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Kategorie: Schallplatte

Musikrezension: Solveig Slettahjell & Knut Reiersrud - Trail of Souls (ACT)


Solveig Slettahjell & Knut Reiersrud - Trail of Souls

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Mit der Gründung ihres „Slow Motion Quintets“ im Jahr 2000 bereicherte Solveig Slettahjell die Jazz-Szene mit einer neuen Spielart  des Genres, nämlich bekannte Standards und  selbst komponierte Songs in sehr langsamem  Tempo und spärlich instrumentiert vorzutragen, und hat damit einen eigenen Fußabdruck  mit hohem Wiedererkennungswert hinterlassen. Neben weiteren Veröffentlichungen hat  sie mit dieser Formation sechs Alben herausgebracht. Auf „Trail of Souls“ hat sie sich neue  Mitspieler gesucht, führt aber mit diesen die  Art fort, in der sie die Songs vorträgt. Der norwegische  Blues-Gittarist  Knut  Reiersrud,  der  sich hier auch als Komponist und Arrangeur  betätigt, sowie das Trio „In the Country“, das aus Morten Qvenild (Piano & Keyboards), Roger  Arntzen (Bass) und Pål Hausken (Schlagzeug) besteht, begleiten sie so kompetent, als hätten  sie gemeinsam den „Slow-Jazz“ erfunden, was im Fall von Morten Qvenild sogar zutrifft. Die  entschleunigte Form des Vortrags gibt dem Publikum die Möglichkeit, einen vertieften Blick  auf die Musiker zu werfen, und gleichzeitig erhöht es die Wirkung, die die Kompositionen  bei ihm erzeugen. Das setzt im Umkehrschluss natürlich Songmaterial voraus, das für diese  Form der Darbietung geeignet ist.

Mit Stücken wie „Is My Living in Vain“ von Elbernita Clark,  „Grandma’s Hands“ von Bill Withers und „Come Healing“ von Leonard Cohen ist man jedenfalls auf der sicheren Seite, es ist aber mit „Holy Joe“ von Knut Reiersrud eine Eigenkomposition, die dem Album den charakteristischsten Stempel aufdrückt und Solveig Slettahjells  kehlig-warmes Organ zur Hochform aufl aufen lässt. Die LP enthält zehn Stücke (und damit  eins weniger als die CD), ein Download-Code liegt bei, dieser enthält auch den fehlenden  Track „I Don’t Feel Noways Tired“.

Fazit

Entdecken Sie mit Solveig Slettahjell die Langsamkeit – es lohnt sich.
Solveig Slettahjell & Knut Reiersrud - Trail of Souls (ACT)


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Autor Ralf Henke
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Datum 20.07.2016, 11:55 Uhr
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