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Kategorie: Mobile sonstiges

Einzeltest: Nintendo 3DS


Nintendo 3DS

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Gaming im 3D-Modus ohne Brille ermöglicht die neue Spielekonsolen- Generation von Nintendo. Der jüngste Spross der DS-Familie glänzt mit einzigartigen Features, die wir Ihnen auf diesen Seiten präsentieren.

Im Mittelpunkt steht natürlich der 3D-Bildschirm, der es ermöglicht 3D-Inhalte ohne Einsatz einer zusätzlichen Brille zu betrachten. Dreieinhalb Zoll (90 mm) Diagonale mit einer Auflösung von 800 x 240 Bildpunkten nutzt der Bildschirm zur Darstellung der Inhalte. Der Schieberegler an der Seite reguliert stufenlos den 3D-Effekt: von extrem bis aus. Man sollte sich langsam an den 3D-Modus herantasten, sonst kommt es zu Schwindelgefühlen oder Kopfschmerzen. Bei längeren Spielesessions empfiehlt es sich, den Effekt zeitweise zu deaktivieren. Nintendo empfiehlt Kindern unter sieben Jahre den 3D-Modus komplett zu deaktivieren. Die Intensität des 3D-Effekts schlägt sich auch auf die Akkulaufzeit nieder. Ausgeschaltet läuft die 3DS etwa fünf Stunden, steht der 3D-Regler auf Vollanschlag, ist der Akku nach drei Stunden leer gesaugt. DS- oder DSi- Spiele, die kein 3D unterstützen, ermöglichen längeres Spielen – die Akku-Power hält hierfür bis zu acht Stunden.

Praxistest


Wir haben Nintendos 3DS auf Herz und Nieren geprüft und eine Menge Spaß damit gehabt. Gegenüber den Vorgängern hat sich die Rechenleistung enorm erhöht, so dass alle aktuellen Spiele ohne Ruckler dargestellt werden. Die portable Spielekonsole ist sehr gut verarbeitet und enorm umfangreich ausgestattet. Sehr schön auch, dass die 3DS abwärtskompatibel ist und somit nach wie vor die Spiele der DS und DSi gedaddelt werden können. Ausgewählte Gameboy-Klassiker können sogar aus dem Shop heruntergeladen werden. Bis es 3D-Filminhalte für die 3DS geben wird, vergeht wohl noch einige Zeit. Faszinierend sind nicht nur die dreidimensionalen Spiele auf der 3DS. Besonders die Augmented-Reality- Features sind verblüffend und sorgen für großen Spaß und auch Spielspannung, beispielsweise bei „Face Raiders“. Die mitgelieferten AR-Karten lassen Super Mario dreidimensional auf der Handfläche entstehen oder ermöglichen das Bogenschießen in der dritten Dimension – klasse! Der 3D-Effekt wird bei vielen sehr gut ankommen, doch es gibt auch Nebeneffekte, die für Unannehmlichkeiten sorgen. Wird zu lange im 3D-Modus gespielt oder der Effekt zu intensiv eingestellt, kann es zu Kopfschmerzen oder Schwindelgefühlen kommen. Auch die kurze Akkulaufzeit bei vollem 3D-Effekt wird vielen nicht gefallen. Je nach Spiel ist der 3D-Screen auch sehr blickwinkelabhängig.

Ein kurzes Kippen, und schon ist die Dreidimensionalität verschwunden. Außerdem ist der Bildschirm etwas zu anfällig für Umgebungs-Lichtreflexe. Auf Dauer ist auch der ständige Blickwechsel zwischen aktiviertem 3D-Bildschirm und zweidimensionalem Touchscreen sehr anstrengend für die Augen. Dennoch empfinden wir den 3D-Bildschirm als großen Zugewinn für Nintendos DS-Familie. Raffen sich jetzt noch die Hersteller auf und entwickeln fleißig spannende Spiele mit guten 3D-Inhalten, hat die Nintendo 3DS das Zeug zum Verkaufsschlager.

Fazit

Zum Verkaufsstart der neuen Nintendo 3DS ist das Spieleangebot noch nicht allzu groß. Doch darunter sind einige Highlights, die die Wartezeit auf Neues erträglich machen. Wir meinen, die 3DS wird zum absoluten Hit!
Nintendo 3DS


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Jochen Schmitt
Autor Jochen Schmitt
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Datum 10.06.2011, 12:08 Uhr
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