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Kategorie: Streaming Client

Einzeltest: AVM Evolution CS 5.2


Die Ausnahme

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All-in-one bedeutet oft, dass man zwar viele Funktionen zur Auswahl hat, bei der Qualität aber Abstriche machen muss. Bei Systemen von AVM braucht man das glücklicherweise nicht zu befürchten.

Bei AVM in Malsch hat man einfach irgendwie raus, wie man die verschiedenen Aufgaben einer HiFi-Anlage in vergleichsweise kompakte Gehäuse zwängt. Höhepunkt war hier der Inspiration CS 2.2, der bereits alles zur Verfügung stellte, was man zum anspruchsvollen Musikhören brauchte: Streamer, CD-Player, D/A-Wandler, Vor- und Endstufe. Lediglich auf ein paar Lautsprecher musste man noch verzichten, doch auch diese noch in dem winzigen Gerät unterzubringen, wäre wohl wirklich nicht durchführbar. Während man dort also langsam an die Grenzen des Machbaren stieß, was die die minimale Größe des Systems anging, bieten die Geräte der Evolution-Serie genügend Platz für alle Komponenten, ohne dass die Ingenieure der Audio Video Manufaktur sich die Haare raufen müssen. Es sollte also kein Problem sein, auch hier wieder alles Wichtige zu bieten und dabei noch einige Überraschungen bereitzuhalten. Das Kürzel zur Bezeichnung bleibt erst einmal das gleiche wie beim kleinen Pendant der Inspiration Serie, CS für Compact Streamer. Ganz so kompakt ist der Evolution CS 5.2 allerdings nicht, denn mit 43 Zentimetern Breite und knapp 13 Zentimetern Höhe kann man hier durchaus von Vollformat sprechen. Auch das Design kennzeichnet die musikalische Allzweckwaffe sofort als AVM.

Solides Aluminium, auf der Vorderseite durchbrochen vom blau schimmernden Display, das auf beiden Seiten von großen Drehreglern eingerahmt wird, die der Auswahl der Quelle und dem Einstellen der Lautstärke dienen. Dabei stimmt wie immer auch die Qualität der Verarbeitung, auch wenn ich das etwas ausgefallenere Design des kleinen Bruders dem schlichten Aussehen der Evolution Serie vorziehe. Dafür bietet das größere Gehäuse natürlich andere Vorteile, zum Beispiel eine bessere Verteilung der Anschlüsse. Hier wird wieder mit allen Mitteln der Kunst gearbeitet, denn es erwartet uns ein wahres Festival an Steckern und Buchsen. Wichtig für das UPnP-basierte Streamingmodul ist natürlich der Ethernetanschluss, mit dem sich der CS 5.2 in ein Netzwerk samt NAS einbinden lässt, um von dort alle Arten von digitaler Musik zu empfangen. Gleiches lässt sich natürlich auch mit der WLAN Antenne erledigen, so dass auch eine kabellose Verbindung möglich ist, die bei wirklich hohen Samplingraten aber in Puncto Stabilität nicht ganz mit der kabelgebundenen Lösung mithalten kann. Ganz ohne Netzwerk funktionieren Festplatten und Sticks am USB-A-Anschluss, während andere digitale Quellgeräte mit optischem oder koaxialem Kabel den DAC des CS 5.2 nutzen können.

Preis: um 5300 Euro

AVM Evolution CS 5.2


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Philipp Schneckenburger
Autor Philipp Schneckenburger
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Datum 18.06.2015, 15:01 Uhr
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