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Komplizierte Fernsehgeräte überfordern - praktische Apps bringen den Fernsehspaß zurück

07.01.2020 10:15 Uhr von Robert Glückshöfer

Früher war Fernsehen einfach: Einschalten, hinsetzen und zuschauen. Es gab kaum Streit über das Fernsehprogramm, denn es gab nicht mehr als 3 Programme. Zum Umschalten musst man übrigens noch aufstehen, Fernbedienungen kamen erst später auf den Markt. Heute steht der Verbraucher vor einer unüberschaubaren Vielfalt unterschiedlichster Geräte. Viele fühlen sich von der Technik überfordert.

Größer, breiter, gebogener: welcher Fernseher darf es sein?

Es gibt Bildschirme mit einer Diagonalen von 150 Zentimetern oder mehr. Verbraucher haben die Wahl zwischen flachen und gebogenen Displays. Abkürzungen wie UHD, LED, OLED und HDR verwirren zunehmend. Die folgende Auflistung soll für etwas mehr Transparenz sorgen:

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  • UHD heißt ausgeschrieben „Ultra High Definition“ und bedeutet so viel wie „ultrahohe Auflösung“. Das Bild ist sehr scharf und brillant.
  • LED bedeutet beim Fernseher, dass entweder die Leuchtdioden zur Hintergrundbeleuchtung oder zur Darstellung des Bilds benutzt werden. Meistens ist das zuerst genannte der Fall.
  • OLED ist eine bestimmte Lichtdiode. Es handelt sich dabei um eine spezielle Technik, bei der Licht nur bei verfügbarer elektrischer Ladung abgegeben wird.
  • HDR ist eine Angabe, die etwas mit dem Kontrast zu tun hat. Mit dieser Technik lässt sich die Helligkeit eines Bildes und die Darstellung der Kontraste steuern.

Tatsächlich brachte eine Emnid-Umfrage ans Licht, dass rund ein Viertel aller Bundesbürger die Möglichkeiten ihres Fernsehers nicht ausschöpfen. Viele konnten Zusatzfunktionen weder benennen noch nutzen und waren nicht in der Lage, einen Internetzugang herzustellen. Sogar das Programmieren der Sender war und ist ein Problem bei den komplizierten Geräten. Immer neue Techniken, unverständliche Kürzel und diverses Zubehör steigert das unüberschaubare Angebot. Es gibt Blu-Ray Player, Drahtlosempfänger und Settopboxen – doch Verbraucher wissen oft nicht, wozu. Es versteht sich fast von selbst, dass ein Fernsehgerät nebst Zusatzgeräten inzwischen mit 3,4 oder 5 Fernbedienungen angesteuert wird.

Ein Fernsehgerät ist ein spezialisierter Computer

Im Grunde ist ein Smart TV nichts anderes als ein stark spezialisierter Computer mit einem enorm großen Display. Die Technik ist so weit fortgeschritten, dass es kein Problem mehr ist, überdimensional große Fernseher zu produzieren. Frühjahr waren 70 bis 80 Zentimeter höchstens möglich, heute lässt sich Kinoatmosphäre ins eigene Wohnzimmer holen. Unabhängig von der Größe des Bildschirms aber handelt es sich bei den heutigen Fernsehgeräten um spezialisierte Computer. Und das bedeutet, dass sie Zugang zum Internet haben. Die Digitalisierung macht es möglich, dass wir auf dem Fernsehgerät im Internet surfen können. Wir könnten sogar E-Mails abrufen, YouTube schauen oder auf Facebook Fotos posten. Da aber wie oben schon erwähnt Verbraucher von den vielfältigen Optionen der heutigen Geräte überfordert sind, nutzen sie die Möglichkeiten nicht aus. Sie wissen einfach nicht, wie es funktioniert und haben kein Interesse daran, sich durch seitenlange komplizierte Bedienungsanleitungen mit zahlreichen Fremdwörtern zu kämpfen.

Einfach fernsehen? So geht´s.

Was die Aufklärung der verschiedenen technischen Geräte angeht, können wir helfen. So stellt hifitest.de zum Beispiel Bestenlisten und Testberichte bereit und liefert News rund um den Themenbereich Hifi. Damit Fernsehen (fast) so einfach wird wie in den 1950er Jahren wir, können sich Fernsehzuschauer heute mit ein paar Apps behelfen. Im Folgenden werden Tools vorgestellt, die praktisch sind und das unkomplizierte Fernseherlebnis in den Fokus rücken.

Übersicht verschaffen: Fernsehprogramm in Bestform

Fernsehen ist Deutschland ist gar nicht so einfach. Es gibt fast 150 Fernsehsender. Viele von ihnen senden rund um die Uhr. Das bedeutet, dass Fernsehzuschauer im Prinzip jederzeit aus ebenso vielen verschiedenen Filmen, Serien, Nachrichten, Sportübertragungen, Kindersendungen und noch sehr viel mehr wählen können. Hier das Richtige zu finden kostet Nerven, denn das Zappen durch die Programme erweist sich als sehr zeitintensiv. Ganz einfach wird es mit der klar gegliederten Übersicht von TV Today. Auf der Website sind diverse Sortiermöglichkeiten verfügbar und es gibt voreingestellte Filter, die die Suche stark vereinfachen und vor allem Zeit sparen. Was läuft jetzt im Fernsehen? Mit einem Klick lässt sich das darstellen. Welcher Sportereignisse werden heute, morgen oder in den nächsten 14 Tagen übertragen? Auch hier sind nur wenige Einstellungen vorzunehmen und schon werden die unzähligen Programme entsprechend gefiltert und die gefundenen Sendungen chronologisch sortiert dargestellt. Das Angebot ist auch in Form einer App für das Smartphone verfügbar.

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Netflix: ohne Werbung Serienmarathon genießen

Ganz ohne Werbeunterbrechung und individuell zugeschnitten lässt sich auf Netflix ein ungestörter Serien-Marathon perfekt gestalten. Die App ist auf einem Smart TV rasch installiert und auf den neuen Geräten ist sogar oft bereits vorhanden. Sie muss nur noch aktiviert werden. Vorteilhaft ist, dass die App auf mehreren Geräten gleichzeitig nutzbar ist, wenn das entsprechende Abo abgeschlossen wird.

Amazon Prime Video: gut für Filmfans

Nicht ganz so beliebt wie Netflix ist die App Amazon Prime Video. Der Schwerpunkt liegt hier eher auf Filmen, denn auf Serien. Wer Amazon Prime Kunde ist, kann unkompliziert auf das Angebot zugreifen. Achtung: manche Filme kosten extra.

Zattoo: alle Sender auf einer Plattform

Hinter Zattoo verbirgt sich eine Plattform, auf der über 70 Sender derzeit kostenlos angeschaut werden können. Im Prinzip handelt es sich um eine Plattform mit TV-Live-Stream Kanälen. Ausstrahlungen auf öffentlich-rechtlichen Sendern werden hier in HD-Qualität gezeigt. Wenn es etwas mehr sein soll, nämlich über 100 Sender, wird eine Gebühr fällig.

Nachrichten pur: die Tagesschau App

Ganz schnell über das Tagesgeschehen informieren geht mit der Tagesschau App auf dem Smart-TV. Zum einen sind die neuesten Nachrichten verfügbar, zum andern sind die Tagesschau Sendungen chronologisch sortiert abrufbar. Für viel beschäftigte Fernsehzuschauer und diejenigen, die es bis 20:00 Uhr nicht vor den Fernseher schaffen ist das wirklich praktisch.

Fernbedienung im Smartphone: so wird zappen zum Kinderspiel

Um die Anzahl der Fernbedienungen auf dem Wohnzimmertisch zu reduzieren, helfen Fernbedienungs-Apps fürs Handy. Im Grunde bieten alle Hersteller von Smart-TVs entsprechende Apps an. Ob eine App für Samsung, LG, Sony oder Philips, es lohnt sich auf jeden Fall zu recherchieren, ob für das eigene Gerät eine App zur Verfügung steht. Denn damit reduziert sich die Zahl der Fernbedienungen um mindestens eins. Zudem sind Apps für gängige Geräte wie den Amazon Fire TV Stick, für Blue-Ray-Player und vieles mehr im App-Store zu finden. Mit etwas Glück gehört das unübersichtliche Sammelsurium diverser Fernbedienungen schon bald der Vergangenheit an.

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