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Kategorie: Zubehör HiFi

Einzeltest: jplay.eu JPLAY - Seite 2 / 4


Alternativprogramm

uml;hren muss, gibt’s oft klangliche Probleme. Es wäre einfach am besten, wenn man nur die Audio- Funktion des Rechners aktiv lassen und alles andere abschalten könnte. Genau das macht JPLAY im sogenannten JPLAY-Modus. Alles, was nicht im direkten Zusammenhang mit Audio-Wiedergabe steht, wird kurzerhand abgeschaltet und somit läuft die Musikwiedergabe als so ziemlich einziger Systemprozess. So hat man dann etwas, was man tatsächlich „Audio- PC“ nennen darf. Wie das aussieht und abläuft erkläre ich später noch. Grundsätzlich versteht sich JPLAY ganz wunderbar mit Formaten wie WAV, AIFF, FLAC und Apple Lossless, alle drei dürfen auch gern in bis zu 32 Bit und 192 kHz auf der Platte liegen. Verlustbehaftet komprimierte Formate wie MP3 oder AAC will JPLAY hingegen gar nicht haben und verweigert die weitere Verarbeitung - macht ja irgendwie auch Sinn. In den Einstellungen hat man ein paar Möglichkeiten, JPLAY anzupassen. ASIO, Kernelstreaming und WASAPI werden unterstützt, wobei Kernel Streaming von JPLAY empfohlen wird, da es der direkte Weg auf die unterste Kernel-Ebene ist. Genau da, wo sich JPLAY wohlfühlt. Wer sich zutraut, kann übrigens sogar noch weitere Einstellungen vornehmen, die man im Menü gar nicht sieht – man nimmt sie direkt in der Registry vor, wovor manch einer sicher zurückschreckt.

Klang und Praxis


Um nun Musik abzuspielen, hat man zwei Möglichkeiten. Die komfortablere ist, das Abspielprogramm seiner Wahl zu öffnen (Foobar2000, JRiver, WinAmp), als Output-Plugin ASIO zu wählen und in den ASIO-Optionen JPLAY als Tonausgabegeräte zu konfigurieren. Methode zwei, klanglich sogar noch besser, aber weniger komfortabel, ist das Auswählen der Musik im Windows-Explorer. Diese Musik kopiert man dann in die Zwischenablage („STRG+V“) und startet JPLAY Mini. Wenn man nun die Space-Taste drückt, legt die Musik los. Der Vorteil dieser Lösung: Der Mini-Player ist sehr ressourcenschonend und hat mehr Arbeitsspeicher zur Verfügung. Experimientierfreudige können sich nun noch in den Settings ein wenig austoben. Hier lassen sich mehrere Signalverarbeitungsalgorithmen auswählen, die alle ein wenig anders klingen, jedoch alle bitperfekt arbeiten. Außerdem kann man sich aussuchen, wie viele Samples Latenz man hinnehmen möchte, bis die Musik spielt. Das ist nur klanglich relevant, in der Praxis merkt man das nicht. Ein wenig komisch fand ich das Ergebnis der Verringerung dieses Puffers. Tatsächlich mussten ich und viele andere im Internet feststellen, dass die Qualität der Musikwiedergabe deutlich besser wird, wenn der Puffer verringert und schließlich auf die Minimalgröße von einem Sample verringert wird. Hätte ich ja anders getippt.

Preis: um 100 Euro

jplay.eu JPLAY


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Christian Rechenbach
Autor Christian Rechenbach
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Datum 10.09.2013, 11:02 Uhr
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