Möchten Sie zur Seite für Mobilgeräte wechseln ? JaNein
Kategorie: Vollverstärker, CD-Player

Systemtest: NAD C375BEE, NAD C565BEE


Neue Dimensionen

2004

Wer über hochwertige HiFi-Komponenten mit schlichter Ausstattung, aber exzellentem Sound zu überschaubaren Preisen diskutiert, nennt immer wieder den Markennamen NAD. Wir haben anhand der aktuellen Topmodelle überprüft, ob NAD immer noch seinem Ruf gerecht wird.

NAD: diese drei Buchstaben stehen für „New Acoustic Dimensions“. Chefentwickler Björn Erik Edvardsen legt nämlich seit Jahrzehnten großen Wert auf die klangliche Performance seiner Produkte, welche dem Musikhörer neue akustische Dimensionen eröffnen sollen. Eine vor Selbstsicherheit strotzende Behauptung, möchte man meinen, doch tatsächlich haben sich die in klassischem Grau gehaltenen NAD-Produkte immer wieder als musikalische Kleinode erwiesen. Während HiFi-Komponenten japanischer Herkunft oftmals mit Dutzenden von Knöpfen, Schaltern, Anschlüssen und Funktionen überzeugen wollen, bleibt NAD seiner Devise „weniger ist mehr“ treu und bietet eine alltagstaugliche und durchaus überschaubare Anzahl Bedienelemente und Anschlussmöglichkeiten.

Vollverstärker C375BEE


Das stärkste Verstärkermodell von NAD hört auf  den Namen C375BEE, wobei die Buchstaben BEE für die ganz besondere  Sorgfalt von Chefentwickler Björn Erik Edvardsen stehen. Wie üblich, bietet auch das mächtige, aber trotzdem dezente „Flaggschiff“ von NAD mit sieben Analog-Eingängen zwar ausreichende, aber nicht umwerfend viele Anschlussmöglichkeiten. Vielmehr liegen die Besonderheiten dieses klassischen Vollverstärkers in einigen kleinen, aber pfiffigen Details. Die isolierten Lautsprecherklemmen für zwei Paare Lautsprecher sind von besonders hochwertiger Bauart und nehmen jeden Kupferquerschnitt problemlos in die Zange. Eine NAD-typische Besonderheit findet sich auch am C375BEE: der Soft-Clip- Schalter. Nach Aktivieren dieser Funktion werden nämlich die zwangsläufig auftretenden Verzerrungen bei Erreichen der Leistungsgrenze eines Verstärkers sanft ausgeregelt und schonen somit Lautsprecher und Ohren des Zuhörers. Allerdings wird diese Funktion nur in Extremfällen bei maximaler Leistung zum Tragen kommen – doch beruhigend zu wissen, dass der NAD so etwas besitzt. Apropos Leistung: der C375BEE ist ein echter Vollverstärker der alten Schule: ein massives, überdimensioniertes Netzteil mit Ringkerntrafo und großen Siebkondensatoren versorgt die diskret aufgebaute Verstärkerschaltung mit ausreichend Strom und Spannung.

Genug für satte 2 x 178 Watt, doch  dazu im Laborbericht später mehr. Ein Blick ins Innere des C375BEE versetzt den Autor dieser Zeilen in schiere Begeisterung: kräftige Kühlkörper, eine ganze Batterie an Endtransistoren, aufwendige Spannungsregelungen, durchdacht aufgebaute Class-A-Vorstufen- Sektionen in gekapselten Kühlgehäusen und ein blitzsauberes Platinenlayout mit vorbildlicher Strom- und Masseführung. So baut man heutzutage  Verstärker! Am NAD C375BEE sieht man eindeutig, was passiert, wenn sich ein Entwickler nach Herzenslust austoben darf. Toll dass NAD Herrn Edvardsen beim Entwurf und Feintuning des C375 offensichtlich kaum gebremst hat. Ach ja, fast hätte ich es vergessen: Der C375BEE kommt zwar ab Werk ohne Phono-Eingang daher, lässt sich aber problemlos für rund 130 Euro mit NADs legendären Phono-Preamps nachrüsten.

Preis: um 1400 Euro

Ganze Bewertung anzeigen
NAD C375BEE

Spitzenklasse

4.5 von 5 Sternen

-

Preis: um 900 Euro

Ganze Bewertung anzeigen
NAD C565BEE

Spitzenklasse

4.0 von 5 Sternen

07/2010 - Michael Voigt

Michael Voigt
Autor Michael Voigt
Kontakt E-Mail
Datum 02.07.2010, 13:17 Uhr
Folgen Sie uns:
  • facebook - follow us
  • twitter - follow us
  • google - follow us
Interessante Testportale:
  • www.heimwerker-test.de
  • www.hausgeraete-test.de
  • www.spielwaren-check.de
Allgemeine Händlersuche
Landkarte PLZ0 PLZ1 PLZ2 PLZ3 PLZ4 PLZ5 PLZ6 PLZ7 PLZ8 PLZ9

Klicken Sie auf Ihre PLZ oder wählen Sie ein Land

Händler des Tages

XODIAC Heimkinowelt GmbH