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Kategorie: Mobile sonstiges

Einzeltest: Zeiss Cinemizer OLED


For your eyes only

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Mit dem Cinemizer OLED bietet Carl Zeiss eine Videobrille, die weit mehr ermöglicht als den Filmgenuss unterwegs.

Dass man sich beim Technologieunternehmen Zeiss mit Optik und Elektronik auskennt, darf man voraussetzen. Mit der aktuellen Multimediabrille Cinemizer OLED hat Zeiss ein Hightech- Produkt im Programm, das sich gleichermaßen an den professionellen wie privaten Nutzer wendet. 

Micro-Displays


Der Cinemizer besitzt zwei winzige, gerade mal 6 x 8 mm große OLED-Displays. Diese bieten jeweils eine Auflösung von 870 x 500 Pixeln und kommen so auf eine Pixeldichte von satten 2500 ppi. Zum Vergleich: Apples Retina-Display bietet nur 360 ppi. Aus den beiden Einzelbildern entsteht für den Betrachter ein Gesamtbild, welches in etwa dem eines guten 40-Zoll-HD-Fernsehers in zwei Meter Entfernung entspricht. Für Brillenträger lässt sich die Optik rechts und links jeweils von +2 bis -5 Dioptrien regulieren. Sein Signal erhält der Cinemizer über den HDMI-Eingang oder analog per Klinke. Es können Blu-ray-Player, PC, Spielekonsole, Tablet, Smartphone oder Kamera angeschlossen werden. Der Ton kann über die zugehörigen, sehr ordentlichen Ohrstöpsel genossen werden. Wer will, kann statt derer auch einen anderen Kopfhörer anschließen. Da der Cinemizer ohnehin jedes Auge mit einem eigenen Bild versorgt, bietet er sich geradezu für dreidimensionale Anwendungen an. Hier unterstützt er alle gängigen 3D-Formate. Im Test zeigt er eine realistische Räumlichkeit. Geisterbildeffekte oder andere Artefakte treten nicht auf. 

Anwendungen


Die nächstliegende Anwendung für den Cinemizer OLED ist der mobile Filmgenuss. Beispielsweise im Flugzeug oder in der Bahn kann man sich damit entspannt zurücklehnen und ungestört Filme in hoher Qualität von Smartphone, Tablet oder Laptop genießen. Hierbei zeigt es sich von Vorteil, dass die Brille die Umgebung nicht komplett ausblendet, sondern am Rand noch einen Blick auf die Umwelt ermöglicht. So bekommt man z.B. mit, wenn das Bordpersonal im Flieger die Mahlzeiten serviert. Zudem ist die Gefahr der „Seekrankheit“ dadurch deutlich geringer. Wer die komplette Abschottung vom Umgebungslicht wünscht, der findet im Zubehörprogramm den passenden „Eyeshield“. Zu Hause werden insbesondere Gamer ihre helle Freude am Cinemizer haben. Ein hier und bei weiteren Anwendungen hoch interessantes Zubehör ist der „Headtracker“. Dieser kleine Sensor wird einfach am Brillenbügel eingeklippst. Dort registriert er jede Kopfbewegung im Raum. So kann man sich mit realistischer Steuerung in virtuellen 3D-Welten bewegen. Dadurch können nicht nur diverse Spiele verblüffend realistisch wirken, auch viele professionelle Anwendungen z.B. für Architekten sind möglich. 

Preis: um 650 Euro

Zeiss Cinemizer OLED


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Guido Randerath
Autor Guido Randerath
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Datum 09.01.2015, 09:58 Uhr
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