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Kategorie: Blu-ray-Anlagen, Soundbar

Vergleichstest: Drei Frontsurround-Systeme ab 500 Euro


Kompakte Surround-Lösungen

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Soundbars sind die klassischen Produkte, um mit minimalem Aufwand ein mehrkanaliges Heimkino einzurichten. Wir haben für Sie drei brandneue Geräte aus unterschiedlichen Preisklassen getestet und verraten Ihnen, ob sie überzeugenden Heimkinoton produzieren können.

Die fortschreitende TV-Technologie mit immer flacher werdenden Fernsehern ist absolut beeindruckend. Gehäusetiefen von unter 15 Millimetern sind mittlerweile auch im unteren TV-Preissegment keine Seltenheit. Damit einhergehend ist in den flachen Panels kaum noch Platz, um ordentlich klingende Lautsprecher unterzubringen. Zudem müssen die Lautsprecher durch ein nahezu randloses Paneldesign oftmals entweder nach unten oder nach hinten weisend untergebracht werden. Ein Grund mehr, dass sich Soundspezialisten wie Bose diesem Thema eingehend widmeten und mit dem „VideoWave“ ein ganz hervorragend klingendes Display entwickelten. Andere TV-Hersteller wie Loewe oder Sony bieten ebenfalls Fernseher mit integriertem oder angedocktem Soundsystem an. Was kann man tun, wenn man einen „normalen“ Fernseher sein Eigen nennt und dessen dünnen TV-Klang deutlich aufwerten möchte?

Lösungen


Die erste Lösung dazu ist ein mehrkanaliges Lautsprechersystem mit entsprechendem AV-Receiver und einem Blu-ray-Player als Zuspieler. Hierbei ist für die Anzahl der Geräte und Lautsprecher natürlich einiges an Platz im Wohnraum zu reservieren. Die zweite Lösung ist eine Blu-ray-Komplettanlage mit zwei oder mehr Lautsprechern. Auch dies benötigt etwas Raum zur Aufstellung und neben dem Fernseher etwas Platz für die Lautsprecher. Die dritte Lösung, Soundbar-Systeme, erfreut sich wachsender Beliebtheit und benötigt lediglich unterhalb des Fernsehers etwas Platz. Die Aufstellung eines Soundbars kann entweder direkt auf einem TV-Board vor dem Gerätefuß des Fernsehers oder in einem TV-Rack erfolgen. Alternativ lassen sich die Soundbars unter einem an die Wand gehängten Fernseher befestigen. Da sich bei Soundbars sämtliche Lautsprecher für den Surroundsound in einer Box befinden, lediglich ein kompakter Subwoofer für das Tieftonfundament ist noch irgendwo im Frontbereich zu platzieren, lassen sich diese Systeme auch bestens in kleinen Wohnräumen unterbringen.

Wie funktioniert Virtual- Surroundsound aus einer Box?


Mindestens zwei im Soundbar untergebrachte Frontlautsprecher erzeugen mithilfe eines integrierten Surroundprozessors und einer „Virtual- Surround“-Technologie Schallereignisse, die als Center- und Surroundkanäle am Ohr des Zuhörers auftreffen. Hierbei kommen hauptsächlich „Dolby Virtual“ und „SRS Tru Surround“ zum Einsatz. Manche Hersteller verwenden eigene Algorithmen, um aus zwei Lautsprechern mehrkanaligen Sound zu zaubern. Beim Einsatz von virtuellen Surroundsystemen entsteht der räumliche Höreindruck nach den Kriterien der Außenohr-Übertragungsfunktion. Das heißt, die Signale werden erst durch zeitgleiches Auftreffen am linken bzw. rechten Ohr räumlich wahrgenommen. Dies funktioniert umso besser, wenn die Signale auch tonal und im Schalldruck unterschiedlich sind. Ein virtuelles Surroundsystem gibt daher die dekodierten Tonsignale so zeitversetzt aus, dass sie beim Zuhörer zeitgleich auftreffen. Zur Schallerzeugung werden lediglich zwei Lautsprecher mit entsprechend abgestimmtem Abstrahlverhalten benötigt. Diese Systeme kommen ohne reflektierende Wände aus. Lesen Sie auf den nachfolgenden Seiten unseren Test von drei Frontsurround- Systemen mit Virtual-Surround-Technik.

Autor Heinz Köhler
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Datum 22.05.2012, 12:03 Uhr
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