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Kategorie: Vollverstärker

Einzeltest: Calyx CTI


Taktgefühl

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Komisch, nachdem ich lange Jahre gar nichts von der koreanischen Firma Calyx gehört habe, feuern die auf einmal aus allen Rohren und bringen einen Digitalknaller nach dem anderen heraus. Die Calyx-Mannen behaupten aber von sich selbst, dass sie eine Sache ganz besonders gut beherrschen: Verstärker. Mal sehen.

Peripherie:


Quellen: Apple MacBook Pro 2,3 GHz i5, OSX 10.7.1, iTunes 10, Channel D PureMusic 1.8 CD-Player Bladelius FREJA MK-III Streamingclient Logitech Squeezebox Touch, RipNAS Z500 Streamingclient Musical Fidelity M1 CLiC, RipNAS Z500
D/A-Wandler: dCS Debussy
Lautsprecher: KEF XQ50 Audio Physic Scorpio 25
USB-Kabel: Audioquest Carbon
NF-Kabel: Van Den Hul The First Ultimate


Der Calyx-Amp, um den es hier geht, arbeitet schon eine ganze Weile hier im Verlag völlig unauffällig. Es war längst an der Zeit, ihm mal ein ganz genaues Hinschauen zu gönnen. Sein Name ist angenehm kurz und verräterisch: Ausgeschrieben heißt der Koreaner nämlich „Calyx The Integrated“. Ganz klar, das ist ein Vollverstärker. Und zwar einer ohne Schnickschnack. Dieser Verstärker hat eine Quellenwahl, einen Lautstärkeregler und – sonst nichts. So was finde ich absolut sympathisch, schließlich hantieren wir mit Quellgeräten, die so vollgepackt mit Optionen und Features sind, dass man noch mehr Ein- und Umstellwahn absolut nicht braucht. Einen Vollverstärker will man einfach hinstellen, anschalten und loslegen. Da ist es viel wichtiger, was der Amp im Verborgenen tut. Der Calyx versteckt jedenfalls hinter seiner stabilen, perfekt gefertigten Aluminium-Fassade ein mächtiges Class-D-Paket, dem man umgehend einiges zutraut. Nein, „Digitalverstärker“ nenne ich ihn nicht, was daran liegt, dass diese Bezeichnung reichlich irreführend wäre, auch wenn‘s so schön zum Hefttitel passen würde. Die Bezeichnung „digitaler Verstärker“ ist nämlich sogar falsch. Durch das Modulieren des Signals in PWM-Form bekommt es zwar eine diskrete Amplitude verpasst, die Informationen stecken jedoch in der Pulsweite – und das in analoger Form.

Preis: um 2200 Euro

Calyx CTI


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Christian Rechenbach
Autor Christian Rechenbach
Kontakt E-Mail
Datum 09.01.2012, 12:14 Uhr
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