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Kategorie: Phonokabel

Einzeltest: Signal Projects Phonokabel


Die richtige Mischung

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Heutzutage gibt es zwei Möglichkeiten, eine neue Kabelmarke aus dem Taufbecken zu heben: Man lässt sich ein paar Kilometer Strippe mit einer wichtig aussehenden Isolierung und dicken Steckern machen und erklärt das Produkt zum Nonplusultra – oder man macht es richtig

Das Richtigmachen ist dann aber auch der steinigere Weg – gerade bei Kabeln, die ja vermeintlich so einfach im Aufbau sind, kommt es auf die kleinsten Details an. Das hat vor etwa zehn Jahren auch auch ein junger Ingenieur namens Nick Korakakis festgestellt, als er bei Tonstudio- Aufnahmen immer wieder merkte, dass es auf dem Weg zwischen Klangquelle und dem fertig aufgenommenen Musikstück zu Verfärbungen und einem erhöhten Maß an Verzerrungen gekommen war, gepaart mit einem klaren Verlust an Feininformation. Zunächst – wie man das eben so tut – schob er das Ganze auf die in die Jahre gekommene Aufnahmetechnik. Als diese aber nach und nach erneuert wurde, hielten sich einige dieser Fehler hartnäckig. Erst mit einer konsequent hochwertigen Verkabelung des Studios konnte man des Problems Herr werden – die Idee einer eigenen Kabelfertigung war gleichzeitig geboren. Zunächst nur für den Studiobereich, dann auch für den Heimanwender, stellte man ein inzwischen sehr beachtliches Sortiment an Kabeln auf die Beine. Sieht man sich die Webseite von Signal Projects an, bemerkt man sofort, dass es diese Leute sehr ernst meinen: Man findet etliches an Lesematerial bezüglich Materialien, Leiter-Aufbau, Schirmung, und so weiter – wer will, kann sich hier einiges an Kabeltheorie anlesen. Zwei Phonokabel haben wir uns aus dem aktuellen Programm ausgesucht, das Lynx und das Hydra, die mit 980 und 2.025 Euro zu Buche schlagen.

Grundsätzlich erlaubt es der Manufakturcharakter der Athener Fertigung (die Firmenzentrale liegt in England), die Parameter der bestellten Kabel an die zu erfüllenden Anforderungen anzupassen. Bei Phonokabeln kann so durch eine Veränderung der Dicke des Dielektrikums in einem gewissen Rahmen die Kapazität angepasst werden. Da wir aber hier den Test nicht auf einen speziellen Tonabnehmer konzentrieren wollten, haben wir zwei Kabel mit Standard- Parametern bestellt. Standesgemäß kommen sie mit einer schönen Holzschatulle und – noch wichtiger – mit einem Zertifikat vom Hersteller, auf dem die elektrischen Parameter genau angegeben werden und eine 20-stündige Einspielzeit bestätigt wird. Äußerlich sind die beiden Kabel auf den ersten Blick kaum zu unterscheiden – man legt nicht unbedingt den Wert auf den äußerlichen Anschein. Mehr Aufschluss geben uns da die beiden Zertifikate, die genaue Auskunft über das Leitermaterial, Kapazität, Widerstand und Induktivität geben. Aufgrund der Seriennummer kann das Kabel genau identifiziert werden, so dass auch klar ersichtlich ist, ob nachträglich beispielsweise andere Stecker angelötet wurden. Wir haben, wie es sich gehört, SME-5-Pol auf der einen, Cinch auf der anderen Seite geordert.

Preis: um 980 Euro

Signal Projects Phonokabel


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Thomas Schmidt
Autor Thomas Schmidt
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Datum 13.01.2015, 09:54 Uhr
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