Kategorie: Fernseher
LED-Technik in Fernsehern ermöglicht höhere Kontraste, brillante Farbdarstellung und extrem stylisches Design. Wir haben fünf der besten Flat-TVs mit LED-Technik von LG, Philips, Samsung, Sharp und Sony auf den Prüfstand gestellt. Was ist wichtig, wenn es um die Kaufentscheidung für einen neuen, möglichst großen und flachen Fernseher geht? Eine optimale, am besten fantastische Bildqualität natürlich an erster Stelle. Und eine schicke Optik ist mit Sicherheit auch oben auf der Wunschliste. Immer mehr Bedeutung gewinnt der Aspekt der Ökologie, Energie sparen soll der Fernseher nämlich ebenfalls. Also haben wir drei Wünsche auf einmal: beste Bildqualität, attraktives Design und Sparsamkeit im Verbrauch. Diese Wünsche lassen sich unter anderem mithilfe der modernen LED-Technik erfüllen. Führende Hersteller von LCD-Fernsehern gehen zunehmend dazu über, in ihren Topmodellen LED als Backlight- Technik einzusetzen. Dabei verfolgen sie unterschiedliche Konzepte, die die drei genannten Wünsche in unterschiedlichem Maße berücksichtigen. Für unseren großen LED-Test in dieser Ausgabe haben wir daher exemplarisch fünf Geräte mit drei verschiedenen LED-Konzepten ausgewählt. Was hinter den verschiedenen LED-Technologien steckt, wie sie sich unterscheiden und welche Vorteile sie haben, erläutern wir Ihnen im Service-Beitrag auf der folgenden Seite.
So funktionieren Flat-TVs mit LED-Technik Die sogenannten LED-Fernseher sind zunächst einmal LCD-Fernseher. Das Besondere an ihnen ist die Art, wie der Bildschirm von seiner Rückseite her beleuchtet wird. Weil LCDs nach dem Prinzip eines Ventils für Lichtstrahlen arbeiten, liegt es auf der Hand, dass die Hinterleuchtung einen zentralen Einfluss auf die Qualität des Bildes hat. Einige Hersteller setzen zunehmend dazu Leuchtdioden (LEDs) ein. Wir erklären, wie die LED-Technik in diesen Flat-TVs funktioniert und wo deren Stärken liegen.
Dunkle Bilder benötigen eine weniger intensive Hinterleuchtung als helle Bilder, schwarze Bildbereiche gar kein Hintergrundlicht. Eine LED-Hinterleuchtung lässt sich besonders schnell regeln und so optimal an dunkle Szenen anpassen. Wenn die Leuchtdioden in kleinen Bereichen separat gezielt gesteuert werden, spricht man von „Local Dimming“. LED-Bildschirme mit Local Dimming sind führend, wenn es um hohen Kontrast geht. Das Ergebnis sind Bilder mit Saft und Kraft durch einen gewaltigen Helligkeitsunterschied zwischen Schwarz und Weiß.
Durch den Einsatz von Leuchtdioden (LEDs), die oben, unten, rechts und links vom Bildschirm im Rahmen platziert sind, lassen sich extrem dünne Fernseher herstellen. Bei der herkömmlichen Hinterleuchtung mit Leuchtstoffröhren befindet sich die Lichtquelle hinter dem Panel und benötigt entsprechend mehr Platz. Die an den Kanten angeordneten Leuchtdioden sparen diesen Platz zugunsten der superschlanken Silhouette. Der Trick: Das Licht, das von den Kanten kommt, wird über eine spezielle Lichtleiterstruktur möglichst gleichmäßig auf der Gesamtfläche verteilt. Man spricht bei dieser Technik von Edge-LED oder Side-LED.
Die Eigenschaften der Hinterleuchtung haben einen entscheidenden Einfluss auf die Eigenschaften des Panels bezüglich der Farbwiedergabe. LED-Hinterleuchtung hat ein vergleichsweise ausgewogenes, breites Farbspektrum und ermöglicht so extra brillante, knackig wirkende Farben. Als Königsdisziplin gilt die RGB-LED- Hinterleuchtung. Hier leuchten LEDs in den Grundfarben des Fernsehens Rot, Grün und Blau direkt von hinten durch das LC-Display für eine perfekte Farbdarstellung. Preislich günstiger als RGB-LED ist das direkte LED-Backlight mit weißen Leuchtdioden (zum Beispiel „Direct LED“, „Full LED“ oder „LED Pro“). Beide Arten ermöglichen Local Dimming.
Nahezu alle guten Flat-TVs haben heute ein energiesparendes Konzept. Besonders gute Energiewerte lassen sich mit der LED-Technik erreichen, die mit niedrigem Verbrauch hervorragende Helligkeit erzielt, weil die Leuchtdioden besonders wirtschaftlich Elektrizität in Licht umwandeln. Bis zu 40 Prozent Strom können bei gleicher Bildschirmgröße gegenüber herkömmlichen LCD-Flat-TVs gespart werden.
Mit „LED“ wurde zwar in der Displaytechnik nicht das Rad neu erfunden, aber ein wichtiger Weg zur Weiterentwicklung der LCD-Fernseher eingeschlagen. Je nach Herstellerkonzept steht das schlanke Design, der bessere Kontrast, die optimale Farbdarstellung oder das Energiesparen im Zentrum des Interesses - die Wahl hat der Kunde, der sich nach seinen Bedürfnissen für das eine oder das andere Modell entscheiden wird. Was ist … LED? LED steht für englisch „Light Emitting Diode“, zu Deutsch Leuchtdiode. LEDs strahlen farbiges oder weißes Licht ab, wenn Strom durch sie fließt. In einigen hochwertigen LCD-TV-Geräten werden LEDs zur Bildschirmhinterleuchtung (als „Backlight“) eingesetzt. Was ist … Hintergrundbeleuchtung? bei LCD-Fernsehern leuchten die Bildpunkte (Pixel) nicht selber, sondern werden von einer Lichtquelle hinter der Bildfläche durchleuchtet. Die Bildpunkte bestehen aus Lichtfiltern, bei denen elektronisch gesteuerte Flüssigkristalle die Lichtmenge regeln, die durchgelassen wird.
LED steht für englisch „Light Emitting Diode“, zu Deutsch Leuchtdiode. LEDs strahlen farbiges oder weißes Licht ab, wenn Strom durch sie fließt. In einigen hochwertigen LCD-TV-Geräten werden LEDs zur Bildschirmhinterleuchtung (als „Backlight“) eingesetzt.
bei LCD-Fernsehern leuchten die Bildpunkte (Pixel) nicht selber, sondern werden von einer Lichtquelle hinter der Bildfläche durchleuchtet. Die Bildpunkte bestehen aus Lichtfiltern, bei denen elektronisch gesteuerte Flüssigkristalle die Lichtmenge regeln, die durchgelassen wird.
Herbert Bisges
Testredaktion
Mithilfe der Side-LED- oder Edge-LED-Technik kommen Designliebhaber voll auf ihre Kosten: Diese Geräte sind superschlank und haben hohe Kontrastwerte
RGB-LED-Technik: Hier leuchten LEDs in den Grundfarben des Fernsehens Rot, Grün und Blau direkt von hinten durch das LC-Display für eine perfekte Farbdarstellung. Preislich günstiger als RGB-LED ist das direkte LED-Backlight mit weißen Leuchtdioden, die ebenfalls vollflächig hinter dem Panel leuchten
In der vorprogrammierten Einstellung „Kino“ bietet der Aurea eine sehr gute Farbraumabdeckung A. Ohne Kontrastdynamik bekommt die Gammakurve eine vorbildliche Form B.
Der HDTV-Farbraum wird im Theatre-Modus geradezu vorbildlich abgedeckt A. Ideal ist auch der lineare Graustufenverlauf B.
Die ergonomische Fernbedienung des LG hat eine Tastenbeleuchtung auf Knopfdruck. Pfiffig ist, dass die Beleuchtungstaste im Dunkeln phosphoresziert
Sehr gute Messergebnisse beim 47SL9000; Im Filmmodus wird der HDTV-Farbraum ideal abgedeckt A und der Verlauf von Schwarz nach Weiß zeigt über 20 IRE keinerlei Farbstich B.
Der Farbraum wird vom UE46B6000 im Kinomodus nahezu ideal abgedeckt A. Die Farbtemperatur verläuft geringfügig unterhalb 6500 Kelvin B.
Der HDTV-Farbraum wird bis auf eine absolut minimale Abweichung ideal dargestellt A. Mit rund 300 Candela pro Quadratmeter ist der Sharp sehr lichtstark B.
Philips 40PFL9904H Aurea
Sony KDL-46X4500
LG 47SL9000
Samsung UE-46B6000
Sharp LC-46LE700E
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