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Kategorie: Stereoanlagen

Einzeltest: Electrocompaniet Prelude


Triumvirat

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Aus dem hohen Norden, um genau zu sein, aus Tau in Norwegen stammen die eleganten Stereokomponenten, die sich in unserem Hörraum zum Test eingefunden haben. Was das Dreigestirn zu leisten vermag, lesen Sie in folgendem Artikel.

Anfang der 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts wurde Electrocompaniet gegründet, was, ins Deutsche übersetzt, nichts anderes als „Elektrofirma“ bedeutet. Bei einer Konferenz der Audio Engineering Society (AES) im Jahr 1973 referierte Dr. Matti Otala über eine Form der Verzerrung, die er TIM nannte. Diese „Transient Intermodulations“ gehören zu den nichtlinearen Verzerrungen und beeinflussen den Klang eines Verstärkers dramatisch. Der norwegische Plattenproduzent und Tontechniker Svein Erik Børja war Teilnehmer der Konferenz und nachhaltig von den Theorien Otalas beeindruckt; die Ideen deckten sich mit eigenen Erfahrungen, die er bei Hörtests machte. Seine Suche nach einer Firma, die einen „TIM“-freien Verstärker aufbauen könnte, brachte ihn zu Electrocompaniet. Gemeinsam steckten sie viel Energie in die Entwicklung eines neuen Verstärkerprinzips, drei Jahre später erblickte der „The 2 Channel Audio Power Amplifier” das Licht der Welt. Ein enthusiastischer Test in dem US-Magazin „The Audio Critic“ und begeisterte Mund-Propaganda führte zu dem überragenden Erfolg des 25-Watt- Stereo-Verstärkers. Seither hat sich Electrocompaniet einen hervorragenden Namen als Hersteller highendiger Audioprodukte gemacht.

Verstärker PI-1


Einheitliche Gehäuseabmessungen, SMD-Platinenbestückung und computergesteuerte Roboterfertigung halten die Kosten möglichst niedrig – dadurch kann auch weiterhin in Norwegen produziert werden. Im Portfolio der Norweger markiert die „Prelude“-Serie den Einstieg in die High-End- Welt. Auch Jahrzehnte nach dem Erfolg des legendären Erstlings basieren die Produkte der Nordmänner auf den Grundlagen der TIM-freien Schaltungstechnik. Und wie von Electrocompaniet nicht anders zu erwarten, sind alle Prelude-Bausteine vollsymmetrisch mit kurzen Signalwegen aufgebaut. Vor Schäden wie etwa Kurzschlüssen oder Überhitzung bewahren den PI-1 Schutzschaltungen, die laut Hersteller keinerlei schädigenden Einfluss auf den Klang haben sollen. Der Verstärker lässt sich auf der sehr aufgeräumten Front mit nur vier Tasten bedienen.

CD-Spieler PC-1


Unterhalb des Firmenschriftzugs sitzt die sanft laufende Disc-Lade in dem beinahe identisch aufgebauten CD-Spieler PC-1. Die beiden Elektronikkomponenten sehen, gemeinsam auf- oder nebeneinander im Regal stehend, nicht nur ungemein schick aus, sie geben dem Besitzer auch das Gefühl etwas besonders Wertbeständiges sein Eigen nennen zu können. Und das bekommt er auch, denn im Inneren arbeitet ein hochwertiger DA-Wandler von Cirrus Logic zusammen mit einem vollsymmetrischen Class-A-Analogausgang. In Kombination mit der aufwendigen Laufwerksaufhängung also durchaus beste Voraussetzungen für dauerhaft guten Klang. Leider kann die mitgelieferte Systemfernbedienung nicht wirklich überzeugen: Das Plastikgehäuse schickt sich nicht für eine 4.000-Euro-Kombi – von den Tasten ohne hinterlegte Funktionen mal ganz abgesehen.

Preis: um 4150 Euro

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Electrocompaniet Prelude

Spitzenklasse

4.5 von 5 Sternen

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Jochen Schmitt
Autor Jochen Schmitt
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Datum 15.02.2010, 13:28 Uhr
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