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Kategorie: Smartphones

Einzeltest: LG E975 Optimus G


Blitzstarter

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LG ist mit dem Optimus G kurz vor dem koreanischen Mitbewerber in den Markt gegangen. „Mutig, mutig“, könnte man sagen, da es doch gleichzeitig der Konkurrenz einen Blick in die Karten ermöglicht, woraufhin jene dann noch schnell im eigenen Hause nachbessern könnte. Dennoch hat sich der Schritt gelohnt, denn gerade die Geduld der Smartphone Klientel wird häufig genug auf die Probe gestellt. Gelegenheit genug, auch mal nach den Töchtern anderer Mütter zu schauen.

Das LG Optimus gehört offensichtlich zu den Schönheiten, die sich erst auf den zweiten Blick offenbaren. Das hängt sicher mit dem eher dezenten Design zusammen; hier gibt es keine speziell abgerundeten Kanten, keine schwingen- oder wellengleiche Formensprache, gefordert ist die schlichte Eleganz eines Quaders, Punkt. Klotzen tut man bei LG dagegen mit den Materialien, ohne allerdings den zweckmäßigen Einsatz aus den Augen zu verlieren. Für die dauerhafte Beständigkeit gegen Kratzer auf der hochwertigen Oberfläche sorgt beim Optimus G das bekannte Gorillaglas, und zwar auf dem Display und auf der Rückseite. Dort verleiht die sichtbare Struktur unter dem Glas dem LG eine besondere Note, außerdem fühlt sich das Optimus sehr hochwertig an, ein durchaus beabsichtigter Aspekt. Das dafür verantwortliche Gorillaglas der zweiten Generation ist auf beiden Seiten nahtlos in den Metallrahmen eingepasst, kein Spalt und auch keine andere Unregelmäßigkeit stört die feine Optik oder die angenehme Haptik. Die Auflösung des Displays liegt mit 1280 x 768 Pixeln dagegen nicht ganz auf der Höhe der Zeit, dafür ist der Bildschirm sehr blickwinkelstabil, und die Darstellung der Farben ausgesprochen natürlich. Dem eingebauten Quad-Core- Prozessor wurden standesgemäß zwei Gigabyte Arbeitsspeicher zur Seite gestellt, womit die installierte Android-4.1- Version schön flüssig läuft. Ausgestattet ist das Premium-Smartphone aus dem Hause LG mit 32 GB integriertem Festspeicher; einen Kartenschacht zur Aufrüstung sucht man vergeblich, auch auf einen Akkuwechsel muss man beim Optimus G verzichten. Der Grund dafür lieg auf der Hand, durch einen abnehmbaren Akkudeckel würde das Smartphone dicker, oder der Deckel wäre ein Stilbruch in der hochwertigen Verarbeitung, ähnlich wie das beim Galaxy der Fall ist. Außerdem scheint man bei LG ebenso wenig Veranlassung zum Wechsel des Akkus zu sehen wie bei Apple, HTC oder Sony, liegt also voll im Trend. Das Gleiche gilt für den Kartenschacht, der mit Abwesenheit glänzt. Dennoch sollten die gut 25 GB, die dem Besitzer zur Verfügung stehen, einige Zeit reichen; einen Teil der Daten verlagert der moderne Smartphone- Nutzer ohnehin in die Cloud.

Bestes Finish, schneller Start


Vom Formfaktor ist das LG eher für den Zweihandbetrieb gedacht, einzig das HTC mit ähnlicher Breite geht aufgrund der gewölbten Rückseite als Einhänder durch. Die wahre Überraschung kommt beim neuen Optimus allerdings beim Start; in knappen 20 Sekunden ist das LG von null auf volle Betriebsbereitschaft hochgefahren. Das ist zumindest bei unseren bislang getesteten Smartphones Rekord. Der Betrieb darf dann gern auch etwas dauern; so spielte das LG unser HD-Testvideo rund siebeneinhalb Stunden ab, einzig das Samsung Galaxy hielt diesmal etwa eine halbe Stunde länger.

Preis: um 600 Euro

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LG E975 Optimus G

Spitzenklasse

4.0 von 5 Sternen

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Thomas Johannsen
Autor Thomas Johannsen
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Datum 22.07.2013, 11:06 Uhr
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