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Kategorie: Phono Vorstufen

Einzeltest: Clearaudio Absolute Phone Inside


Alles drin

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Letztes Jahr auf der High End präsentierte Clearaudio-Senior-Chef Peter Suchy stolz seine Phonovorstufe „Absolute Phono“, bei der er die erste Verstärkerstufe dort untergebracht hatte, wo sie hingehört: direkt ans Tonabnehmersystem. Mit der Version „Inside“ wir die Angelegenheit jetzt auch für eine breitere Zielgruppe interessant

Clearaudio hat schon in früheren Jahren Phonovorstufen gebaut, bei denen der erste Teil der Verstärkung störungsgünstig direkt am Headshell montiert war; im „Vor-SMD-Zeitalter“ war die Angelegenheit allerdings noch weitaus sperriger, als es mit heutzutage üblichen Winzbauteilen möglich ist. Und so war es eigentlich nur konsequent, die alte Idee mit neuen Möglichkeiten zu reanimieren. Für Clearaudio- Tonarme gibt’s spezielle Headshells, bei denen die ausgelagerte erste Verstärkerstufe mit eingebaut ist; bei Tonarmen von Fremdanbietern ist das allerdings nicht der Fall. Die Lösung dieses Problems steht in Form zweier kompakter, formschöner Kästchen aus Aluminium und Panzerholz vor uns und heißt „Absolute Phono Inside“. Der Begriff „Inside“ macht deutlich, wohin der Hase läuft: Die einstmals ausgelagerte erste Verstärkerstufe ist mit ins Gerät eingezogen. Sie fragen sich, was das dann noch mit der ursprünglichen Idee gemein hat? Zu Recht. Eigentlich nichts, aber: Man kann die Eingänge von Phonovorstufen auf verschiedene Arten und Weisen realisieren, und Clearaudio wählte hier eine Lösung, die dem angestrebten Ideal einer möglichst störungsfreien Übertragung des Signals zum Verstärker gut aufs Fahrrad hilft: Die Absolute Phono Inside verfügt über Stromeingänge.

Mit der vom Hersteller postulierten „weltweit ersten vollsymmetrischen Lösung mit optimaler automatischer Anpassung für alle MC-Tonabnehmer“ wäre ich ein wenig vorsichtig, denn zumindest Carlos Candeias‘ ausgezeichntete B.M.C. „MCCI“ arbeitet nach einem ganz ähnlichen Ansatz. Fakt bleibt aber, dass die nunmehr zweitgrößte Phonovorstufe im Clearaudio-Sortiment keinerlei Schalter oder Steckbrücken zur optimalen Anpassung des verwendeten Tonabnehmers braucht: Anschließen und vergessen lautet die Devise. Das klappt, weil die die von der Verstärkerschaltung ausgewertete Größe nicht die vom Abtaster gelieferte Signalspannung ist, sondern der entsprechende Strom. Und dabei spielt ein definierter Widerstandsabschluss keine Rolle, denn der Tonabnehmer „sieht“ ohnehin einen Kurzschluss, in den er seinen Signalstrom einspeist. Dabei gibt’s ein kleines „Aber“: Das Ganze klappt nur mit nicht allzu hochohmigen Tonabnehmern. Im Falle der Absolute Phono Inside trifft das aber auf so ziemlich alle gängigen MC-Abtaster zu, nur von High-Output-MCs sollte man die Finger lassen; für deren Signalpegel allerdings wären die 60 Dezibel Verstärkung des Gerätes ohnehin deutlich zu viel. Der mit 9.900 Euro nicht ganz billige Absolute Phono Inside ist, wie in diesen Regionen üblich, in einen signalverarbeitenden und einen stromversorgenden Teil gegliedert.

Preis: um 9900 Euro

Clearaudio Absolute Phone Inside


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Holger Barske
Autor Holger Barske
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Datum 11.01.2015, 15:03 Uhr
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