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Kategorie: Musikserver

Einzeltest: Ripnas Statement


Stellungnahme

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Es ist gerade einmal eine Ausgabe her, dass wir uns davon überzeugen konnten, dass der RipNAS zu den gewissenhaftesten Ripp-Servern überhaupt gehört. Jetzt haben die Jungs einen draufgelegt - mit dem RipNAS Statement.

Erste augenscheinliche Änderung: Er ist größer. Viel größer. In der Breite genauso groß wie ein typisches HiFi-Gerät (43 Zenimeter breit) und auch sonst ungefähr so, dass man ihn sich zu den anderen Komponenten ins Regal stellen kann. Leise genug ist er, die Festplatten sind extrem ruhig und zusätzlich noch geschickt schwingungsdämpfend gelagert. Wer‘s ganz ruhig, sprich: Hunderprozentig geräuschlos haben will, kann für einen zugegeben recht hohen Aufpreis auch die SSD-Variante erstehen, die mit Festspeicherplatten ausgestattet sind. Das ist dann der wohl highendigste Rip-Server, den man für Geld kaufen kann. Ich hatte die 1,5-TBHDD- Variante, die auch schon nur hörbar ist, wenn man sein Ohr direkt drauflegt und seine kühnsten Hörfähigkeiten bemüht. Ein Meter, ach: 10 Zentimeter weg und es herrscht Grabesstille. Die 1,5 Terabyte haben außerdem den Vorteil, bei einer durchschnittlichen Albengröße von 300 MB (FLAC) zirka 5000 Alben aufnehmen zu können. Das war jetzt mal was zum Thema Festplatte, und wer jetzt zurückschreckt: Kein Mensch braucht zwingend einen Computer, um irgend etwas vom RipNAS Statement zu haben. Er hat alle Dienste, die man für Streaming-Clients aller Art benötigt, bereits vorinstalliert und -konfiguriert.

Logitech-Endgeräte wie Squeezebox und Transporter, Sonos Zone Player, Linn-Clients, alle finden den Statement ohne Zutun des Benutzers und saugen sich bereitwillig die sauber gerippte Musik. Das ist übrigens eine weitere Besonderheit: Der Statement konzentriert sich mitnichten darauf, möglichst schnell mit seiner Arbeit fertig zu sein, sondern geht das Einlesen sehr gewissenhaft an. Dafür sorgt eine eingebettete Version von dbpoweramp, einem der besten Einlesetools auf dem Markt, das in Verbindung mit der AccurateRip-Technolgie noch mal bessere Ergebnisse liefert. Accurate- Rip möchte ich an dieser Stelle nochmal kurz beschreiben: Jedes mal, wenn ein Track eingelesen wurde, überprüft es das Ergebnis mit dem vieler anderer, die das schon mal gemacht haben und kann so nachvollziehen, ob der Rip fehlerhaft war oder ob die Laufwerksgeschwindigkeit heruntergefahren und es noch einmal versucht werden soll. Oder ob man es eventuell mal mit einem Putztuch versuchen sollte. Das Resultat dieser gewissenhaften Vorgehensweise ist das gute Gefühl, die sauberstmögliche Datei auf der Festplatte zu haben. Ja, „DER“ Festplatte, denn die zweite sollte man fürs Backup übriglassen, was jede Nacht durchgeführt wird. Wie schon das kleinere Modell erkennt auch unser Statement nahezu jede CD. Klar, ein paar Exoten gibt es immer und manchmal findet er nur die Tags ohne Cover, aber das ist die Ausnahme.

Preis: um 1795 Euro

Ripnas Statement


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Christian Rechenbach
Autor Christian Rechenbach
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Datum 05.01.2010, 11:05 Uhr
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