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Kategorie: Vollverstärker, CD-Player

Systemtest: Denon, Denon PMA-2010A, Denon DCD-2010A


Klassische Moderne

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Ich beobachte ja mit großen Freuden, wie das Thema „Stereo“ erstarkt und Produktgattungen aufkeimen, die man schon totgeglaubt hat: Große Laufwerk/ Vollverstärker-Kombis. Denon beglückt uns mit einem ganz besonders brachialen Gespann, das die Tugenden von großen, leistungsstarken HiFi- Komponenten mit Kleinsignaltechnik in der mordernen Form verbindet.

Peripherie:

– Apple iPod Video 3. Generation – Apple iPhone 3G – Lautsprecher: KEF Reference 230/2 Canton Reference 1.2 DC – Festplattenplayer: Naim HDX Olive Opus No. 4 Ich hatte schon fast verdrängt, wie verdammt schwer so ein Vollverstärker sein kann, habe ich doch sonst eher mit kleinen Schaltverstärkerchen zu tun, die auch ihre Berechtigung haben; aber so ein mächtiger, zu fünfzig Prozent aus Trafokupfer bestehender Brummer ist dann ja doch etwas anderes. Meinem Geschmack kommt er entgegen: Alu dominiert, alle Drehregler bewegen sich satt und sind schön groß, Displays mit Mäusekino gibt es nicht. Finde ich gut. Auch innen wurde großer Wert auf Stabilität gelegt, die einzelnen Baugruppen sitzen in abgetrennten Kammern. Das sorgt für Festigkeit und schirmt obendrein noch ab. Kanalsymmetrie versteht sich von selbst, die Endstufen sitzen an dicken Kühlkörpern, die das Netzteil flankieren. Den Puristen wird’s freuen: Zwar hat man die Möglichkeit, ganz nach alter Schule Bass und Treble einzustellen, der Source-Direct-Schalter bietet jedoch die Möglichkeit, diese Eingriff e im Signalweg zu umgehen. Die Endstufen sind übrigens sognenannte High-Current-Verstärker.

Die können wegen ihrer hohen Stromlieferfähigkeit zur Not auch mal geringere Lasten bedienen (obwohl ich Niederohmigkeit gar nicht so mag), MOSFETs in der Push-Pull-Endverstärkung für einen geringen Innenwiderstand. In dieser Schaltungsart gibt’s erfreulich geringe Verzerrungen, wenn der Ruhestrom hoch genug ist. Aber jetzt mal nicht Hand aufs Herz sondern aufs Gehäuse: Der scheint zu passen, so warm wie der 2010 auch ohne Last wird. Anschlüsse gibt es in rauschen Mengen, die werden wohl nur den wenigsten HiFi- Freunden ausgehen. Die Herren und Damen in Nettetal mögen es mir verzeihen: Der MM/MC-Phonoeingang sei der Vollständigkeit halber erwähnt, mir ist er nicht so wichtig. Sechs weitere nehmen normale anaolge Quellen auf, selbst die gute alte Tape-Schleife ist vorhanden. Rechts unten, ein wenig verstohlen in der Ecke, sitzt noch eine Buchse, die der kompetente Kenner als USB-Buchse identifiziert. Sie ist imstande, bis zu einem Ampere Strom auszugeben, was man manchmal für externe Festplatten wegen der vergleichsweise hohen Anlaufströme recht gut brauchen kann. Von derartigen Medien spielt der SACD-Player MP3 und WMA-Dateien in bis zu 192 kbps/48 kHz. Das ist für viele praktisch, ich selbst hätte mir da eine Unterstützung höherer Abtastraten und vor allem von FLAC-Dateien gewünscht.

Preis: um 2000 Euro

Denon PMA-2010A

Spitzenklasse


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Preis: um 2000 Euro

Denon DCD-2010A

Spitzenklasse


01/2010 - Christian Rechenbach

Christian Rechenbach
Autor Christian Rechenbach
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Datum 04.01.2010, 11:27 Uhr
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