Möchten Sie zur Seite für Mobilgeräte wechseln ? JaNein
Kategorie: Musikserver

Einzeltest: Astell&Kern AK500N


Gipfelstürmer

10844

Eine Firma, die sich einmal auf etwas spezialisiert hat, bekommt schon mal Probleme, wenn plötzlich ein Produkt entwickelt wird, das von der Kernkompetenz abweicht. Astell & Kern veröffentlicht nach seinen erfolgreichen Mobilgeräten nun einen ausgewachsenen Musikserver, dem solche Probleme aber fremd sind.

Wer schon mal einen der Astell & Kern Player in der Hand gehabt hat, dem ist sicher die enorm hohe Verarbeitungsqualität aufgefallen, die die kleinen koreanischen HiFi-Player besitzen: wertige Materialien, haargenaue Spaltmaße, kontrastreiches Display und gnadenlos glatte Oberflächen. Bei ihrem neuen Serverflaggschiff AK500N werden all diese Punkte noch einmal einen Schritt weiter gedacht, oder zumindest maßstabsgerecht umgesetzt. So riesig ist der 500N dabei eigentlich gar nicht, denn der würfel-ähnliche Server misst in Höhe, Breite und Tiefe je um die 25 Zentimeter. Im Prinzip ein handliches Paket, doch als ich unser Testexemplar aus seiner Verpackung befreien wollte, merkte ich, dass man diesen Handgriff nicht unüberlegt angehen sollte. Trotz der geringen Größe bringt der AK nämlich recht stattliche 11,4 Kilogramm auf die Waage, was zum einen auf das äußerst solide Gehäuse zurückzuführen ist, zum anderen aber auch auf die verbaute Technik. Auf jeden Fall stimmt die Haptik mit der Optik überein, denn die verwinkelte Frontpartie ist dem berühmten Matterhorn nachempfunden, so dass der AK500N seinen mobilen Geschwistern also in puncto Design in nichts nachsteht. Zeit, eine Wanderung über das Astell & Kern-Massiv zu machen und den stilisierten Berg zu untersuchen. Beim Start auf der Front gibt es erst einmal wenig zu sehen.

Abgesehen vom dünnen CD-Schlitz gibt es hier keinerlei Bedienelemente oder Anschlüsse. Nach einer ereignislosen Tour über die linke Seite geht es auf der Rückseite deutlich geschäftiger zu, denn eine Flut von Anschlüssen legt die vielfältigen Optionen des Servers offen. Netzwerkanbindung geschieht wahlweise mit Ethernetkabel oder der kleinen WLAN-Antenne, digitale Datenströme von anderen Quellgeräten können wahlweise über einen koaxialen, einen optischen, den BNC, oder den AES/EBU-Eingang ihren Weg zum AK500N finden. Um den Server nur als Abspielgerät, also mit einem externen DAC zu verwenden, gibt es noch einmal die gleichen Anschlüsse als Ausgang. Die Wandler, die bereits verbaut sind, geben dafür aber eigentlich keinen Anlass, denn die verwendeten DAC-Chips spielen auf höchstem Niveau. Darum ist es schön, dass man den Server andersherum auch für Computer- Audio verwenden kann, wofür ein USB-B-Eingang zur Verfügung steht. Die direkt daneben befindliche USBA- Buchse dient hingegen zum Anschluss externer Festplatten und anderer Massenspeicher. Smartphones und Tablets verbindet man am einfachsten, vollkommen ohne Kabel, über Bluetooth, so dass auch Streamingdienste über den kleinen Umweg am Server verwendet werden können.

Preis: um 12750 Euro

Astell&Kern AK500N


-

Philipp Schneckenburger
Autor Philipp Schneckenburger
Kontakt E-Mail
Datum 27.05.2015, 15:00 Uhr
Folgen Sie uns:
  • facebook - follow us
  • twitter - follow us
  • google - follow us
Interessante Testportale:
  • www.heimwerker-test.de
  • www.hausgeraete-test.de
  • www.spielwaren-check.de
Allgemeine Händlersuche
Landkarte PLZ0 PLZ1 PLZ2 PLZ3 PLZ4 PLZ5 PLZ6 PLZ7 PLZ8 PLZ9

Klicken Sie auf Ihre PLZ oder wählen Sie ein Land

Händler des Tages