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Kategorie: Selbstbauprojekt

Einzeltest: Mivoc K+T Cheap Trick 239


Kraftpaket

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Bei Mivoc geht es in Sachen Chassisneuheiten momentan richtig rund. Dank durchweg günstigen Kursen sind die Treiber aus Solingen dabei stets Cheap-Trick-verdächtig. Mit dem WM8 ist es mal wieder so weit, auch wenn er auf den ersten Blick nicht nach Cheap Trick schreit

Eigentlich ist der WM8 aus Mivocs Profi-Abteilung MPA für einen Cheap Trick nämlich viel zu schade. Der 20er mit Profianstrich macht nämlich alles richtig, was ein Chassis richtig machen kann. Er findet das optimale Verhältnis aus Wirkungsgrad, Breitbandigkeit, Belastbarkeit und Parametersatz, sieht ansprechend aus und kostet wenig. Das flugs umrissene Projekt war allerdings einfach zu preiswert, um als „normale“ Box in der KLANG+TON zu erscheinen. Daher gibt‘s an dieser Stelle mal den etwas größeren Power-Monitor zum Cheap Trick-Preis.

Konzept


Der Monitorlautsprecher wird zum professionellen Abhören und Abmischen von Musik verwendet. Die Bandbreite reicht von kleinen passiven Monitoren für wenig Geld bis hin zu riesigen, vollaktiven Mehrwegesystemen für sechsstellige Summen. Ganz so wild wollen wir es dann aber doch nicht treiben. Unser Cheap Trick 239 soll Monitorqualitäten bieten, aber auch mit jeder Art von normaler Hörsituation zurechtkommen. Dank der Bestückung liegt das Augenmerk unter anderem natürlich auf Pegelfestigkeit.

Bestückung


Wie schon angedeutet, gibt es am WM8 von MPA nichts zu bemängeln. Er ist allerdings kein reines Profichassis, denn dann wäre er in dieser Größenklasse ein reiner Mitteltöner. Vielmehr handelt es sich um einen lauten, hoch belastbaren Tiefmitteltöner, der Anleihen aus Heim- und Profisektor hat. Die unbeschichtete Papiermembran und die Gewebesicke zeigen klar in Richtung PA, allerdings sprechen der praxisgerechte Parametersatz und die überraschende Hubfähigkeit für eine ordentliche Basswiedergabe in kompakten Gehäusen eher die Sprache des Heimbereichs. Der Wirkungsgrad liegt mit nutzbaren 90 dB (je nach Abstimmung mal darüber, mal darunter) sehr hoch, er wird auch nicht mit Zusatzstrom durch Mini-Impedanzen erschummelt. Im Gegenteil, der WM8 ist ein blitzsauberer 8-Öhmer. Zudem ist er uneingeschränkt zweiwegtauglich. Ab 2,8 kHz gibt es zwar einige Resonanzen, die bleiben jedoch harmlos und liegen pegelmäßg kaum über dem Nutzbereich. Klirr ist selbst bei 105 dB gering, das Ausschwingverhalten sauber. Der Blechkorb stört kaum, er ist stabil und hinter der Zentrierspinne entlüftend geschlitzt. Die Schwingspule ist mit 38 mm Durchmesser und einem linearen Hub von 10 mm gesund dimensioniert, aber noch nicht so schwer, dass sie den WM8 träge machen würde. Der Magnet ist ebenfalls kein Sparmodell, so dass adäquate Kontrolle gesichert ist. Als Hochtonpartner wählten wir für diesen Cheap Trick den bereits aus der Sixteen (K+T 5/08) bekannten, ebenfalls neuen Magnetostaten KFT 130 M von Mivoc. Er hält dank tiefer Trennbarkeit und deutlich über 90 dB Empfindlichkeit problemlos mit dem WM8 mit, klirrt ebenfalls breitbandig wenig und schwingt sehr sauber aus. Mit 50 Euro pro Chassis – beziehungsweise nur 45 für den MPA – ist dieses Projekt zudem so preiswert, dass man hier schon beinahe blind zuschlagen kann.

Mivoc K+T Cheap Trick 239


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Autor Christian Gather
Kontakt E-Mail
Datum 06.05.2010, 15:49 Uhr
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