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Kategorie: Selbstbauprojekt

Einzeltest: Monacor K+T Ephedra


Mit Eiern

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Also jetzt mal im Ernst. Wir sind ja hier unter uns.  Das mit den kleinen Zweiwegeboxen, das ist ja  alles ganz nett. Aber „richtiger Lautsprecher“  geht anders – nämlich so wie der hier

Schuld an dieser Box ist ein Testbericht, den ich vor einiger Zeit mit großem Vergnügen für unser Schwestermagazin „LP“ verfasst habe. Darin ging es um eine Kombination aus einer Standbox mit 30-Zentimeter-Bass und Horn sowie einem Single-Ended-Röhrenverstärker mit gerade mal einer Handvoll Watt. Und dieses Setup – es stammt übrigens vom italienischen Hersteller Unison – hat mir derart die Schuhe ausgezogen, dass der Wunsch nach einer Selbstbauvariante des Themas ganz weit oben auf die To-do-Liste kletterte. Zumindest ein Lautsprecher in der Art sollte doch mit vertretbarem Aufwand machbar sein. Zwölfzoll plus Horn, möglichst wohnzimmertaugliche Abmessungen, ordentlich Wirkungsgrad, Röhrentauglichkeit – so was kann man immer brauchen. Bei der Suche nach geeignetem Material blieben wir bei alten Bekannten von Monacor hängen. Das liegt daran, dass die Bremer noch ein paar Treiber im Programm haben, die so herrlich altmodisch sind, dass sie sich perfekt für dieses Projekt eignen. Und ich will nicht unken, aber ich möchte fast wetten, dass die Tage von Lautsprechern wie diesem hier verwendeten gezählt sind: Wirkungsgrad hat nicht mehr die Priorität wie früher, hohes Gewicht wird immer weniger toleriert. Einstweilen jedoch lassen sich damit noch „Wachmacher“ allererster Güte bauen, und deshalb hört das Projekt auch auf den schönen Namen „Ephedra“: eine durchaus spannende Substanz, die unter anderem als „kreislaufstimulierend, anregend, munter machend“ gilt. 

Treiber


Da wundert es nicht, dass die beiden Treiber für dieses Projekt schon mal in der KLANG+TON zusammenspielen durften, nämlich in dem PA-Monitor „Trimon MK II“ mit Doppelbassbestückung und zwingend mit Subwoofer zu betreiben. Das ist mindestens zehn Jahre her. Das macht die eingesetzte Technik nicht schlechter, im Gegenteil: Das Zeug funktioniert erwiesenermaßen. Der Tieftöner namens SP-12/200PA ist laut, hat eine moderate Freiluftresonanz von rund 48 Hertz und bietet mit einer Güte von etwa 0,4 und einem Äquivalentvolumen von 74 Litern die Möglichkeit, ihn in ein kompaktes Reflexgehäuse einzubauen. Dreizoll-Schwingspule, vier Millimeter Hub in jede Richtung – das passt. Der Frequenzgang verläuft bis kurz vor zwei Kilohertz recht linear, erst dort gibt’s einen deutlichen Peak. Für die angedachte Trennfrequenz ist das jedenfalls kein Problem. Der Hochtontreiber ist ebenfalls ein Klassiker in Gestalt des MRD-180. Ein klassischer Einzoll-Treiber mit 50-mm- Membran, der richtig tief hinunter kann und problemlos ab 800 Hertz zu gebrauchen ist. Ein Einbruch im Frequenzgang bei 2,5 Kilohertz trübt das Bild etwas, aber der ist relativ schmalbandig und den nehmen wir einfach mal in Kauf. Das dazu passende Horn ist das MRH-200, das sich bei uns seit vielen Jahren als sehr linear und breitbandig bewährt hat – wir messen alle Einzoll-Treiber an dieser stabilen Kunststoffkonstruktion. 

Preis: um 150 Euro

Monacor K+T Ephedra


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Holger Barske
Autor Holger Barske
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Datum 17.12.2015, 15:00 Uhr
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