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Kategorie: Vollverstärker, CD-Player

Systemtest: Marantz PM6004, Marantz CD6004


Passion für Musik

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Als Hobbymusiker Saul Bernard Marantz 1948 seinen ersten Vorverstärker baute, ahnte noch niemand, dass dies der Grundstein für eines der erfolgreichsten Audio-Unternehmen weltweit sein würde. Marantz will heute wie damals nur eines: Musikwiedergabe in Perfektion ermöglichen – „Because Music Matters“!

In der Vergangenheit gab es mehr als nur ein Produkt aus dem Hause Marantz, das klanglich für Furore sorgte. Dabei sind es nicht immer nur die Geräte aus der sogenannten „Premium Range“, die HiFi-Herzen höher schlagen lassen. Gerade die etwas einfacheren Modelle der Basis-Serie stehen hoch in der Gunst der Musik liebhaber. So zum Beispiel die Geräte der 6000er-Reihe: PM6003 und CD6003 waren mit je rund 400 Euro sehr bezahlbar, optisch eine Klasse höher angesiedelt und perfekt verarbeitet. Klanglich mussten sich auch einige wesentlich teuere Kontrahenten anstrengen, um mit den Marantz-Modellen mithalten zu können. Marantz hat sich nun darangemacht, die beiden Klassiker zu überarbeiten, und sich selbst die Messlatte sehr hoch gesetzt. Schließlich soll auch die neuste 6000er-Generation wieder für zufrieden strahlende Gesichter von HiFi-Fans weltweit sorgen. Schön sehen sie ja schon einmal aus, die beiden überarbeiteten Marantz-Elektronikkomponenten. Der Verstärker PM6004 und der dazu optisch perfekt passende CD-Spieler CD6004 wirken dank ihrer Metallfrontplatten sehr edel. Wer es klassisch mag, greift zu den schwarzen Komponenten; uns gefallen die silbergoldenen Bausteine noch einen Hauch besser. Gegenüber den Vorgängermodellen hat sich optisch wenig getan, warum auch? Das Design ist überaus gelungen und wirkt auch heute noch mit den leicht geschwungenen Frontblenden absolut up to date. Etwas Feintuning gab es an den drei mittig angeordneten Drehreglern des Verstärkers für Bass, Höhen und Balance. Diese verfügen nun über eine kleine Fase, um sich optisch an die größeren Quellen- und Lautstärkeregler anzupassen. Am CD-Spieler gibt es kosmetisch ebenfalls nur marginale Veränderungen.

Vollverstärker PM6004


Um die beiden neuen Komponenten klanglich weiter nach vorne zu bringen, legt Marantz an klangrelevanten Stellen nach. Bewährtes aus den Vorgängermodellen bleibt erhalten; warum auf Gutes verzichten und das Rad neu erfinden? Der Vorverstärkerpart und die Endstufensektion sind mit diskreten Komponenten aufgebaut, auf ICs wurde komplett verzichtet. Ein HiFi-Gerät alter Schule ist der Vollverstäker PM6004, technisch allerdings auf dem neuesten Stand der Dinge. Wer mag, kann an den Verstärker einen Plattenspieler mit Moving-Magnet-Tonabnehmer anschließen. Insgesamt stehen sechs Audioeingänge sowie zwei Audioausgänge zur Verfügung, d.h. Marantz hat sogar zwei Tapeschleifen integriert. Vorverstärkerausgänge gibt es keine, dafür finden sich sehr solide Metall- Schraubterminals, um zwei Lautsprecherpaare anschließen zu können. Alle Drehregler und Schalter sind übersichtlich auf der Frontplatte angeordnet, der Verstärker lässt sich auch ohne Fernbedienung komfortabel steuern. Wer zum Handsender greift, kann damit nicht nur den PM6004 steuern; auch der CD-Spieler CD6004 hört auf dessen Befehle.

Preis: um 450 Euro

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Marantz PM6004

Oberklasse

5.0 von 5 Sternen

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Preis: um 450 Euro

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Marantz CD6004

Oberklasse

5.0 von 5 Sternen

04/2012 - Jochen Schmitt

Jochen Schmitt
Autor Jochen Schmitt
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Datum 17.04.2012, 12:54 Uhr
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