Möchten Sie zur Seite für Mobilgeräte wechseln ? JaNein
Kategorie: Phono Vorstufen

Einzeltest: Heed Audio Thesis Phi / Pi


Phi mit Pi

10719

Natürlich war es zu erwarten, dass der bis dato für seine sehr preiswürdigen Geräte bekannte Hersteller Heed mit einer Top-Class-Geräteserie aufwarten würde. Im vergangenen Jahr ist das mit der „Thesis“ Baureihe passiert, wir nehmen als Erstes die Phonovorstufe in Augen- und Ohrenschein

Puuh. Es sind kompakte Maschinen geblieben. Was ein Glück. Keine zentnerschweren Neunzehnzöller, wie es sich für eine Flaggschiffbaureihe eigentlich gehört. Aber der feine ungarische Hersteller Heed hätte sich nicht einen so ausgezeichneten Ruf erworben, wenn er immer das getan hätte, was man so gemeinhin von einem HiFi-Unternehmen erwartet. Nein, die Thesis-Geräte – so heißt die neue Serie – sind ein bisschen größer als die der bekannten Obelisk-Reihe. Mit 22 Zentimetern Breite ist es aber immer noch möglich, zwei dieser Geräte nebeneinander zu stellen und damit auf den Platzbedarf eines „normalen“ Gerätes zu kommen. Gegenwärtig besteht die Thesis-Reihe aus vier Geräten: dem Vorverstärker Alpha, der Monoendstufe Omega, der Stromversorgung Pi und der Phonovorstufe Phi. Wir stellen fest, dass das der Hersteller aus Budapest in Sachen Quelle also zuerst an die Phonofreunde gedacht hat, wobei es später mit Sicherheit auch digitale Zuspieler geben wird. Die Thesis-Geräte sind optisch schon ein gutes Stück weg vom etwas rustikalen Charme der kleineren Baureihen: Das klare Design mit der silbern eingerahmten schwarzen Front, das hat schon was und gibt dem Ganzen eine schön unverwechselbare Note. Wer mit Thesis Platte hören will, der braucht zwei Geräte: Neben der Phonovorstufe Phi ist das Doppelnetzteil Pi zur Speisung erforderlich.

Das Doppel kostet zwar nicht mehr ganz so unbescheidene 3.500 Euro, dafür kann man günstiger weg, wenn man auch mit der Hochpegelvorstufe Alpha liebäugelt: Die stöpselt man dann nämlich an den zweiten Netzteilausgang. Auf der Front von Phi und Pi gibt’s erst einmal gar nichts außer dezent weiß hinterleuchteten Firmenlogos, alles Relevante passiert auf der Rückseite. Und da geht’s bei der Phi reichlich unorthodox zu: Getrennte Eingänge für MM- und MC-Abtaster – okay, das kennen wir. Aber vier Paar Ausgangsbuchsen? Das ist neu. Tatsächlich beinhaltet die Phi zwei komplett unabhängige Phonozweige; einen für MM-Abtaster, einen für MCs. Komplett unabhängig bedingt auch getrennte Ausgänge, und davon jeweils noch zwei verschiedene. Man kann, wenn man denn den Wunsch verspüren sollte, tatsächlich zwei Tonabnehmer gleichzeitig betreiben. Ich weiß nicht genau, warum man das tun sollte, jedenfalls belegt die Phi am Vorverstärker zwei Eingänge. Die beiden mit „Gnd Chassis“ und „Gnd Signal“ beschrifteten Masseanschlüsse sind übrigens trotz unterschiedlicher Nomenklatur gleichwertig. Ebenfalls rückseitig werden die Betriebsparameter mit Steckbrücken eingestellt. Es gibt vier verschiedene MC-Eingangsimpedanzen: 100, 220, 470 und 1000 Ohm. Nicht üppig, aber in den meisten Fällen ausreichend.

Preis: um 3500 Euro

Heed Audio Thesis Phi / Pi


-

 
Holger Barske
Autor Holger Barske
Kontakt E-Mail
Datum 09.04.2015, 10:03 Uhr
Folgen Sie uns:
  • facebook - follow us
  • twitter - follow us
  • google - follow us
Händlersuche
Landkarte PLZ0 PLZ1 PLZ2 PLZ3 PLZ4 PLZ5 PLZ6 PLZ7 PLZ8 PLZ9

Klicken Sie auf Ihre PLZ oder wählen Sie ein Land

Händler des Tages