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Kategorie: Musikserver

Einzeltest: Linn Akurate DS


Feste Größe

990

Die schottische Firma Linn hat schon immer eine Vorreiterrolle gespielt - vor vielen Jahren in Sachen Plattenspieler, später bei Aktivlautsprechern und Schaltnetzteilen, um nur einige Beispiele zu nennen. Dass es sich die Konstrukteure aus Glasgow nicht nehmen lassen, auch in Sachen Netzwerkplayer ganz vorne mit dabei zu sein, war klar.

Erster Streich aus Schottland war der sündhaft schöne und teure Klimax DS; ein Monument aus gefrästem Aluminium und edelsten Zutaten, der vom Fleck weg ein Riesenerfolg wurde. Dennoch rief die Fangemeinde nach entsprechenden Geräten in den bezahlbareren Geräteserien - voilà. Immerhin kostet der Akurate DS nur noch ein knappes Drittel des beeindruckenden Klimax DS, was unter dem Strich immer noch 5.200 Euro bedeutet. Dafür kann man bei Linn zwar nicht mehr das Gehäuse des digitalen Flaggschiff s erwarten, das jedem technisch Interessierten Tränen der ehrfürchtigen Freude in die Augen treibt dennoch, auch hier ist sich Linn seiner großen Maschinenbautradition bewusst und hat ein blitzsauber gefertigtes und perfekt lackiertes Understatement-Gehäuse geschaffen, wie es seit ein paar Jahren in den mittleren Serien beim Glasgower High- End- Produzenten Standard ist. Die Farboptionen Silber und schwarz stehen auch beim neuen Netzwerkplayer zur Verfügung, das einzeilige Schönschrift- Display in elegantem Blau und die einfache Sechs-Tasten-Bedienung auf dem abgesetzten Frontpanel kennen wir auch von den CD-Playern und Vorverstärkern der Akurate- und Majik- Serien. Die bekannte Linn-Fernbedienung mit den illuminierten Tasten ist selbstverständlich auch dabei.

Was also ist das Besondere am Akurate DS? Und - was IST der Akuate DS überhaupt? Nun, zur Beantwortung dieser Frage müssen wir das Gerät einmal wenden: Ausgangsseitig sehen wir je ein paar Cinchbuchsen für unsymmetrische und ein Paar XLR-Buchsen für symmetrische Ausgangssignale -digitale und analoge Musiksignal-Eingänge fehlen dagegen, also können wir mit Sicherheit davon ausgehen, dass wir es mit einem Quellgerät zu tun haben. Mit Sicherheit? Nun, nicht ganz -schrauben wir den Akurate DS einmal auf, dann sehen wir ein Netzteil und eine Platine, die mit den Buchsen auf der Rückseite verbunden ist und sonst - nichts. Kein wie auch immer geartetes Laufwerk für optische Medien wie CDs oder DVDs, keine Festplatte, kein einziges bewegliches Teil. Also müssen die wie auch immer gearteten Signale doch von anderer Stelle kommen. Des Rätsels Lösung ist die unscheinbare RJ45- Buchse, die wir wahrscheinlich fast alle aus dem Büro oder vom hemischen DSL-Router kennen, wo sie für fast alle kabelgebundenen Netzwerkverbindungen verwendet wird. Und nichts anderes tut sie auch beim Akurate DS: Der Linn ist nichts anderes als ein extrem hochwertiger Netzwerkplayer, der sich seine digitalen Daten von einem Server holt, in analoge Ausgangssignale umwandelt und dann der Stereoanlage zur Verfügung stellt.

Preis: um 5200 Euro

Linn Akurate DS

Referenzklasse


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Thomas Schmidt
Autor Thomas Schmidt
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Datum 21.12.2009, 12:41 Uhr
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