Möchten Sie zur Seite für Mobilgeräte wechseln ? JaNein
Kategorie: Mobile sonstiges

Einzeltest: Astell&Kern AK100


Ungebunden

7953

Digitales High-End hat immer mehr mit kleinen, feinen Audiogeräten zu tun, die extrem gute Klänge aus kompakten Kistchen zaubern – so der Trend. Die kleinste High-End-Anlage der Welt kommt aus Korea und zeigt eindrucksvoll, wie viel Klang unter Zuhilfenahme moderner Technik in die Hosentasche passt.

Peripherie:


 Kopfhörer: PSB M4U2, German Maestro GMP 400


Es ist schon komisch, dass bis heute der nun fast 12 Jahre alte iPod Classic scheinbar als der zu bevorzugende Musikplayer für unterwegs betrachtet wird. Der hat ordentlich Kapazität, klingt halbwegs vernünftig und unterstützt Lossless-Formate, wenn auch nur bis maximal 48 kHz in 16 Bit. Ich bin ganz sicher, dass es viele Highender gibt, die tagtäglich mit dem Zug auf Arbeit fahren und sich nach einer ihren hohen Ansprüchen gerechten Beschallung sehnen. Wenn ich mir vorstelle, wie viele Stunden ich damit verbracht habe, meinen iPod so highendig wie möglich zu befüllen (alles AIFF, 96-kHz-Dateien mühsam auf 48 kHz heruntergerechnet), dann wird mir auch klar, dass es da noch etwas Besseres geben muss. Etwas, das die heute gängigen Dateiformate unterstützt, mit Highres-Dateien umgehen kann und überhaupt klanglich auf einem anderen Level spielt als Apples Klassiker. Das koreanische Unternehmen iRiver hat nun schon immer sehr feine portable Musikabspieler herausgebracht, wenn ihnen auch zumindest in Deutschland ungerechtfertigter Weise die Beachtung ein wenig gefehlt hat. Trotzdem, es gibt da so etwas wie eine Fangemeinde, die auf die Produkte aus Seoul schwört. Gerade klanglich sollen die schon seit jeher einwandfrei gewesen sein, außerdem funktionieren sie auch ohne „Knebelvertrag“ mit Programmen wie iTunes.

Nun hat iRiver seine ganze Kompetenz geballt und einen portablen Musikmacher entwickelt, der das bisher unbeackerte Gebiet höchstwertiger mobiler Musikplayer erstürmen soll. Unter dem Namen Astell&Kern kam ein Produkt heraus, das auf dem Blatt Papier alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt. Die Daten lesen sich nett: bis 96 GB Kapazität, Unterstützung von FLAC bis 192 kHz, Erweiterbarkeit durch SD-Karten, feinste Bauteile, DAC-Funktion. Das ist eine Menge Holz, das uns da versprochen wird. Wenn man den kleinen AK100 genannten Player das erste Mal in der Hand hält, merkt man auch schon, dass ein Produkt weit abseits des Mainstreams entstanden ist, das einen ganz anderen Kundenkreis ansprechen soll als die jungen Leute, die bunte kleine Plastikdosen in der Jackentasche haben und ein paar MP3-Dateien dudeln lassen. Das hier sieht ernst aus. Man sieht viel schwarzes, gebürstetes Alu, ein klares, berührungsempfindliches Display und einen feinen Lautstärkedrehregler an der Seite. Sehr klare Linien ohne Schnickschnack prägen die Form, die Benutzeroberfläche auf dem Display hat ein dezentes, doch sehr modernes und gefälliges Design. Auch so etwas erwarte ich heutzutage von einem digitalen Zuspieler. Zwei Slots für Micro-SD-Karten befinden sich an der Unterseite, wobei pro Slot Karten mit bis zu 32 Gigabyte unterstützt werden.

Preis: um 700 Euro

Astell&Kern AK100


-

Christian Rechenbach
Autor Christian Rechenbach
Kontakt E-Mail
Datum 05.06.2013, 16:27 Uhr
Folgen Sie uns:
  • facebook - follow us
  • twitter - follow us
  • google - follow us
Interessante Testportale:
  • www.heimwerker-test.de
  • www.hausgeraete-test.de
  • www.spielwaren-check.de
Allgemeine Händlersuche
Landkarte PLZ0 PLZ1 PLZ2 PLZ3 PLZ4 PLZ5 PLZ6 PLZ7 PLZ8 PLZ9

Klicken Sie auf Ihre PLZ oder wählen Sie ein Land

Händler des Tages