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Kategorie: Fernseher

Vergleichstest: 37-Zoll-LCD-TVs


Das passt!

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37-Zoll-LCDs sind zu Recht eine beliebte und interessante Geräteklasse oberhalb der „kleinen“ 81-Zentimeter-Fernseher mit 32-Zoll-Bilddiagonale. Wir haben vier LCD-Kandidaten mit attraktivem Preis-Leistungs-Verhältnis für Sie getestet.

Der Trend zu immer größeren Bildschirmen ist ungebrochen. Doch nicht immer und überall steht der Platz für einen Fernseher mit mehr als einem Meter Breite zur Verfügung. Zumal die Hersteller in der Regel ein Minimum an Sicherheitsabständen bei der Aufstellung verlangen. Wo nur begrenzter Raum verfügbar ist, kann die Wahl eines 37-Zoll-Gerätes genau die richtige Lösung sein. Ein weiterer Aspekt ist, dass Full-HD-Auflösung ab 37 Zoll erst richtig Sinn macht. Wer vor der Wahl zwischen einem 32- und einem 37-Zoll-Modell steht, sollte sich im Zweifelsfall für das größere Display entscheiden. Besonders bei HDTV-Sendungen lohnt sich die größere Bilddiagonale, weil die feinen Details einfach besser sichtbar werden. Aber auch für „normales Fernsehen“ können die rund zwölf Zentimeter mehr Diagonale erheblich den TV-Genuss steigern. Eine ausführliche Entscheidungshilfe finden Sie in unserem Service-Beitrag im Anschluss an diesen Test.

Was ist … CI-Plus?

 Verschlüsselte TV-Programme werden (per Smartcard) entweder in einem speziellen Digitalreceiver oder in einem entsprechenden CI-Steckmodul (CAM, Conditional Access Module) dekodiert, das in die CI-Schnittstelle eines TV-Geräts oder Receivers eingesetzt wird.
CI-Plus ist eine technische Weiterentwicklung der CI-Technik mit verbessertem Jugend- und Kopierschutz. CI-Plus-Module werden von den HDTV-Sendern der HD+-Satellitenplattform und dem Kabelnetzbetreiber KDG offiziell anerkannt – im Gegensatz zur herkömmlichen CI-Technik. Über CI-Plus können Aufnahme- und Timeshiftfunktionen von Festplattenreceivern eingeschränkt werden; die hier getesteten HDTV-Fernseher mit CI-Plus (ohne Festplatte) sind von den Einschränkungen nicht betroffen.


Der Weg zum passenden Display



Welche Bildgröße ist die richtige für Ihren Bedarf? Lohnt sich der Kauf eines einfachen 32-Zoll-Fernsehers überhaupt? Was ist wichtig für die Wahl des passenden Fernsehers? Wir haben die Antworten auf diese und weitere Fragen.

Bei der Suche nach der richtigen Bildschirmgröße für das eigene Wohnzimmer spielen verschiedene Aspekte eine Rolle. Wir haben die wichtigsten für Sie zusammengestellt.

Möchten Sie einen herkömmlichen 4:3-Fernseher ersetzen?
Soll ein älterer Bildröhren-Fernseher durch einen Flachbildschirm ersetzt werden, ist die Bildhöhe (nicht die Diagonale!) des „Alten“ ein erster Anhaltspunkt. Die Bildschirmhöhe des neuen Fernsehers sollte mindestens so groß sein wie die des Röhrenmodells. Wenn Sie zum Beispiel bisher einen 4:3-Fernseher mit 66 cm Bilddiagonale genutzt haben, dann wäre ein 32-Zöller im 16:9-Format genau der passende Ersatz. Und wenn ein 4:3-Fernseher im 72-cm-Format ersetzt werden soll, wäre das 37-Zoll-Gerät schon Pflicht.

Suchen Sie das passende Gerät für Heimkino-Wiedergabe?
Heimkinofans, die im Wesentlichen Wert auf DVD- und Blu-ray-Wiedergabe legen, sollten ihren neuen Full-HD-Bildschirm so groß wie möglich wählen. Selbst 50 oder sogar 60 Zoll Diagonale sind für einen Betrachtungsabstand von 3 bis 4 Metern bei Blu-ray-Wiedergabe mit 1080p-Auflösung durchaus in Ordnung.

In welcher Entfernung schauen Sie fern?
Immer wieder kursieren verschiedene Formeln für die richtige Bildgröße im Verhältnis zum Sitzabstand. Beispielsweise die Formel „Abstand in Metern = Zoll-Angabe (bloße Ziffer, nicht Einheit) geteilt durch 10“, nach der ein 40-Zöller ideal für eine Entfernung von 4 Metern wäre. Diese Formeln sind nur bedingt richtig. Physikalisch berechnen lässt sich dagegen ein Mindestabstand, von dem aus keine Bildzeilen oder Pixel mehr zu unterscheiden sind.

Wie groß sollte die Entfernung zum Fernseher mindestens sein?
Eine Faustregel für den oben erwähnten Mindestabstand: Für HDTV-Auflösung liegt diese Entfernung beim aufgerundeten Dreifachen der Bildhöhe (3H-Regel). Das ist aber keinerlei Empfehlung für den optimalen Abstand. Zwei Beispiele nach der 3H-Regel: Der Abstand zu einem 32-Zöller soll bei „Full HD“ nicht kleiner als 1,2 m und die Distanz zu einem 42-Zöller nicht weniger als 1,6 m sein – was ohnehin in der Praxis kaum vorkommen dürfte. Für DVD- oder PAL-Wiedergabe ist zudem eine größere Mindest-Distanz erforderlich.

Wie empfangen Sie Ihr Programm?
Sofern Sie auf HDTV-Empfang, Blu-ray und hoch aufgelöste Videos setzen, können Sie getrost zu einem großen Display greifen. DVB-T und Analog-TV sehen auf den größeren Bildschirmen ab 40 Zoll dagegen häufig verpixelt aus. Für diese Empfangswege kann ein kleineres Display die bessere Wahl sein.

Fazit 


Eine rein mathematische Berechnung der richtigen Bildgröße oder des besten Abstandes funktioniert in der Praxis nicht. Unsere Empfehlung: Wer den nötigen Platz hat oder freiräumen kann, sollte nicht an der Displaygröße sparen. Der HDTV- und Heimkino-Genuss steigert sich deutlich mit dem größeren Bildschirm. Der falsche Weg wäre, ein kleineres Display zu wählen, nur damit PAL-Fernsehen möglichst scharf ausschaut.


So groß ist der 16:9-Bildschirm 

Zoll Breite (ca.) x Höhe (ca.)

32“ 71 cm x 40 cm
37“ 82 cm x 46 cm
40“ 88 cm x 50 cm
42“ 93 cm x 52 cm
46“ 102 cm x 57 cm
50“ 111 cm x 62 cm

Herbert Bisges
Autor Herbert Bisges
Kontakt E-Mail
Datum 29.07.2010, 14:03 Uhr
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