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Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
News Kategorie: Service
Nubert

Besserer Bass durch Raumeinmessung

27.01.2020 10:08 Uhr von Dipl.-Phys. Guido Randerath

Insbesondere im Bassbereich kommt es durch Raumeinflüsse oft zu Störungen wie Dröhnen oder Einbrüche im Frequenzgang. Automatische Einmessungen wie die X-Room Calibration von Nubert verschaffen hier Abhilfe.

Durch Schallreflektionen an Wänden, Decke und Boden kommt es abhängig von der Geometrie des Raumes bei bestimmten Frequenzen zu Resonanzen oder Auslöschungen. Durch die großen Wellenlängen sind diese Störungen im Tieftonbereich besonders ausgeprägt. Das Ergebnis ist ein dröhnender, unsauberer oder auch ein zu leiser, druckloser Bass. Nubert bietet mit der X-Room Calibration eine automatische Korrektur dieser Klangstörungen, deren Durchführung keiner tieferen technischen Kenntnisse, sondern lediglich eines Apple-iOS-Mobilgerätes sowie der kostenlosen Nubert X-Remote-App bedarf. Anwendbar ist die Klangkorrektur auf die Subwoofer nuSub XW, die XXL-Soundbar nuPro XS-7500 sowie den nuConnect ampX von Nubert.

Durchführung

Die Raumeinmessung muss nur einmalig durchgeführt werden, die Korrekturkurve kann dann dauerhaft gespeichert werden. Hierzu geht man in der X-Remote-App vom Startbildschirm oben links auf die Einstellungen und wählt den Menüpunkt „room calibration“. Die App fordert nun dazu auf, sich an den bevorzugten Hörplatz zu setzen. Das iPhone oder iPad sollte ungefähr auf Ohrhöhe gehalten werden. Nach Druck auf den Startknopf ertönt das Messsignal und die App analysiert über das Apple-Mikrofon den Frequenzgang am Hörplatz. Soll die Messung über eine größere Hörzone gemittelt werden, so bewegt man das Gerät in dieser Hörzone von Platz zu Platz. Es reicht für gewöhnlich bereits eine Messdauer von fünf Sekunden je Hörplatz aus, um genaue Ergebnisse zu erhalten. Zum Beenden der Messung wird einfach die Stop-Taste gedrückt, die App zeigt nun den ermittelten Frequenzgang ohne Optimierung an. Tippt man auf „calibrate“ so wird die Korrektur berechnet und das Ergebnis angezeigt. Jetzt kann die Messung bei Bedarf wiederholt oder die Korrektur per „transfer“ auf das verbundene Nubert-Gerät übertragen werden. Die Korrektur kann in der App jederzeit aktiviert oder deaktiviert werden.

Funktion der Korrektur

X-Room Calibration setzt im Bassbereich von 20 Hz bis 160 Hz zehn voll parametrische Equalizer ein, die genau dort arbeiten, wo der Algorithmus aufgrund der Messdaten des Mikrofons ihre Notwendigkeit ermittelt. Die App errechnet eine möglichst lineare Zielkurve, die durch entsprechende Absenkungen oder Anhebungen erreicht wird. Damit es zu keiner Übersteuerung des Digitalen Signalprozessors in Kombination mit weiteren Klangregelungen kommt, ist der Regelbereich der X-Room Calibration auf ± 6 dB begrenzt.

Android-Nutzer

X-Room Calibration funktioniert ausschließlich mit Apple-iOS-Mobilgeräten, also iPhone und iPad. Android-Telefone unterstützen diese Funktion bis dato nicht. Der Grund hierfür liegt darin, dass in der großen Android-Welt eine Vielzahl unterschiedlicher Mikrofone zum Einsatz kommt, die alle ihren eigenen, spezifischen Frequenzgang aufweisen. Eine verlässliche Kalibrierung ist daher dort schwer umsetzbar.Wer kein Apple-Gerät besitzt, kann jedoch einen Bekannten mit iPhone oder iPad kurz um Hilfe bitten. Nach erfolgter Einmessung mit dessen Apple-Gerät kann die Korrektur in der App einfach unter einem Preset gespeichert werden und ist dann jederzeit auch ohne App direkt am Nubert-Gerät abrufbar.

Fazit

Nuberts X-Room Calibration ist ein einfach zu bedienendes und effektives Werkzeug, um negative Einflüsse des Raumes auf den Bassbereich zu minimieren. Der Vorgang dauert nur wenige Augenblicke und liefert deutlich hörbare Klangverbesserungen.

Weiterführende Links:

Beschreibung der X-Room Calibration

Video-Tutorial

Nubert Homepage

Geräte mit X-Room Calibration:

nuSub XW-700

nuSub XW-900

nuPro XS-7500

nuConnect ampX

Test nuConnect ampX

Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
hifitest.de
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Autor Dipl.-Phys. Guido Randerath
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Datum 27.01.2020, 10:08 Uhr