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Kategorie: Mobiler Player

Usertest: Apple iPhone


Luxusspielzeug

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Anschluss/Inbetriebnahme Jaja, ich gebe zu, ich konnte einfach nicht widerstehen und habe einen teueren Vertrag abgeschlossen. Als eingefleischter Apple-User musste das iPhone 3G einfach haben. Klar, die monatliche Grundgebühr von 49 Euro (inklusive Daten-Flatrate für UMTS und Hotspots) plus 144 Euro für die 16 GB Version sind echt kein Schnäppchen, aber das „Ding“ sieht wirklich cool aus. Per USB Kabel am Rechner angeschlossen findet automatisch der erste Abgleich mit itunes statt, der einzigen Software, die Apples iPhone akzeptiert. Nach rund 10 Minuten sind meine ganzen iTunes Musiktitel, Einstellungen, Terminkalender, Kontaktlisten, email-Accounts, Safari-Webbrowser Settings, l, iPhoto Bilder synchronisiert und auf dem iPhone direkt verfügbar. Ausstattung/Bedienung So einfach sollte das gewesen sein? Skepsis ist angesagt, normalerweise geht doch immer was schief. Probieren wir´s aus: einfach das „Mail“ Icon auf dem echt gut funktionierenden Touchpanel antippen und schon rattern mit verblüffender Geschwindigkeit tatsächlich alle neuen emails auf das iPhone. Zum besseren Lesen der Texte gibt es die „Zweifinger-Lupe“ und „Einfinger-Verschieber“, das ist wirklich genia! Überhaupt ist das Touchpanel vom iPhone extrem gut gelungen: keine „Haker“, Aussetzer, oder zähe Rückmeldung, es funktioniert einfach perfekt. An die winzige Pop-Up-Tastatur muss man sich allerdings erst gewöhnen.

Klang/Bild Der wirkliche Clou ist das unglaublich durchdachte Zusammenspiel aller Anwendungen und Funktionen des iPhones. So lassen sich zum Beispiel per eingebautem GPS Empfänger Standort-Bestimmungen machen, die dann dank Google Earth Kartenmaterial als Satellitenbild oder als Strassenkarte angezeigt werden können – alles auf simples Antippen der eingebauten kleinen Programme (Widgets). Selbst als Navigationshilfe funktioniert das iPhone, wenn ein schneller Zugang zum Internet vorhanden ist. Aus dem fahrenden Auto wird´s allerdings nix, wenn die Datenverbindungen dauernd abbricht. Nette kleine Anwendungen wie die Abfrage der aktuellen Aktienkurse, Wetterberichte, Youtube Videos, Fotokamera, Taschenrechner, etc. alles ist mit kleinen Symbolen absolut unkompliziert und sofort erreichbar. Der Bedienbarkeit und Geschwindigkeit des iPhone muss ich uneingeschränkt ein glattes „Exzellent“ aussprechen. Deutlicher Schwachpunkt des iPhones: eine Akkuladung reicht für nur schlappe 24 Stunden. Im Standby und bei gelegentlichem Gebrauch der Online Funktionen schafft es das iPhone auch schon mal zwei Tage ohne Ladegerät– viel mehr geht leider nicht. Als MP3-Player ist das echt zu mager! Im Apple eigenen „App-Store“ über iTunes Shop lassen sich tausende (!) von Anwendungen herunterladen. Sinn- und sinnlose Spielereien finden sich hier genauso wie anspruchsvolle Alltagshelfer, meist für unter einem Euro.

Meine absoluter persönlicher Favorit ist „Shazam“: man hört einen Musiktitel im Radio oder sonst wo, drückt einen Knopf und 10 Sekunden später erscheinen Titel, Interpret, Album samt Cover. Fazit Ja, es was dran am Kult um das iPhone. Sicher gibt es preiswertere, besser ausgestattete, und ebenso vielseitige Mobil-Telefone oder PDAs, und vor aller preiswerte MP3-Player, keine Frage. Dafür ist das iPhone aber 100% durchdacht, funktionell und dabei supersimpel zu bedienen ist. Vielleicht bin ich ja doch ein Angeber, aber Ich gebe meines jedenfalls nicht mehr her.

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Apple iPhone

3.0 von 5 Sternen

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Autor JoeCool
Datum 20.08.2009, 15:08 Uhr
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