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Die Testkompetenz - So testet hifitest.de digitale Settop-Boxen

Testkriterien So testet hifitest.de digitale Settop-Boxen im Test, Bild 1

Der schicke Flachbildschirm wird nicht nur ausschließlich mit Blu-rays beliefert. Auch das klassische Fernsehen muss auf einem hochwertigen LCD- oder Plasma-TV eine gute Qualität auf die Mattscheibe bringen. Während HDTV das alte PAL-Fernsehen zunehmend ablöst, sind auch unsere Testroutinen bereits zukunftsfähig. Wir testen Settop-Boxen für alle Verbreitungswege, also für Satellitenzuschauer, Kabelnutzer, diejenigen, die eine DVB-T-Antenne nutzen und auch die internetaffinen IPTV-Kunden. Um die Empfangsqualität einer digitalen Settop-Box bestimmen zu können, haben wir gleich mehrere Empfangseinheiten und Messmechanismen. Welchen Kriterien sich eine Settop-Box im hifitest.de-Testlabor unterwerfen muss, lesen Sie hier.

Testequipment

Um für alle Übertragungsarten die signaltechnisch besten Bedingungen in unserem Testlabor zu haben, nutzen wir das professionelle Messgerät Techniplus von Technisat. Eine auf den Düsseldorfer Rheinturm ausgerichtete Dachantenne von Hirschmann wird zur Ermittlung der Signalstärke von DVB-T-Receivern verwendet. Somit können wir ermitteln, wie der Tuner bei zu starken und auch bei schwach einfallenden Signalen klarkommt. Da auch benachbarte Sender einfallen und es Doppelbelegungen gibt, können wir außerdem bestimmen, ob ein DVB-T-Receiver diese Kanäle erkennt und aussortiert. Zusätzlich lassen sich über einen Dämpfungsregler die Eingangssignale herunterregeln. Anhand des Techniplus ist die ankommende Signalstärke im Testraum exakt messbar. Schließen wir den DVB-T-Receiver an, können wir somit die Eingangsempfindlichkeit für schwache Signale auf den Punkt genau bestimmen.

Drei Referenz-Satellitenanlagen

Zum Testen von digitalen Sat-Receivern nutzen wir gleich mehrere Komponenten. Zum einen liefert die 85-cm-Multytenne für die vier gängigsten Satellitenpositionen störungsfreie Signale zum Testraum. Der Multischalter Gigasystem 17/8 ermöglicht den parallelen Anschluss mehrerer Sat-Receiver. Wir schauen nach, ob der getestete digitale Sat-Receiver die zur Verfügung stehenden Satellitenpositionen automatisch erkennt und die Sender sinnvoll in der Programmliste sortiert. Ferner testen wir die Sat-Receiver auch auf die Kompatibilität mit einer Dreh- und Einkabelanlage. Hierzu haben wir die ASP85-Sat-Antenne mit USALS-Drehmotor installiert. Über diese Station können wir auch Satelliten mit schwachen Transpondern empfangen und somit ebenfalls die Tunerqualität ermitteln.

Ferner können wir anhand des Astro SEV 500 eine klassische Einkabelstruktur nachstellen. Ein weiterer Multischalter GSS SDUC 902 stellt zudem eine Unicable-Lösung zur Verfügung, mit der wir die Sat-Receiver auf Einkabeltauglichkeit prüfen können. Auch hier ist die Anlage selbstverständlich mit dem TechniPlus-Messgerät perfekt eingemessen, so dass für alle Tests das beste Signal bereitsteht.

Digitales Kabel inklusive HDTV

Über 18 Millionen Bundesbürger beziehen ihr TV-Programm über die Kabelnetze. Auch hier hält die Digitalisierung zunehmend Einzug. Wir testen die digitalen Kabelreceiver mit den Signalen einer eigens hierfür aufgebauten BK-Aufbereitungsanlage (TechniNet BS3), die es uns ermöglicht, zahlreiche Satellitentransponder auf die im Kabel genutzten Frequenzen als analoge und DVB-C-Kanäle zu modulieren.

Neue Referenz: IPTV von T-Home

Neben Kabel, Satellit und DVB-T wirbt seit einiger Zeit auch die Telekom um die TV-Zuschauer. Wir haben in unseren Testräumen einen schnellen VDSL-Anschluss installiert und können über T-Home Entertain die Internet- und TV-Leistungen inklusive HDTV testen. Diesen Anschluss nutzen wir auch für die zahlreichen Tests von interaktiven Anwendungen, Vernetzungen von Digitalreceivern im Heimnetzwerk und für Web-2.0-Dienste.

Praxistest

Nach dem Auspacken der Testgeräte prüfen wir zunächst die Verarbeitungsqualität und das mitgelieferte Zubehör. Anschließend wird das Testgerät mit dem Energiemessgerät EM8000, dem Referenzfernseher Pioneer PDP-LX5090, dem AV-Receiver Marantz SR4002 und der Antennenanlage verbunden. Zunächst prüfen wir, ob es ein Installationsmenü und eine vorgefertigte Programmliste gibt. Leistungsstarke DVB-T-Receiver erkennen oftmals doppelt einfallende Kanäle. Wir überprüfen, ob das Testgerät diese aussortiert. Besonders wichtig ist der Punkt „Sendersuche“. Hier gibt es die Möglichkeiten „auto und manuell“ und „verschlüsselt und unverschlüsselt“. Wir schauen nach, ob die einzelnen Suchmechanismen die jeweiligen Kanäle komplett finden oder wichtige Transponder fehlen. Für den Alltagsgebrauch besonders wichtig sind Funktionen wie Teletext, EPG und Timer. Wir testen, wie schnell der Videotext-Dekoder auf Befehle reagiert und ob der elektronische Programmführer übersichtlich gestaltet ist und alle Informationen enthält. Neuwertige Digitalreceiver lassen sich mit Festplatten nachrüsten oder haben direkt eine Harddisk eingebaut. Wir testen, ob sich Sendungen via EPG programmieren lassen und ob man während der Aufnahme andere Kanäle anschauen kann. Ist die Aufnahme abgeschlossen, schauen wir nach, ob man die Sendungen nachbearbeiten kann. Digitalreceiver für den Empfang von Pay-TV werden von uns mit mehreren Entschlüsselungsmodulen und Karten ausprobiert.

Bildtests

Für die Tests der Bildqualität nutzen wir einen Referenzfernseher PDP-LX5090 von Pioneer. Jeder Digitalreceiver wird via Scart, Komponente und HDMI verbunden. Zunächst schauen wir uns mehrere Livesignale (Das Erste, RTL, BBC HD usw.) an. Hier sieht das geschulte Auge auf Anhieb, welche Receiver die Signale gut verarbeiten. Neben den ausgiebigen Bildtests spielt natürlich auch der Klang eine große Rolle. Wir schließen den Digitalreceiver sowohl analog als auch digital an unsere Referenzanlage Marantz SR4002 an. Hierüber lässt sich feststellen, ob der Digitalreceiver Mehrkanalton ausgibt und ob Bild und Ton synchron laufen.

Verantwortlicher Testredakteur

Dirk Weyel durchlief nach seiner schulischen Laufbahn und einer Ausbildung als Kaufmann für Bürokommunikation mehrere Praktika bei Verlagen und Radiostationen in Deutschland und Luxemburg. In einem zweijährigen Volontariat bei einer führenden europäischen Fachzeitschrift erlernte er die Grundzüge der journalistischen Arbeit. Seit März 2003 arbeitet Dirk Weyel im Michael E. Brieden Verlag als fest angestellter technischer Redakteur. Hier hat er bis heute bereits weit über 200 Settop-Boxen getestet und gleichzeitig die Testroutinen für den Bereich digitale TV-Empfänger aufgebaut.

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