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Kategorie: Musikserver

Einzeltest: Ripnas Server S640


Wegbereiter

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Streaming-Clients sind eine wirklich feine Sache. Ich bin mir jedoch sicher, dass sich viele fragen, wie bitteschön das ganze CD-Archiv ins heimische Netzwerk transportiert werden kann. Sicher muss man da Programme aus dem Netz laden, sich mit ihnen befassen, erst mal ein paar Fehler machen und dann loslegen. Oder einfach nur rippen.

Ich bin mir sicher, viele scheuen das Rippen per Computer. Um im Dunstkreis Tausender Dateien das Musikstück seiner Wahl überhaupt finden zu können, müssen Informationen wie Interpret, Albenname, Name des Liedes und vieles mehr vorliegen, sonst findet man gar nichts mehr. Das geht auch mit dem Rechner, aber manch einer wird nicht bereit sein, sich erst mit der Software auseinanderzusetzen. Begünstigt durch die geografische Nähe zum Vertrieb des RipNAS hatte ich schön öfter die Chance, mir dieses hübsche Teil aus Nähe anzuschauen. Und ich war ehrlich gesagt so eigennützig und habe ihn mit nach Hause genommen. Soll ja auch ein Praxistest werden. Meine bessere Hälfte jedenfalls hatte nichts dagegen, sie war im Gegenteil eher verzückt von der Optik, auch wenn sie sich zu diesem Zeitpunkt nicht im Klaren war, was man damit überhaupt anfangen kann. So konnte ich also ruhigen Gewissens und ohne Diskussionen über ein weiteres Testgerät im Wohnzimmer anfangen, damit zu spielen. Eins kann ich mit Sicherheit jetzt schon behaupten: Das Ding ist sexy ! Man findet sicher Parallelen zu Produkten eines Computerherstellers aus Cuppertino, ich allerdings werte das als positiv. Der RipNAS kann mit seinen optischen Vorzügen ganz geschmeidig ins Wohnzimmer wandern. Er ist auch leise genug, um dort im Grundrauschen der Wohnumgebung unterzugehen. Sprich: Man hört ihn nur, wenn man unbedingt will.

Außer man legt eine CD ein, dann sind natürlich Laufwerksgeräusche wahrnehmbar. Ich habe ihn der Einfachheit halber auf meinen Telefontisch gestellt. Der Router ist praktischerweise gleich nebenan, da musste ich nicht extra Kabel ins Wohnzimmer ziehen. Es klingt eventuell etwas zu intim, ich erzähle es Ihnen trotzdem: Wann immer ich ins Badezimmer gegangen bin, hatte ich in der Folgezeit nicht etwa die Tageszeitung unterm Arm, sondern eine CD in der Hand, die ich „unterwegs“ einfach in den RipNAS steckte und später wieder abholte. Der ironisch gesagt unglaublich komplizierte Ripvorgang sieht ziemlich genau so aus: CD rein, warten, fertig. Um den Rest kümmert sich der RipNAS. Und der Rest ist nicht gerade klein, nimmt er doch seine Aufgabe sehr ernst und bemüht sich, das Einlesen so genau wie möglich zu erledigen. Alle Dateien werden mit den nötigen Informationen versehen, neudeutsch nennt man das „taggen“. Das Internet hilft dabei, er holt sich die Daten von gleich vier Onlinedatenbanken. AMG, GD3, MusicBrainz und FreeDB werden abgefragt, um wirklich sicherzustellen, dass nahezu jede CD erkannt wird. Der anschließend startende Rip-Vorgang ist darauf getrimmt, möglichst fehlerfrei alle Daten auf die Platte zu bekommen. Um das zu schaffen, bedient sich der Kleine mehrerer Technologien. Das Tool, das sich um den Einlesevorgang kümmert, ist dbpoweramp. Diese Software gehört zur sichersten überhaupt.

Preis: um 995 Euro

Ripnas Server S640

Spitzenklasse


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Christian Rechenbach
Autor Christian Rechenbach
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Datum 20.11.2009, 10:16 Uhr
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