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Kategorie: Musikserver

Einzeltest: Melco N1A


Autonome Auferstehung

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Netzwerkspeicher haben sich auch in hochwertigen Anlagen etabliert. Während der Computer als Quellgerät nicht mehr zwangsläufig nötig ist, braucht man ihn trotzdem zur Verwaltung der gespeicherten Musik. Melco zeigt, dass es auch anders geht.

Die japanische Firma Melco gibt es bereits seit 1975. Trotzdem  werden viele mit dem Namen erst mal nichts anfangen können, denn über die letzten Jahre konzentrierte sich der Konzern auf andere Dinge als Audioprodukte. Firmengründer Makoto Maki ist jedoch ein Audiophiler mit Leib und Seele, und in den Anfangsjahren entstanden unter dem Namen Melco einige noch heute beliebte Produkte. Im Laufe der Zeit und mit dem Aufkommen von digitalen Geräten,  orientierte sich die Firma jedoch um.  Anstelle von High-End-Audio produzierte man nun vermehrt Netzwerkperipherie, Router und Speichersysteme. Das allerdings  sehr  erfolgreich,  denn  nun unter dem Namen Buffalo  bekannt,  schwang  sich  die  Firma  zum  Marktführer im Land der aufgehenden  Sonne auf.

Seine audiophile Leidenschaft gab  Herr  Maki  allerdings  niemals  auf.  Als  dann  auch  im  High-End-Bereich  plötzlich Netzwerksysteme und Speicherlösungen vonnöten waren, gab es  endlich  eine  Chance,  Melco  wiederzubeleben.  Herrn  Maki viel  nämlich  auf, dass neben vielen Anlagen immer  noch  ein  ordinärer  Speicher  verwendet wurde, der natürlich in erster Linie  für System- und Bürodaten konzipiert  war. Ein vollkommen auf audiophile Bedürfnisse zugeschnittenes NAS,  das anders ist als ein regulärer Server,  war noch nicht vorhanden. Zeit für die  Melco-N1-Serie. 

Diese besteht aus zwei Modellen: Zum  einen  dem  Flaggschiff N1Z, der mit  SSD-Speichern  ausgestattet  ist,  ein  aufwendigeres, doppeltes Netzteil besitzt und einige zusätzliche Funktionen  bietet. Zum anderen unser  Testgerät  N1A, der mit normalen HDD-Platten  arbeitet, dafür aber mehr Speicherplatz  bietet.  Gleich  zweimal  zwei Terabyte  dienen hier zur Beheimatung der Musikbibliothek. Grob gerechnet bedeutet  das genügend Platz, um etwa 16.000  Alben  in  CD-Qualität  zu  speichern.  Natürlich  ist  der  N1A  aber  auch  mit  den verlustbehafteten Formaten MP3,  Ogg  Vorbis und AAC kompatibel,  ebenso mit den wesentlich wichtigeren  verlustfreien  Formaten.  Wie  es  sich  für  einen  echten  High-End-Speicher  gehört, ist außerdem auch DSD kein  Problem  für  den  silbernen  Datensammler. Für audiophile Ansprüche  also schon einmal genau richtig.

Das  Einrichten  von  Netzwerkspeichern  kann  kompliziert  sein,  denn  aufgrund  fehlender  Bedienmöglichkeiten  an  den  Geräten  selbst  müssen  diese  immer  ferngesteuert  werden,  weshalb  man  hier  normalerweise  auf  einen Computer angewiesen ist. Der  Anspruch von Melco an ihren Musikspeicher war aber, dass dieser, wie jedes  andere HiFi-Gerät auch, autonom zu  funktionieren hat. Diesen Vorsatz hat  man  während  der  Entwicklung  nicht  aufgegeben, weshalb der N1A auch  ein wenig anders

Preis: um 2000 Euro

Melco N1A


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Philipp Schneckenburger
Autor Philipp Schneckenburger
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Datum 28.08.2015, 12:07 Uhr
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