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Kategorie: Vollverstärker

Einzeltest: Norma Acoustics Revo IPA-70B


Grosse Oper

11120

„Norma“ von Vincenzo Bellini hatte einen schweren Start auf den Bühnen – und doch ist die tragische Oper heute von den Bühnen der Welt nicht mehr wegzudenken. Der gleichnamige Verstärkerhersteller aus Italien setzt nun genauso an, sich in unseren Gehörgängen festzusetzen

Der Hersteller Norma ist – natürlich, möchte man fast sagen – ansässig in Cremona, der Stadt, die ja schon seit Jahrhunderten berühmt für ihren einmaligen Klang ist. Waren es im 17. und 18. Jahrhundert die Geigenbauer Amati, Stradivari und Guarneri, die als noch heute unangefochtene Könige des Geigenbaus gelten und ihrer und allen folgenden Epochen ihren Klang gegeben haben, so haben sich in der Region heutzutage etliche berühmte HiFi-Hersteller angesiedelt – vielleicht, um den Geist der berühmten Ahnen zu atmen. Seit 1987 existiert Norma, zunächst als eigenständige Firma, dann ab 1991 unter der Ägide von Enrico Rossi. Bis 1997 hat man sich viel Zeit für die Entwicklung neuer Produkte genommen. Dementsprechend langjährig sind auch die Produktzyklen der inzwischen gut etablierten Firma – die Kunden können sich darauf verlassen, dass ihre Investition in ein Norma-Gerät nicht gleich im nächsten Moment Schnee von gestern ist. Das betrifft natürlich auch den Service, der für eine sehr lange Zeit gewährleistet wird. Die neueste Verstärkergeneration aus dem Hause Norma hört auf den schönen Namen Revo – den kleineren der beiden Vollverstärker haben wir uns ins Haus geholt. Norma Revo IPA-70B lautet sein vollständiger Name – damit wird auch die Leistungsklasse definiert: 70 Watt pro Kanal sind es an einer Last von 8 Ohm, etwa das Doppelte an 4 Ohm.

Logischerweise hat dann das größere Schwestermodell IPA- 140 die doppelte Leistung, generiert aus sechs Paar MOS-FET-Transistoren, während unser „Kleiner“ mit drei Paar auskommen muss. Eine Leistungsdiskussion wird mit dem IPA-70 dennoch nicht aufkommen – mir ist ehrlich gesagt schon lange keine Box mehr untergekommen, die ich mit dem flachen Italiener nicht mehr als adäquat betrieben hätte. Das Geheimnis eines gut klingenden Verstärkers ist laut Enrico Rossi eine weit über das hörbare Spektrum hinausgehende Übertragungsbandbreite – für den IPA-70 ist diese bis ein Mega(!)- hertz angegeben. Wo wir gerade beim Innenleben des Verstärkers sind: Der Norma ist auch innen ein echter optischer Leckerbissen – die einzelnen Baugruppen sind streng gegliedert und klar voneinander getrennt – und das noch einmal kanalgetrennt als reiner Doppel-Mono-Aufbau. Der Netztrafo sitzt in seinem eigenen, abgeschirmten Gehäuseteil, dem gegenüber die Verstärkersektion angeordnet ist. Der Kühlkörper für die Endstufentransistoren verschwindet im zusammengebauten Zustand unter dem geschwungenen Deckel aus massivem Aluminium. Das Netzteil verfügt über eine aufwendige Siebung mit genügend Kapazität, um auch extreme Pegelsprünge im anliegenden Signal verarbeiten zu können.

Preis: um 3300 Euro

Norma Acoustics Revo IPA-70B


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Thomas Schmidt
Autor Thomas Schmidt
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Datum 23.07.2015, 10:02 Uhr
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