deren Zentrum. Die Ausrichtung ist damit klar, die neue MHT ist für die Kombination mit der optisch identischen XAW-Serie von Mivoc gedacht. Das Gewebe des Hochtöners musste gänzlich weichen – hier tut nun eine Aluminiumkalotte ihren Dienst. Die gesamte Einheit wirkt durch diese Maßnahmen wesentlich hochwertiger. Auch technische Details kommen aber nicht zu kurz. Der Rand der Einheit läuft jetzt flacher aus, und die Chassisöffnungen sind abstrahlfreundlich gerundet.

Die Rückseite ist fast vollflächig mit einer dünnen, dichtenden Moosgummischicht bedeckt. Mit der Schallwand verbunden wird die Einheit mittels acht Schrauben, die durch die Frontplatte in die Schraublöcher der Tiefmitteltöner tauchen. Der Hochtöner sitzt quasi freitragend dazwischen. Die passende Einbauschablone gibt‘s im Datenblatt auf www.mivoc.de. Neben weiteren Details zu Tiefmittel- und Hochtönern bietet es darüber hinaus einen fertigen Bauvorschlag inklusive Frequenzweiche, Gehäuseempfehlung und Messungen – praktisch. Alle drei Treiber der MHT 380 werden von kompakten Neodymmagneten mit Kraft versorgt, die so streufeldarm sind, dass sie auch für noch vorhandene Röhrenfernseher (wie, Sie haben noch keinen Flachbildschirm?) kein Problem darstellen. Die Antriebskräfte sind dabei durchaus ordentlich, so dass sich die Einheit dank passender Güten problemlos in kompakte Gehäuse einsetzen lässt. 1,4 Liter – für beide Tiefmitteltöner zusammen wohlgemerkt – sind geschlossen bereits ausreichend für 150 Hz untere Grenzfrequenz. Wer es unbedingt noch tiefer braucht, greift zu 2 bis 2,8 ventilierten Litern und knackt die 80-Hz-Marke. Den Bassbereich sollte man der MHT allerdings nicht zumuten, dafür hält Mivoc schließlich genug Alternativen bereit. Viel besser ist die 380 als kompakter Satellit oder als Mittelhochtoneinheit in schlanken Standboxen.

Preis: um 50 Euro

Mivoc MHE 380


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Autor Christian Gather
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Datum 12.03.2010, 13:30 Uhr
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