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Kategorie: Subwoofer (Home)

Vergleichstest: 10 Subwoofer im großen HEIMKINO-Vergleichstest


Donner und Doria

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Der Subwoofer ist eines der wichtigsten Elemente im Heimkino. Doch bereitet er auch oft die größten Probleme. HEIMKINO zeigt, wie man diese mit einfachen Mitteln löst und stellt zehn potente Bassmeister vor.

Was ist und was macht eigentlich ein Subwoofer? Diese Frage beschäftigt nicht nur Heimkino-Einsteiger. Dennoch ist sie gar nicht so schwer zu beantworten: Ein Subwoofer ist der so genannte .1-Lautsprecher in einem Heimkinosystem. Und ist für die Wiedergabe tieffrequenter Schallanteile zuständig. Diese wird aktiven Geräten via Cinchleitung und passiven Subwoofern mittels „normalem“ Lautsprecherkabel übermittelt. Da fast alle heutigen Mehrkanalsysteme über aktive Bassmeister verfügen, ist die zweite Variante eher zu vernachlässigen. Der Einsatz eines Subwoofers sorgt zum einen für den richtigen Bass, wie man ihn aus dem Kino kennt, und zum anderen für die „Entlastung“ sämtlicher Mitspieler. Denn sobald ein Subwoofer im Einsatz ist, werden diese vom „Knochenjob“ der Basswiedergabe befreit und können in den Frequenzbereichen groß aufspielen, für die sie konzipiert wurden. Dies gilt sowohl für Standboxen wie für kompakte Regallautsprecher, wobei Letztere noch mehr vom Einsatz eines Bassmeisters profitieren. Doch wo positioniere ich meinen Subwoofer und welches sind die perfekten Einstellungen in meinem Raum und zu meinem Lautsprechersystem? Hier hilft HEIMKINO und zeigt, wie Sie die häufigsten Fehler vermeiden und viel Spaß mit Ihrem Subwoofer bekommen:

1) Front- oder Downfire?

Nahezu ausnahmslos begegnen uns Front- oder Downfire genannte Geräte, die nach vorn oder unten abstrahlen und je nach vorhandener Bausubstanz ihre spezifischen Vorteile haben. Downfire: Empfehlenswert in Neubauwohnungen mit harter Bausubstanz. Hier gibt der Subwoofer seine Schallanteile nach unten, in Richtung Boden ab, von wo sie in alle Richtungen verteilt werden. So werden sie nicht nur hörbar, sondern auch physisch spürbar. Frontfire: Wird in der Regel als angenehmere Variante empfunden, da die Bassfrequenzen direkt in den Raum abgegeben werden. Eignet sich eher in Altbauwohnungen oder Häusern mit eingezogener Zwischendecke, da die von Downfire-Subs abgegebenen Schallanteile hier regelrecht vom Gebäude verschluckt werden würden.

2) Welche Ausstattung?

Auf welche Ausstattungspunkte ist unbedingt zu achten? Trennfrequenzregler: Dieser wird für den möglichst nahtlosen Übergang zwischen Lautsprecher und Subwoofer benötigt. Verfügt Ihr AV-Receiver über die Möglichkeit, die Trennfrequenz zu regeln, drehen Sie den Regler am Sub einfach bis zum Ende auf und wählen Sie die gewünschte Trennung im Menü des AV-Gerätes. Phasenschalter/-regler: Dieser ist für die punktgenaue Angleichung an die mitspielenden Lautsprecher da. Ist der Subwoofer in einem anderen Abstand als die Boxen zur Referenzposition platziert, können sich unterschiedliche Laufzeiten ergeben. Mit der Phasenregelung kann dies ausgeglichen werden. Hochpegeleingänge: Sie erlauben den Anschluss des Subwoofers an einen Verstärker ohne Vorverstärkerausgang (Subwoofer-out). Niederpegeleingang: Die häufigste Anschlussvariante. Hier erhält der Bassmeister unverstärkte Signale via Cinchleitung und nutzt seinen eingebauten Endverstärker.

3) Die richtige Position?

Den perfekten Aufstellungsort zu finden, ist gerade in Wohnraumkinos nicht immer ganz so einfach, dennoch extrem wichtig. Zum einen soll das Wohnzimmer nicht in einen Technikraum verwandelt werden, zum anderen soll es aber gut klingen. Wichtig: Das Aufstellen in der Zimmerecke ist unbedingt zu vermeiden, denn hier hat jede Raumresonanz ihr Maximum. Versuchen Sie deshalb den Sub aus der Zimmerecke zu verbannen und probieren Sie mehrere Positionen im Raum aus. Schon um wenige Zentimeter verschoben kann sich ein völlig anderes Klangbild ergeben. Übrigens: THX empfiehlt die Aufstellung des Subwoofers in der vorderen Raumhälfte.

4) Welche Einstellung?

Bevor es losgeht, wird das Gerät mittels gut geschirmter Cinchkabel mit dem Verstärker verbunden. Hierzu dienen die in der Regel gelb markierten Subwoofer-Vorverstärkerausgänge am AV-Receiver und die Input-Buchse am Bassmeister. Je nach Spielpartner und Raum sind am Aktivmodul unterschiedliche Einstellungen erforderlich. Im Verbund mit einem Satellitensystem empfiehlt es sich, die Trennfrequenz voll aufzudrehen und dann die Lautstärke je nach Hörgeschmack zu justieren. In Verbindung mit großen Lautsprechern sollte die Trennfrequenz zwischen 80 und 100 Hertz gewählt werden, damit Subwoofer und Standbox sich in Lagen oberhalb der gewählten Abtrennung nicht ins Gehege kommen und der Bass immer präzise und knackig bleibt. Um die Ortbarkeit zu vermeiden, sollte eine Trennfrequenz von über 100 Hertz möglichst unbedingt vermieden werden.

Nützliche Tipps:

Zur Justierung des gesamten Lautsprechersystems inklusive Subwoofer sollte unbedingt ein Pegelmessgerät zu Hilfe genommen werden. Dies erlaubt die exakte Abgleichung aller eingesetzten Schallwandler. Empfehlenswert ist hier ein Referenzpegel von 78 Dezibel pro Kanal wobei die maximale Differenz zwischen zwei Lautsprechern 0,5 Dezibel nicht überschreiten sollte. Der Pegel des Subwoofers sollte hingegen um fünf bis zehn Dezibel (je nach Horgeschmack) angehoben werden.

Roman Maier
Autor Roman Maier
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Datum 28.12.2009, 14:38 Uhr
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