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Kategorie: Vollverstärker

Einzeltest: Audia Flight 3S


S-Klasse

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Fünf Jahre ist es nun schon wieder her, dass ich das Vorgängermodell  unseres heutigen Testverstärkers auf Herz und Nieren prüfen durfte.  Einige Dinge haben sich seitdem nicht geändert – gut so!  Einige Dinge schon – auch gut so!

Ich werde es nicht müde, immer zu wiederholen, dass man sich in Hinsicht auf  Audia Flight von den überkommenen Italien-HiFi-Klischees trennen muss: Die Geräte sind Meisterleistungen penibler Entwicklungsarbeit – die Schaltungen werden  extrem sauber aufgebaut, die Fertigung erfolgt, wo es geht, in eigenem Hause.  Dazu gibt es ein ausgesprochen angenehm  zu  betrachtendes  Design  –  solide  Metallfrontplatte mit einer geschwungenen  Aussparung, die das  „Flight“ im Namen  visualisiert. Quasi in den Schwung hineingegossen hat man das blaue LC-Display,  das über Betriebszustand, gewählten Kanal  und Einstellung informiert.  Die  Farbwahl  fürs  Gehäuse  ist  bei Audia  schon immer überschaubar einfach gewesen: Es gibt das matte Schwarz unseres  Testgeräts oder eine silberne Frontplatte  – der Rest des Gehäuses ist immer in Anthrazit gehalten.

Mit einem Preis von 2.600  Euro ohne Phonoteil  liegt  man  bei Audia  jetzt auf dem Niveau, das der Vorgänger FL Three inklusive Phonoboard vor 5 Jahren  gekostet hat – eine akzeptable Entwicklung  in einer Branche, in der allenthalben der  Preiswahnsinn tobt.  Das Phonoteil kostet 320 Euro extra – den  modernen Zeiten trägt man mit einem  USB-DAC-Board Rechnung, das auf einem  weiteren Steckplatz zusätzlich montiert  werden kann. Die Ausstattung steckt wie  gesagt in einer soliden Schale: Die Frontplatte  misst  15  Millimeter,  ebenfalls  aus  Aluminium gefräst sind die Füße, die Bedienknöpfe und der Fernbedienungsgeber,  der wirklich mal satt und angenehm in der  Hand liegt.  Über das Klarschriftdisplay lassen sich die  Eingänge frei benennen, einer davon kann  sogar als Direct-in für eine Mehrkanalanlage konfiguriert werden. Einer der Hochpegeleingänge  ist  symmetrisch  ausgeführt  – in dieser Preisklasse auch wahrlich keine  Selbstverständlichkeit. An  den Ausgängen  hat man auch nicht gespart: Hier gibt es  neben den stabilen Lautsprecherklemmen  je einen geregelten und einen ungeregelten  Line out – damit können ein Subwoofer  und ein Rekorder mit Signalen versorgt  werden.

Preis: um 2920 Euro

Audia Flight 3S


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Thomas Schmidt
Autor Thomas Schmidt
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Datum 20.11.2016, 09:56 Uhr
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