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Kategorie: Vollverstärker

Einzeltest: NuPrime IDA-16


Die neue Macht im Land

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Während Klasse D in anderen Branchen oft als vierte Wahl gilt, kann man in HiFi-Belangen von ausgefeilter Digitaltechnik ausgehen. Der IDA-16 von NuPrime knüpft an preisgekrönte Verstärkertechnologie an und liefert High-Res mit ordentlich Power

Wer mit dem Namen NuPrime noch nichts anfangen kann, dem sei verziehen, denn dabei handelt es sich um einen neuen, unabhängigen Ableger der kalifornischen Firma NuForce. Unter dem neuen Namen werden ab jetzt die leistungsfähigsten und aufwendigsten Neuentwicklungen veröffentlicht, die im Preis trotzdem erschwinglich bleiben sollen. Mit dem neuen Vollverstärker IDA-16 mit D/A-Wandler geht NuPrime auch gleich am Anfang in die Vollen. Bereits von außen macht der IDA-16, zumindest bei unserem komplett in sSchwarz gehaltenen Testmodell, einen brachialen Eindruck. Die Frontplatte ist trapezförmig nach vorne gerichtet, mit angewinkelten Kanten an allen Seiten. Im ausgeschalteten Zustand ist nur leicht das eingefräste Firmenlogo erkennbar. So entsteht die bei Designern anscheinend recht beliebte Stealth-Bomber-Optik. Eine gewisse Martialität macht sich breit, die aber durch andere, eher subtile Elemente des Gerätes wieder leicht abgeschwächt wird. Ist der IDA-16 einmal in Betrieb, erhellt sich die Frontpartie durch winzige Löcher, die zuvor unsichtbar schienen. Hinter diesen Öffnungen verbergen sich mehrere blau leuchtende LEDs, die Aufschluss über den Zustand des Gerätes geben. Auf der linken Seite wird, abgekürzt durch je einen Buchstaben, der ausgewählte Eingang angezeigt.

Auf der rechten Seite verraten die versteckten Leuchtdioden die momentane Abtastrate des integrierten D/A-Wandlers oder die eingestellte Lautstärke. Zur Einstellung von Quelle oder Schalldruck dienen vier kleine Tasten an der Oberseite der Frontpartie, ergänzt durch zwei Tasten für die Inbetriebnahme und die Mutefunktion. NuPrime hat es bei diesem Design wirklich geschafft, Kraft und Präzision in gleichem Maße auszustrahlen, auch begünstigt durch die flache Bauart des IDA-16, der in der Höhe gerade einmal fünfeinhalb Zentimeter misst. Auch bei der beigelegten Fernbedienung konnten sich die Designer das kleine bisschen Extravaganz nicht verkneifen und entwickelten ein sechseckiges Metallgehäuse, mit dem alle Funktionen aus der Ferne gesteuert werden können. Bei der Quellenauswahl bietet der Nu- Prime dem Hörer sechs Optionen zur Auswahl an. Als echter Digital-Verstärker wurde natürlich auch bei den Anschlüssen der Fokus auf die Übertragung von Einsen und Nullen gelegt. Dazu dienen jeweils zwei Schnittstellen für die beiden Varianten für S/PDIFSignale, koaxial und optisch. Für die Verbindung mit Computern steht ein USB-B-Eingang zur Verfügung, dessen XMOS-Receiver im asynchronen Modus arbeitet. Wer tatsächlich den analogen Weg gehen möchte, kann den Stereo-Cinch-Eingang des IDA-16 verwenden.

Preis: um 2500 Euro

NuPrime IDA-16


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Philipp Schneckenburger
Autor Philipp Schneckenburger
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Datum 03.01.2015, 10:01 Uhr
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