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Kategorie: Schallplatte

Musikrezension: Colaris -Nexus (Narshardaar NAR)


Colaris -Nexus

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Colaris  sind  eine  dreiköpfige Band aus dem  rheinland-pfälzischen Pirmasens. Tatsächlich  sind‘s  im  Moment  aber  nur  zwei  Leute,  denn  Julian  und  Jessie  suchen  gerade  einen  neuen  Bassisten. Was sich bis dahin alles ein bisschen niedlich und nicht weiter ernst gemeint  anhört, entpuppt sich bereits nach den ersten  Tönen  des  zweiten  „richtigen“  Albums  nach  „Renewal“  von  2012  als  absolut  seriöse  Angelegenheit mit Potenzial. Colaris machen Instrumentalmusik  im  Grenzgebiet  zwischen  Post-Rock, Progressive, Sludge und Psychedelic. Hört  sich alles ganz furchtbar laut und ungenießbar  an? Nicht im Geringsten. Zwar wird alles mit  dem klassischen Rock-Instrumentarium aus  Gitarre, Bass und Schlagzeug generiert, der Tenor jedoch ist überaus getragen, tiefgründig  und  vielschichtig.  Das  tut  nicht  weh,  glauben  Sie‘s  mir.  Die  acht  Tracks  sind  lang  und  bevölkern deshalb auch problemlos vier Seiten Vinyl. Bei mir dreht sich übrigens eine der limitierten Versionen: dickes 180-Gramm-Vinyl in strahlendem Lila.

Gibt‘s auch nicht jeden Tag.  Den Reigen eröffnet „Evoke (Nexus Part 1)“, eine zu Beginn sehr sanfte, mit zunehmender  Dauer  Schicht  um  Schicht  an  Dichte  dazugewinnende  Einstimmung  auf  das  Kommende.  Titel Nummer acht heißt denn auch „Harvest (Nexus Part 2)“ und nimmt das Thema zum  Abschluss wieder auf. Alle Titel leben von einer sich sehr langsam verändernden Melodielinie, eine mit reichlich Effekten versehene Gitarre bildet stets das Rückgrat der Songs. Es gibt  mindestens zwei ausnehmend schöne Titel („Mælstrøm“ und „Shoals“), die das Doppelalbum  locker alleine wert sind. Gänsehaut garantiert. Der Sound passt: Es klingt groß, bombastisch  und erfreulich transparent. Ein paar hartnäckige Artefakte stören das Bild von denen ich noch  nicht weiß, ob sie hartnäckiger Schmutz sind oder Pressfehler.

Fazit

Epische Klangemälde von morbider Schönheit
Colaris -Nexus (Narshardaar NAR)


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Holger Barske
Autor Holger Barske
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Datum 07.03.2016, 11:54 Uhr
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