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Kategorie: Selbstbauprojekt

Einzeltest: Mivoc K+T "Cheap Trick 249"


Würfelspiel

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Ein gleichermaßen potenter wie preiswerter Tiefmitteltöner als Breitbänder, eine Hochtonkalotte als „Raumöffner“ und ein pfiffiges Design – Cheap Trick 249 hat einiges zu bieten

Im Messlabor kommt mir so manches Mal ein Tiefmitteltöner vors Mikrofon, bei dem ich denke, dass er auch ein exzellenter Tiefmitteltöner wäre. Meist kommt es aus zeitlichen und organisatorischen Gründen aber nicht dazu, das auch mal auszuprobieren. Eigentlich schade, denn es gibt bestimmt einige Chassis, die auch als Breitbänder exzellent klingen. Dass sich nun endlich mal die Gelegenheit ergibt, einen solchen Probanden aus seinem üblichen Einerlei zu reißen, ihn in eine schmucke Umgebung zu verpflanzen und auch noch mit einer cleveren Detaillösung für bessere Räumlichkeit zu versehen, macht mich insofern froh, dass ich diese Grenze endlich mal überschreiten konnte.

Bestückung


In Cheap Trick 249 dreht sich alles um Mivocs XAW 110 HC. Die neueste Ergänzung der Chassisserie mit weißer Wabenmembran fiel im Einzelchassistest der K+T 6/2008 nicht nur durch seinen linearen Frequenzgang und die gekonnt abgeschmeckten TSP auf, sondern spielte auch äußerst breitbandig. Die einzige Herausforderung: Die bei Hartmembranen unvermeidlichen Resonanzspitzen im Hochton mussten weg. Ein erster Test bewies, dass dies mit passender Frequenzweiche problemlos über die Bühne geht und gut klingt. Ein weiterer entscheidender Tipp kam vom Speaker Trade-Entwickler Michael Kapp. Er riet dazu, mal eine Hochtonergänzung auszuprobieren, zum Beispiel im Deckel. Gesagt – getan, und auch dieses Konzept klang äußerst erfolgversprechend. Die Wahl fiel dabei auf Mivocs Hochtonkalotte HG 258 G. Das Hörnchen mit Alufront hätte optisch zwar besser zum Tiefmitteltöner gepasst, bringt aber nicht das notwendig gute Rundstrahlverhalten mit, um als Deckeltweeter zu agieren. Blieb noch die Herausforderung, alle Ideen unter einen Hut zu bringen.

Gehäuse


Der XAW 110 HC gibt sich mit wenigen Litern Volumen zufrieden. Diese mal wieder in eine klassische, kompakte Regalbox zu gießen, war mir zuwider. Schnell kam ich auf eine Alternative, die dem ungewöhnlichen Konzept designtechnisch auf die Sprünge hilft: ein niedlicher, kleiner Würfel. Der trägt auf (fast) allen Seiten mittig genau ein Element, kann per Acryllack mit jedem beliebigen Farbton versehen werden und so vom Anwender zwischen unauffällig bis knallig variiert werden. Bekanntermaßen sind würfelförmige Gehäuse besonders anfällig für Stehwellen, weil diese sich in allen drei Richtungen bei derselben Frequenz ausbilden. Glücklicherweise ist der Würfel aber so klein, dass besagte Welle vom Dämmmaterial absorbiert werden kann. Baulich bleibt CT 249 unspektakulär: sechs Bretter 19-mm-MDF – das war‘s! Versteifungen sind nicht nötig.

Mivoc K+T "Cheap Trick 249"


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Autor Christian Gather
Kontakt E-Mail
Datum 21.09.2010, 12:19 Uhr
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