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Kategorie: Schallplatte

Musikrezension: Chuck Berry – St. Louis to Liverpool (Chess)


Chuck Berry – St. Louis to Liverpool

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Unter dem Eindruck einer überraschend erfolgreichen Großbritannien-Tour nahm Chuck Berry im Jahr 1964 „St. Louis to Liverpool“ auf, eines seiner erfolgreichsten Alben überhaupt, obwohl seine größten Hits als Songwriter allesamt schon ein paar Jahre älter waren. Aber auch das 1964er-Album sollte noch Hits abwerfen, allen voran „No Particular Place to Go“ und vor allem „You Never Can Tell“, das viel später in Quentin Tarantinos Kultfilm „Pulp Fiction“ nochmals zu Ehren kommen sollte. Auch die anderen Stücke, keines länger als drei Minuten, enthalten alles, was Chuck Berry ausmacht: stakkatoartiges Gitarrenspiel im Wechsel mit dem charakteristischen Gesang, der aber schon 1964 Zeichen von Alter und Reife zeigt, ebenso wie das nachdenkliche Porträt Chuck Berrys auf der Rückseite des Albums – hier hat die 20-monatige Gefängnisstrafe, die er Anfang der 60er-Jahre absitzen musste, sicherlich Spuren hinterlassen. Die Aufnahmequalität des Albums ist einerseits schon als historisch zu bezeichnen; die Musik kommt aber dennoch sehr direkt und dynamisch herüber, wobei die Transparenz zwischen den einzelnen Stücken durchaus schwankt. Die Pressung der Reissue von Speakers Corner ist sehr gut, nur das Mittelloch hätte man noch etwas sauberer stanzen können.

Fazit

Gelungene Wiederveröffentlichung eines der wichtigsten Alben des Rock´n´Roll-Klassikers
Chuck Berry – St. Louis to Liverpool (Chess)


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Thomas Schmidt
Autor Thomas Schmidt
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Datum 11.04.2011, 13:07 Uhr
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