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Kategorie: Zubehör HiFi

Einzeltest: Clearaudio Double Matrix Professional Sonic


Zum Erfolg gezittert

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Keine Sorge, hier geht’s nicht um einen der jüngeren Auftritt der deutschen Fußballnationalmannschaft, sondern um die brandneue Plattenwaschmaschine von Clearaudio. Und da gehört das Zittern zum Konzept

Auch wenn das Reinigen einer Schallplatte im Prinzip ein Job mit überschaubarem Komplexitätsgrad sein sollte, überrascht es doch, wie viel Energie viele Hersteller in die Perfektionierung des Verfahrens stecken. Während bei den „Punktsaugern“ ein gewisser evolutionärer Stillstand eingetreten ist, geht’s bei den „Flächensaugern“ hoch her. Wir erinnern uns: Punktsauger wie zum Beispiel die von Keith Monks und Loricraft entfernen die Reinigungsflüssigkeit und den darin gelösten Schmutz über eine kleine runde Düse, quasi punktförmig. Das ist beherrschte Technik, funktioniert seit Jahrzehnten zuverlässig und leise, erfordert nur etwas Geduld und meist mehr Handarbeit als die Reinigung per Flächensauger: Diese saugen die Flüssigkeit über den gesamten Plattenradius ab, was natürlich erheblich schneller geht. Unser 3.500 Euro teurer Proband gehört zu eben dieser Spezies und ist die Reaktion der Erlangener Analogspezialisten auf zwei Entwicklungen, die bei der Plattenreinigung in letzter Zeit von sich reden machten: Die Automatisierung des Waschprozesses und die Reinigung per Ultraschall.

Ersteres ist nicht mehr als die logische Konsequenz des Einsatzes von Mikrocontrollern auch in solch archaisch anmutenden Gerätschaften wie einer Plattenwaschmaschine: Jeder Hersteller hat so seine eigenen Vorstellungen davon, wie der optimale Reinigungsprozess aussehen sollte, und so liegt es nahe, eine entsprechende Sequenz aus den erforderlichen Schritten automatisch ablaufen zu lassen. So etwas kann die Clearaudio Double Matrix Professional Sonic auch, dazu später mehr. Der Namenszusatz „Sonic“ suggeriert den Einsatz von Schall zur Plattenwäsche. Und wieso kein „Ultrasonic“? Clearaudio will herausgefunden haben, dass der Ultraschallreinigungsprozess der Vinyloberfläche schaden kann und verzichtet deshalb auf den Einsatz dieser Technik. Und „Sonic“ ist dasselbe, nur eben nicht „ultra“, sondern mit niedrigerer Frequenz? Könnte man vermuten, tatsächlich ist das aber nur bedingt der Fall: Die neue Clearaudio reinigt durch und durch mechanisch, setzt zu diesem Zweck aber erstmals auf schnell vibrierende Bürsten zum Entfernen oder zumindest Anlösen der Verschmutzungen. Diesen Vorgang hört man, es brummt vernehmlich. „Sonic“? Von mir aus. Davon ab muss man anerkennen, dass die Maschine nochmals deutlich leiser geworden ist als das Vorgängermodell ohne „Sonic“.

Clearaudio Double Matrix Professional Sonic


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Holger Barske
Autor Holger Barske
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Datum 22.04.2015, 10:00 Uhr
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