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Kategorie: Vollverstärker

Einzeltest: Linn Sneaky DSM


Von wegen Geiz ...

8800

Wenn die Streaming-Pioniere aus Glasgow was Neues bauen horche ich immer auf. Egal in welcher Preisklasse man sich bewegt, die Schotten bieten dem Kunden immer ein zuverlässiges, klangstarkes und sowieso durchdachtes Konzept. Auch beim kleinsten Mitglied der Familie ist das so.

Peripherie:


 Quelle: Apple MacBook Pro, OSX 10.8.5, Songbook RipNAS solid V3, Audiodata Musikserver MS1
 Lautsprecher: Klang+Ton „Nada“ 


Der Sneaky DSM ist ein ganz modernes Konzept eines Vollverstärkers. Eigentlich ist es verwirrend, ihn so zu nennen. Man könnte natürlich auch Streaming-Client mit eingebautem Vollverstärker dazu sagen. Oder D/A-Wandler mit Streaming-Funktion und Verstärkung. Wie man es auch dreht, so sieht ein aktuelles und modernes HiFi-Konzept aus. Modern auch, weil es durch seine kompakten Abmessungen in einem zeitgemäß eingerichteten Wohnambiente, in dem der Flat-TV an der Wand hängt, somit die HiFi- Anlage nicht den Rest der Einrichtung bestimmen soll, genau richtig aufgehoben ist. Und so ist er konzeptionell genau das Richtige für diese Umgebung. Die Frau des Hauses (die ja in der Regel derartige Entscheidungen trifft) hat die Wahl zwischen einem anthrazitfarbenen, einem weißen oder einem hellgrauen Modell. Das Design ist sehr dezent, von vorn ist nur ein kleines blaues LED-Lämpchen und der Linn- Schriftzug zu sehen. Drehknöpfe oder Tasten gibt‘s hier nicht, das Design soll durch seine Neutralität dafür sorgen, dass es überall hinpasst. Obendrein ist Linn offen für alle möglichen Kundenwünsche. Wer viel Musik direkt vom Tablet-PC wiedergeben möchte, kann das schnell und unkompliziert per Airplay oder DLNA tun, Musik vom Computer wird am besten drahtlos über das Linn-Programm Songcast gesendet.

So ist sich, dass jedes Familienmitglied die Möglichkeit hat, Musik über den Sneaky wiederzugeben. Sohnemann kann vom Computer streamen, die Gattin vom Tablet- PC oder Smartphone und abends kann sich der Herr des Hauses mal in Ruhe hinsetzen und sich per UPnP-Streaming die sicher klanglich beste Variante aufs Ohr geben. Dazu sollte er sich am besten die App „Kinsky“ aus dem App- oder Playstore besorgen, denn die hat Linn selber gemacht, ist ganz besonders übersichtlich, flott und bietet die Möglichkeit, direkt alle Eingänge und die Lautstärke am Touchscreen des Tablet-PCs wählen beziehungsweise einstellen zu können. Sie ist eine ganz elegante Möglichkeit, größere Musikarchive zu steuern und macht das Navigieren zur Freude. Das ist auch ziemlich wichtig, denn sie ist quasi das Tor zur Linn-Welt; der Linn lebt zu einem Großteil ja von der Qualität der App, die ihn steuert. Doch das ist hier einwandfrei und extrem stabil, da hat man sich in Glasgow schon genau überlegt, wie es auszusehen hat. Und sollten Sie nicht von einem NAS, sondern direkt vom Computer streamen wollen, bietet Linn sogar mit Songcast ein passendes Server-Programm an, das sich auf Audio-Streaming beschränkt und eine schnelle und vor allem leicht verständliche und einfach einzurichtende Möglichkeit darstellt, einen UPnP-Server zu Hause zu installieren.

Preis: um 2000 Euro

Linn Sneaky DSM


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Christian Rechenbach
Autor Christian Rechenbach
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Datum 23.12.2013, 11:07 Uhr
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