Möchten Sie zur Seite für Mobilgeräte wechseln ? JaNein
Kategorie: Schallplatte

Musikrezension: Loreena McKennitt – The Wind That Shakes the Barley (Quinlan Ro)


Loreena McKennitt – The Wind That Shakes the Barley

4577

Die Kanadierin Loreena McKennitt habe ich lange vermisst. Nicht generell, aber auf Platte. Dabei ist die Musik, die die Dame macht, außerordentlich „vinyltauglich“. McKennitt ist eine absolute Ausnahmeerscheinung in der Musikszene, denn niemand anders hat es geschafft, keltische Folklore so konsequent in die Neuzeit zu transferieren, ohne sie gnadenlos zu „verpoppen“. Das aktuelle Album „The Wind That Shakes the Barley” macht da keine Ausnahme, acht der neun Titel sind alte Traditionals. Musikalisch ist das zugegebenermaßen praktisch das Gleiche, was sich schon auf dem 1994er-Erfolgsalbum „The Mask and Mirror“ findet. Das mag legitim sein, wenn man sich als Künstler ausschließlich alter Musik einer bestimmten Provenienz widmet, Überraschungen oder eine künstlerische Weiterentwicklung indes bietet das nicht. Auf dem Album gibt’s natürlich auch einen Titel namens „The Wind That Shakes the Barley“, und der schreit natürlich nach einem Vergleich zur Dead-Can-Dance-Interpretation des Titels. Lisa Gerrards komplett intrumentenlose Version ist zweifellos spektakulärer und eindrucksvoller, aber Loreena McKennitt drückt dem Titel ihren ganz eigenen, nicht weniger reizvollen Stempel auf. Bei ihr tönt’s getragener, romantischer und harmonischer, getragen von einer absolut engelsgleichen Stimme.

Genau diese Stimmung zieht sich durch das ganze Album, und es verwundert nicht wirklich, dass McKennitts Musik ein fester Bestandteil des „Highlander“-Universums war und ist. Klanglich geriet das Album äußerst gut. Klar, die Gesangsstimme hat diverse Behandlungen mit Effektmaschinerie hinter sich, aber das tut der Faszination keinen Abbruch. Es klingt durchsichtig, sehr rauscharm und – jawohl, äußerst audiophil. Die 180-Gramm-Pressung ist makellos, viel Ausstattung gibt’s allerdings nicht. Genau genommen: gar keine.

Fazit

Keltisch inspirierter Wohlklang auf höchstem Niveau.
Loreena McKennitt – The Wind That Shakes the Barley (Quinlan Ro)


-

Holger Barske
Autor Holger Barske
Kontakt E-Mail
Datum 17.08.2011, 11:48 Uhr
Folgen Sie uns:
  • facebook - follow us
  • twitter - follow us
  • google - follow us
Interessante Testportale:
  • www.heimwerker-test.de
  • www.hausgeraete-test.de
  • www.spielwaren-check.de
Allgemeine Händlersuche
Landkarte PLZ0 PLZ1 PLZ2 PLZ3 PLZ4 PLZ5 PLZ6 PLZ7 PLZ8 PLZ9

Klicken Sie auf Ihre PLZ oder wählen Sie ein Land

Händler des Tages

Akustik Studio Herrmann