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Kategorie: Zubehör Heimkino

Einzeltest: Silent Wire „Das Kraftwerk“


Sauberer Strom

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„Das Kraftwerk“ nennt Silent Wire, bekannt für exquisite Kabel, seine Netzfilter-Serie. Lassen Sie sich von dem Namen nicht in die Irre führen, denn die Geräte erzeugen freilich keinen Strom, doch dienen sie sehr wohl als Quell sauberen Stroms für die gesamte HiFi- oder Heimkino-Kette.

In Europa liegt an der Steckdose eine sinusförmige Wechselspannung mit effektiv 230 Volt bei 50 Hertz zwischen Phase und Nullleiter an. Theoretisch vielleicht, praktisch nie. Denn zum einen erlaubt die Norm Spannungsschwankungen von ± 23 Volt, zum anderen sorgt  die Vielzahl  von  angeschlossenen Verbrauchern  dafür,  dass  der  ideale Sinus durch etliche Störungen überlagert wird. Computer, Waschmaschinen und elektrische Baumaschinen sind nur einige wenige Beispiele für Stromverbraucher, die das Netz „verschmutzen“. Asymmetrien, Hochfrequenz- und sogar Gleichstromanteile sind die Folge.  Abhängig  vom  lokalen  Netz,  der  jeweiligen Komponenten, deren Netzteilen und der Verkabelung gelangen diese mal mehr, mal weniger in die Signalkette der HiFi- oder Heimkinoanlage, beeinflussen den Klang oder sorgen sogar für Störungen. Abhilfe können sogenannte Power Conditioner schaffen, die mit ihren Netzfiltern den Strom „bügeln“ und die Störungen draußen halten sollen. Dabei ist die Art und die Stärke der benötigten und sinnvollen Filterung von den jeweiligen Gegebenheiten und insbesondere vom angeschlossenen Gerät abhängig. So kann eine zu starke Filterung schlimmstenfalls zu Engpässen in der Stromversorgung führen und damit zur Dynamikbremse werden, eine zu schwache Filterung hingegen kann wirkungslos sein. 

Konfigurierbar


„Das Kraftwerk“ ist mit fünf oder acht Gerätesteckplätzen erhältlich. Diese können jeweils mit unterschiedlichen Parallel-Filterstufen von 1 mit 30 % Filterwirkung bis hin zu 4 mit 70 % Filterwirkung bestückt werden. Zudem sind die drei Varianten Basic, Premium und High End verfügbar. Sie unterscheiden sich in der verwendeten Innenverkabelung. Basic nutzt das AC 16 mk 2 von Silent Wire, Premium das 32 mk 2 und High End das AC Imperial. Der Preis richtet sich nach der Anzahl der eingesetzten Filter und variiert stark mit der Innenverkabelung. Es beginnt bei rund 1.900 Euro für das Basic-Modell und reicht bis hin zu 6.400 Euro für die voll ausgestattete High-End-Variante. Das von uns getestete mittlere Premium-Modell mit drei AC 12 mk 2 Netzkabeln (2 m) liegt bei rund 4.000 Euro. 

Piekfeine Verarbeitung


Die äußere wie innere Verarbeitung von „Das Kraftwerk“ ist kompromisslos. Die Fertigung erfolgt von Hand in Deutschland, selbst die Platinen sind von Hand gelötet und mit Silberkabel verdrahtet und nicht wie üblich geätzt. Es kommen ausschließlich hochwertige Bauteile zum Einsatz. Die Erdung ist ideal sternförmig ausgelegt, so dass ein Potenzial-Ausgleich zwischen den angeschlossenen Geräten erfolgt und unerwünschte Ausgleichsströme über die Signalkabel effektiv vermieden werden. 

Preis: um 1600 Euro

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Silent Wire „Das Kraftwerk“

Spitzenklasse

4.5 von 5 Sternen

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Guido Randerath
Autor Guido Randerath
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Datum 27.05.2016, 09:58 Uhr
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